Warum Alan Moores opus magnum, sein unglaublich großartiges Superheldenepos Watchmen, nicht als Film adaptiert werden sollte (was gerade, Regie: Zack Snyer, geschieht), argumentiert Charlie Jane Anders detailliert, kenntnisreich, unter Zuhilfenahme zahlreicher (verlinkter) Quellen und also plausibel auf io9.com (ein ohnehin völlig unverzichtbares Blog für eine lohnende Auseinandersetzung mit Science Fiction).



(well, gespannt bin ich, was hilft da schon das Argument, natürlich dennoch)

erstellt am 30.Juni 2008 , abgelegt in Hinweise. comment

 
Wenigstens ist es nicht Rodriguez.

Naja. Ich glaub ja auch nicht, dass das klappen kann...

Andererseits: fand ich die V wie Vendetta-Verfilmung zwar nicht geglückt im Sinne von "schafft es wie das Comic" aber irgendwie doch noch eingermaßen okay (wobei da natürlich reichlich - auch doofe - Umkodierungen stattgefunden haben - ohne die ginge es aber auch gar nicht, meine ich)

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Rorschach?
Weißt Du zufällig, ob die Figur des Rorschach etwas mit dem Psychotest zu tun hat? Hatten den heute an der Uni kurz angerissen, und bei dem Namen musste ich gleich an das Comic denken, das ich bis vor einigen Monaten noch nicht mal kannte ...

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Ich denke, die Verbindung zu dem Testverfahren liegt ziemlich auf der Hand:



@roland

Wenn man den Vendetta-Comic so gut's eben geht ausblendet, kann man sich die Verfilmung in der Tat als einigermaßen okayes B-Movie zurecht legen. Ging mir bei der zweiten Sichtung z.B. genau so. Aber wenn man sich dann eben doch an die Lektüre der Vorlage erinnert oder in dieser blättert, lässt sich das große, schwere sigh! kaum vermeiden.

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Ja, an das Bild musste ich auch kurz nach Abgabe des Comments denken ... ;-)

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Ich bin jedenfalls darauf gespannt im Sinne der Variante als Film - weniger weil ich irgendwie auf eine korrekte Umsetzung des Comics hoffe als auf eine adäquate Anpassung an die Form. Das wäre doch schon mal was.

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Gerade was die adäquate Anpassung betrifft, habe ich gewisse Zweifel. Leider hat sich bei Geeks und Nerds - und der Snyder ist ja so einer - eher das Prinzip des Abpausens als Kriterium für die Güte einer Adaption durchgesetzt: Folgt der Comic den ikonischen Vorlagen der Panels - dann ist's super!

Genau deshalb mochte ich zB auch Sin City überhaupt nicht: Weil die im Rahmen des Comics als Medium radikale ästhetische Konzeption der Vorlage durch bloßes (und ihm Rahmen des Filmes eben völlig "unradikales") Bildernachstellen ersetzt wurde.

Ähnliches scheint mir da bei Snyder auch im Argen. Aber schauen wir mal.

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