Thema: Alltag, medial gedoppelt
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Und mit einem Male: Stille ringsum, nichts mehr regt sich. Es dräut für einen Moment in der Schwebe, in dem Schweigen liegt Bedauern einerseits, wie das Versprechen der ersten lauen, ruhigen Sommernacht andererseits.
[Und dennoch: Olli heißt jetzt Jens.]
[Und dennoch: Olli heißt jetzt Jens.]
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Thema: FilmKulturMedienwissenschaft
04. Juli 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
»1. Deconstructivist libertarianism and Batailleist `powerful communication’Unter Garantie nicht mehr unbedingt diesen, aber sicherlich unendlich viele weitere, mehr oder weniger brauchbare, Essays bringt der PoMo Essay Generator. Great fun!
In the works of Tarantino, a predominant concept is the concept of poststructural sexuality. However, the subject is contextualised into a conceptualist narrative that includes truth as a whole. Lacan suggests the use of Batailleist `powerful communication’ to challenge class.
In a sense, the subject is interpolated into a modernism that includes narrativity as a paradox. Drucker[1] suggests that we have to choose between deconstructivist libertarianism and submaterial construction.
But Debord uses the term ‘capitalist posttextual theory’ to denote the role of the observer as reader. The subject is contextualised into a Batailleist `powerful communication’ that includes language as a reality.
Therefore, Lyotard promotes the use of modernism to attack sexism. If Batailleist `powerful communication’ holds, the works of Tarantino are empowering.«
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Thema: Hinweise

Im Guardian findet sich dieser Tage ein Interview mit Seijun Suzuki, dessen Klassiker Tokyo Drifter vor kurzem auch hierzulande eine Veröffentlichung durch Rapid Eye Movies erfuhr. In diesem Gespräch kündigt der hochbetagte Mann an, keinen weiteren Film mehr zu drehen. Was, angesichts seines Alters, kein Wunder ist, aber auch schade: Seine letzten beiden Werke, Pistol Opera und Princess Raccoon, sind kleine Juwelen des japanischen Kinos und von einer kinematografischen Frische, die selbst einigen der derzeit gehypten Jungtalenten aus Japan vollkommen fehlt.
Weiteres: Interview (Midnight Eye) ~ Werkschau (Senses of Cinema)
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Thema: Hinweise
Die Selbstverständlichkeit, mit der in der New York Times die DVD-Veröffentlichungen von Filmen aus weit entlegenen Archiven der Filmgeschichte besprochen werden, hatte ich schon hier konstatiert. Heute dort in der DVD-Rubrik zu finden: Der Hinweis auf die international herbeigesehnte Veröffentlichung von Ruggero Deodatos berüchtigtem Cannibal Holocaust, ein Film, den man nicht mögen muss, von dem man mit allem Recht abgestoßen sein kann, der aber dennoch zumindest als Phänomen anerkannt werden müsste, also auch zumindest einmal gesehen sein sollte, und sei es nur, um die Kontroverse um ihn nachvollziehen zu können (immerhin: Entertainment Weekly listet ihn unter den 25 kontroversesten Filme). Hierzulande? Verboten, beschlagnahmt, geschmäht, vergessen und damit weitgehend der Horde von bloßen Gorehounds überlassen. Es ist, wie es ist, zum Kotzen. Danke, Staatsanwaltschaft.
Trivia am Rande: Hinter der Firma, die den Film nun in einer restaurierten und angeblich auch weltweit besten Fassung bringt, Grindhouse Releasings, steckt kein Geringerer als Sage Stallone. Ja, genau, das ist Slys Sprößling, der offenbar irgendwann die Schnauze voll hatte, als ewiger Sohn auftreten zu müssen und deshalb lieber in Exploitation-Filme macht oder gleich in gar nicht mal schlechten Vertretern des zeitgenössischen Transgressionskinos mitspielt. Strange things are goin' on, ich sag's ja immer wieder.
Trivia am Rande: Hinter der Firma, die den Film nun in einer restaurierten und angeblich auch weltweit besten Fassung bringt, Grindhouse Releasings, steckt kein Geringerer als Sage Stallone. Ja, genau, das ist Slys Sprößling, der offenbar irgendwann die Schnauze voll hatte, als ewiger Sohn auftreten zu müssen und deshalb lieber in Exploitation-Filme macht oder gleich in gar nicht mal schlechten Vertretern des zeitgenössischen Transgressionskinos mitspielt. Strange things are goin' on, ich sag's ja immer wieder.
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Thema: visuelles
04. Juli 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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