Die Berlinale neigt sich ihrem Ende zu. Ein Tag noch definitiv, vielleicht auch zwei, wenn ich für den letzten Publikumstag Pressekarten abgreifen kann (nicht sehr wahrscheinlich, da ich mir die Pressevorführung von Kinsey spare - der läuft in wenigen Tagen noch als offizielle Pressevorführung für den Kinobetrieb - und also wohl nicht früh genug am Presse Counter im Hyatt sein kann). Meine langsam sich einschleichende Ermattung, die Unlust, die für jeden Text anfangs ncoh überwunden werden muss, überhaupt das nurmehr reine Schauen der Filme, nicht aber das Zuschauen, all dies sagt: Gut so. Abgesehen von kleinen Krisenmomenten, die sich durch zusätzlich zwei, drei Stunden Schlaf ausgleichen ließen, blicke ich dennoch auf eine eher entspannte Berlinale zurück, die ich wohl im wesentlichen meiner Routine verdanke, die sich nun, bei der 3. Akkreditierung, endlich eingestellt hat. Das ist zum einen irgendwie schade, weil das glückselige Überallhinrennen und -schauen der ersten beiden Male etwas verloren gegangen ist. Andererseits macht es aber auch Freude, endlich etwas abgebrühter zu sein und nicht mehr blind in jeden Film zu rennen, der sich einem bietet, bloß weil er nichts kostet. Lieber nur zwei Filme am Tag, und die richtig und dann auch mit Ergebnis danach (also: Text), als am Tag fünf und nicht wissen, wann schreiben und dann in Verzug geraten. Das macht auch jeden verpassten Film verschmerzbar.
Mein Gott, ich klinge ja schon, als wäre es bereits aus. Dabei warten ja noch ein paar Filme auf mich. Bis morgen, jetzt geht's ab ins Bett...
Riesenkompliment übrigens für diesen irrwitzigen Output auf diesem Niveau. Ich verneige mich in Ehrfurcht. Zwei schöne Tage noch.
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svenson ist da ja ne harte sau, schnell mal 10 minuten gepennt und dann fit sein fürs finale, klappt bei mir nicht.
aber dann auch hier, kompliment an den anderen thomas !
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