»Ja, mir kommt es vor,
dass mein Erscheinen in der Welt
ein harter Sturz gewesen ist.«

Gerade erfahre ich, dass Bruno S. gestorben sein soll ist. Ihm gelang es in gerade mal zwei Filmen, Jeder für sich und Gott gegen alle und Stroszek (beide von Werner Herzog), zu einem der wichtigsten und großartigsten deutschen Nachkriegsschauspieler zu werden. Ruhm war ihm kaum gegönnt: Die Berliner Hinterhöfe und Eckkneipen, die ihm lange für sein Akkordeonspiel die Bühne stellten, blieben auch weiterhin - und wie man hört auch bis zum Schluss - seine Welt.

Ein paar Links:
- Ein Nachruf im Vice Magazine
- Ein schönes Video (NY Times, 2008)
- Die Reportage der NYT (ebenfalls 2008)
- Die Kreuzberger Chronik (2007)
- Der Tagesspiegel gratuliert zum 75.
- Ein Interview (2003)
- Weitere Links bei MUBI (z.B. seine Polaroids, seine Zeichnungen)

erstellt am 12.August 2010 , abgelegt in ad personam. comment

 
Ach Wahnsinn. Ich habe gerade erst vor einer Woche oder so überahupt Bruno S. bewusst wahrgenommen

Drauf gestoßen durch den Zufall, nämlich die neue Ratatat-Platte, da gibts ein Sample aus Stroszek drin:
http://www.youtube.com/watch?v=KhrteSZXFzM

Muss mir die Herzog-Filme jetzt unbedingt ansehn (Kaspar Hauser gabs irgendwann mal im Fernsehn, is mir aber nicht wirklich in Erinnerung)

... link  


... comment