Rubber von Quentin Dupieux war für mich einer der Filme des letzten Jahres, der trotz seiner trashigen Prämisse - ein Autoreifen erwacht zum Leben und bringt in der US-Wüste zahlreiche Menschen um - seiner strikt auteuristischen, ja geradezu kunstfilmartigen Ausrichtung wegen gerade auch jenen cine-würdevollen Menschen unbedingt empfohlen sei, die angesichts solcher Aussichten voreilig die honorige Nase rümpfen und im blätternden "Next!"-Gestus weitergreifen wollen. Nun (oder, äh, vor drei Monaten) hat Dupieux seinen ersten Mittellangfilm Nonfilm von 2001 in seinen Vimeokanal gestellt. Eigener Aussage nach ist das Werk missraten, was natürlich gar nichts heißen muss. Unbändig ist auch gerade meine Freude auf Dupieuxs neuen Film Wrong, der dem Teaser zufolge Rubbers Glorie keinen Deut nachstehen sollte.
Ein Videoessay von Kevin B. Lee:
Pitchfork hat seine Liste mit den besten 40 Musikvideos des Jahres online gestellt.

Nur noch für wenige Tage online: Werner Herzogs schöne Klaus-Kinski-Doku Mein liebster Feind, die für mich seinerzeit den Ausgangspunkt meiner Leidenschaft für Herzog, wie für Kinski bildete. Gestern vor 20 Jahren ist Kinski in Kalifornien gestorben.
Arte wiederholt Dominik Grafs, wie ich finde: ja sehr großartige, Serie Im Angesicht des Verbrechens. Entsprechend landen die Folgen auch in der arte-Mediathek.
Sowie Episode 2 und Episode 3.
Schöne Collage:
Ein neues Videointerview mit Alejandro Jodorowsky (via)
Noch knapp eine Woche in der arte-Mediathek: Lubitschs Austernprinzessin in der restaurierten Fassung.
Werner Herzog war gestern Abend bei Harald Schmidt: Hier das Gespräch, in dem es unter anderem darum geht, dass Herzog gut Bösewichte spielen kann. Und um Cave of Forgotten Dreams geht es auch kurz.
Und: Herzog spielt demnächst im Jack-Reacher-Film neben Robert Duvall mit!
Sehr schön: In der arte-Mediathek steht noch für ein paar Tage Das Weib des Pharao von Ernst Lubitsch online (hier mehr Informationen). Diesen Lubitschfilm kenne ich noch nicht, aber Lubitsch vertraue ich ja blind:





