Die Spatzen der Aphrodite halten einen Moment lang inne: Friedrich Kittler ist heute morgen in Berlin gestorben (siehe z.B. hier). Seine Nachrufsammlung auf die Größen der Menschheitsgeschichte von 2002 heißt Unsterbliche - unter diesem Rubrum sollten auch die nun bald folgenden auf Kittler einsortiert werden.
(plus Diskussion)
Und einige MP3s im Netz (gefunden hier):
Film Studies for Free hat freundlicherweise die Videoaufnahmen von einem Lynch-Symposium, das 2009 in UK stattgefunden hat, zusammengefasst. Ein Teaservideo im Anschluss, der Rest gesammelt hier.
Am vergangenen Wochenende fand in Berlin das Kolloquium "Gefährliches Kino?" im Kino Arsenal statt (hier der Tagungsflyer).
In der taz findet sich dazu heute ein Tagungsbericht. Stefan Höltgen war mit der Kamera dabei und hat für F.LM - Texte zum Film die Vorträge von Marcus Stiglegger und Roland Seim aufgenommen:
Update: Wegen der Vulkanasche schaffen es weder Jonathan Rosenbaum noch Victor Burgin nach Deutschland. Die Auftaktveranstaltung im Arsenal muss deshalb leider ausfallen.
===
Morgen abend beginnt im Kino Arsenal die von Volker Pantenburg (u.a. new filmkritik) und Simon Rothöhler (u.a. Cargo) organisierte Tagung Entgrenzung des Kinos - Grenzen des Films. Mit Tom Gunning, Lev Manovich, Raymond Bellour, Jonathan Rosenbaum und vielen weiteren mehr ist die Riege der Vortragenden zudem nicht gerade unprominent besetzt. Die Tagung wird am Freitag und Samstag im ICI Berlin fortgesetzt.
Die neue Ausgabe des Journals Film-Philosophy ist gerade online gegangen. Darin u.a.: Ein riesiger Auszug - rund 100 Seiten - aus Steven Shaviros kommendem Buch Post-Cinematic Affect.
Ein neues filmwissenschaftliches Journal im deutschsprachigen Raum: Rabbit Eye. (via f.lm@facebook)
Via Film Studies for Free stoße ich gerade darauf, dass die erste Ausgabe des Open-Access-Journals Horror Studies ans Netz gegangen ist. Sehr schön.

(weitersagen, weiterreichen, etc. ausdrücklich erwünscht!)
Ein Arbeitskreis (dem ich auch angehöre ;) ) der Fachschaft Kulturwissenschaft an der HU Berlin ruft derzeit einen Essaywettbewerb zum Thema "trash|culture" aus. Teilnehmen können Studierende aller Fachrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, in den Blick genommen werden sollen Phänomene und shiftings von "Trash" im Abhub (oder vielleicht auch in Durchdringung) 'legitimer' Kultur. Genaueres verrät unsere Website mit einem ausführlichen "Call for Paper" und den Teilnahmemodalitäten.
Eine Jury von Wissenschaftlern wird am Ende die Sieger küren. Dazu bereits bereit erklärt haben sich Dr. Holger Brohm (Kulturwissenschaft, Berlin), Prof. Christian Kassung (Kulturwissenschaft, Berlin), Prof. Albert Kümmel-Schnur (Literaturwissenschaft, Konstanz/Wien), Prof. Wicke (Musikwissenschaft, Berlin) und Melanie Fritsch, MA (Forschungsinstitut Musiktheater, Bayreuth). Ihnen herzlichen Dank!
Auf die Sieger warten wertvolle Sachpreise, die wir noch nicht bekannt geben können, da noch nicht alle Zusagen eingetrudelt sind. Dass die Teilnahme lohnt, kann ich aber jetzt schon verraten :-))
In diesem Sinne: Wir freuen uns auf Eure Essays - in die Tasten gehauen!
Seine Botschaft: Fernsehen, 1977. Oder: Netzvideo, 2009.
Das kulturwissenschaftliche Journal für Horrorstudien Caligari ruft nach Papier: Für eine Veröffentlichung mit obigem Titel, die Ende 2009 erscheinen und sich mit Manifestationen des Horrors seit 2000 in unterschiedlichen medialen Zusammenhängen befassen soll, werden Beiträge gesucht.
Genauere Informationen (auch in den Kommentaren) nebenan bei Caligari.





