Sehr schön geworden:

thgroh, 22. September 2011 ~ 0 Kommentare ~ comment ~ festivals ~ link



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Heute beginnt in Berlin das Fantasy Filmfest. Dazu von mir ein paar Zeilen in der taz.

thgroh, 16. August 2011 ~ 0 Kommentare ~ comment ~ festivals ~ link



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(via)

thgroh, 23. September 2009 ~ 0 Kommentare ~ comment ~ festivals ~ link



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Stil aus Encarnação do Demônio

Okay, new news sind das nun nicht. Und ich gestehe ein: Meine Hausaufgaben habe ich nicht gemacht.

Aber eben doch erst jetzt gewahre ich, dass im anstehenden Filmfestival in Venedig mit Encarnação do Demônio ein neuer Film des geschätzten brasilianischen Regisseurs José Mojica Marins gezeigt wird. Das ist schon ein gepflegtes WTF? wert! Und mal ehrlich: Wen interessieren denn angesichts solch einer Nachricht noch wirklich öde Oscar-Orakeleien?

Wir erinnern uns: Mit seinem Leinwand-Alter Ego, dem Totengräber Coffin Joe, entwickelte José Mojica Marins in den 60er Jahren eine den E.C.-Comics entlehnte, reichlich pulpige Filmfigur, die als vulgär-nietzscheanischer Häretiker im katholischen Brasilien mittlerweile eine ähnliche Funktion genießt wie hierzulande in ländlichen Gegenden der Knecht Ruprecht. Die Coffin-Joe-Filme sind Pop Cinema im besten Sinne, schwer delirierende, sehr abgefahrene Geisterbahnen, in denen um jede Ecke das Unerwartete lugt. Trash Cinema? Schon so irgendwie. Aber als krude Mischung aus Häresie, Pilosophie, Comics, Horror-Irrsinn und düsteres Vaudeville auch schlicht und ergreifend extrem wahnwitzig und begeisternd, sprich: Unter aller Kritik, was hier durchaus als Lob zu verstehen ist.

Und jetzt hat dieser Madman des World Cinema tatsächlich seinen neuen Film in den Spielplan von Venedig bugsieren können? Man darf's wohl sagen: Es gibt noch Gerechtigkeit in dieser Welt! Schönerweise handelt der Film denn auch von der Rückkehr des ketzerischen Totengräbers:

After years of imprisonment in a mental ward of the State Penitentiary, Coffin Joe is finally released. Back on the streets the sadistic undertaker is intent on fulfilling the mission that got him jailed the first time: find a woman who can beget a perfect son. Accompanied by his faithful servant, hunchbacked Bruno, Joe finds refuge in an underground hideaway located in a large shantytown in São Paulo and here he begins living with a sect of psychos indoctrinated by Bruno during his absence. Coffin Joe is tormented by the specters of his past victims, but continues skeptical and determined, believing these encounters to be mere manifestations of his unconscious mind. Among the women chosen to be tested are Hilda, who is submitted to a sadistic ritual involving drugs, mutilations and cannibalism, and young Elena, possessed by Coffin Joe under the crucified body of one of her blind aunts. One of his hallucinations takes him to Purgatory where he meets the Mystifier, an angel-demon who reveals surrealistic horrors to him. Upon his return to reality, he continues testing other women and the wave of attacks leave behind a trail of crimes, which impel the police to hunt him down and try to kill him. Joe manages to escape into an amusement park while supernatural forces grow closer. Death lingers in the air, heralding an apocalyptic and mysterious destiny.
Auf YouTube gibt es einen Trailer, der schon mal sehr wohlgefällig ist:



Marins' offizielle Website findet sich hier. Bislang schrub ich über den guten Mann hier und noch ausführlicher hier, je mit weiterführenden hübschen Links.

thgroh, 22. August 2008 ~ 0 Kommentare ~ comment ~ festivals ~ link



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Auch dieses Jahr mal wieder nur aus der Ferne zu beobachten: Das Filmfestival in Cannes. Für alle Schicksalsgenossen habe ich auf der linken Spalte einen Linkticker eingebaut.

thgroh, 16. Mai 2007 ~ 1 Kommentar ~ comment ~ festivals ~ link



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Sehr schöne News zu einem meiner erklärten Lieblingsregisseure: Das herannahende Münchner Filmfestival wird eine komplette Werner-Herzog-Retrospektive veranstalten, sagt yahoo.com. Bei dieser Gelegenheit wird Herzog auch persönlich vor Ort sein.

[edit: auweia, das sind ja steinalte News sehe ich jetzt gerade erst...]

Mich freut das ganz ungemein. Vielleicht geht von einer solchen Veranstaltung endlich ein Impuls nicht nur zur Wiederentdeckung dieses großen Regisseurs aus, sondern unter Umständen auch zur Aufarbeitung seiner jüngsten, höchst produktiven Jahre. Während in den US zuletzt ein wahrhaftiger Herzog-Hype stattfand, nahm man hierzulande kaum mehr Notiz von ihm. Zu wünschen steht, dass auch Rescue Dawn, sein letzter Spielfilm, der derzeit in den USA nach einer Festival-Weltpremiere auf Grund einiger unangenehmer Ungeklärtheiten diffus auf Eis liegt, in München ebenfalls gezeigt werden kann.

Und überhaupt muss ja auch endlich mal gesagt werden, dass die mehr oder weniger offizielle Konkurrenzveranstaltung zur Berlinale sich mittlerweile schon fast zum attraktiveren der beiden Festivals gemausert hat.

Links:

» Herzog im filmtagebuch
» movie magazine search engine ~ movie blog search engine

thgroh, 03. Mai 2007 ~ 3 Kommentare ~ comment ~ festivals ~ link



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Was ich an David Bordwell immer so großartig finde - und was ich bei so vielen anderen Filmwissenschaftlern oft ein wenig vermisse -, ist, dass er sich keinen Zacken aus der Krone bricht, wenn er angelegentlich auch 'nur' mal als "Fan" auftritt. Seine stürmische Begeisterung für Film ist ungebrochen, und er hat keine Scheu dies zu kommunzieren. Das mündet nicht nur in wissenschaftlich sehr exakte Studien, sondern auch in schöne, bestens informierte Fanbücher wie sein Planet Hongkong, das mir bis heute eines der liebsten über die großartige Filmwelt der Ex-Kronkolonie ist.

Der Grund, warum ich dies schreibe, ist ganz einfach: Bordwell weilt gerade in Hongkong. Auf dem Hongkong International Film Festival, das stolze 23 Tage dauert. Und Bordwell bloggt aus Hongkong. Das macht Freude. Und ein wenig neidisch. Aber ich freue mich schon darauf, was Onkel David die Tage noch aus Fernost zu berichten weiß.

thgroh, 20. März 2007 ~ 1 Kommentar ~ comment ~ festivals ~ link



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Wundervolles Internet: Gestern sind auf youtube.com zwei Videos vom Q&A nach der kürzlich in Toronto erfolgten Premiere von Werner Herzogs neuem Spielfilm Rescue Dawn (in dem Herzog jene Geschichte, die er bereits in der Dokumentation Little Dieter Needs To Fly schilderte, nochmals fiktional erzählt; hier der Trailer) aufgetaucht und nun also auch hier:





[via]

thgroh, 12. September 2006 ~ 0 Kommentare ~ comment ~ festivals ~ link



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Die Zeitschrift F.LM - Texte zum Film, für die ich auch als freier Redakteur tätig bin, berichtet hier tagesaktuell in Form von das Festival begleitenden Kritiken vom Fantasy Filmfest in Köln. Da einige Filme bereits vorab im Rahmen anderer Festivals gesehen werden konnten, haben sich schon einige Kritiken angesammelt.

Hier im Weblog gibt es bereits Kritiken zu One Missed Call von Takashi Miike und zu Brad Andersons schön anzusehenden, aber inhaltlich durchwachsenen Paranoiathriller The Machinist, die beide auch schon auf der Berlinale 2004 zu sehen waren.

thgroh, 06. August 2004 ~ 0 Kommentare ~ comment ~ festivals ~ link



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Das Fantasy Filmfest nähert sich mit großen Schritten Berlin. Grund genug für eine eigene Rubrik.

Als erstes kann ich auch gleich eine hocherfreuliche Meldung weiterreichen. Wie mir die Pressesprecherin von Columbia heute morgen auch persönlich nochmal bestätigte, wird die Berliner Vorführung von Hellboy auf den 18.08. verlegt und tauscht mit Ryuhei Kitamuras Azumi den Platz. Natürlich mit gutem Grund: Hellboy-Regisseur Guillermo del Toro weilt am 18.August in der Hauptstadt und wird mit seinen Hauptdarstellern dem Publikum einen Besuch abstatten. Die eine oder andere Frage aus eben diesem wird er dann bestimmt auch beantworten können. Dass Hellboy ein echter Knaller ist, der mir heute morgen häufiger als nur einmal ein selig-debiles Grinsen ins Gesicht gezaubert hat, sei dabei noch erwähnt.

thgroh, 06. August 2004 ~ 0 Kommentare ~ comment ~ festivals ~ link



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