Thema: visuelles
19. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Film Stills aus Mario Bavas wundervollem Gruselfilm Kill Baby... Kill! (zu deutsch: Die toten Augen des Dr. Dracula, au Mann!)


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Thema: Hinweise
19. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Hier. Aus dem Programmtext einer Jarman-Filmreihe, die 2005 im Kino Arsenal lief:
»Als Jarman 1986 erfuhr, dass er HIV-infiziert war, bezog er ein Cottage in Dungeness, im Schatten eines Atomkraftwerks. Hier kreierte er seinen paradiesischen Garten, in dem auch Dinge ihren Platz fanden, die das Meer angeschwemmt hatte, und hier entstand auch sein Film THE GARDEN (1990): „Kaum hatte ich diese öde Fischergemeinde gesehen, kam mir der Gedanke, dies wäre ein großartiger Ort für das Leben Christi. Der Garten war zugleich der Garten Eden und Gethsemane.“«
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Thema: videodrome
19. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Bekanntlich dreht David Lynch nicht nur Spielfilme, sondern regelmäßig auch Werbespots. Sein neuester sieht fast ein bisschen so aus wie eine Parodie auf Eraserhead und sollte eigentlich allen morbiden Seele (oder Rattenfreunden) gut gefallen:
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Thema: Hinweise
19. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
»In anticipation of The Black Dahlia's release, fresh off of its premiere at Venice, Slant Magazine is presenting a symposium of De Palma fanatics to present a look back at a turbulent career. Check back every day for a new review and, just maybe, a fresh dose of abuse against shortsighted critics too genteel to admit they get off on De Palma.«Ui, schick! Allzumal eine ordentliche Monografie über De Palma ja eigentlich auch noch fehlt (jetzt kommt mir bitte keiner mit dem Buch von diesem italienischen Filmwissenschaftler, dessen Name ich vergessen habe und das ich jetzt bestimmt auch nicht aus dem Regal hole, um nachzuschauen; das Buch ist nämlich so richtig Mist). [via]
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Thema: FilmKulturMedienwissenschaft
19. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die komplette, 1999 vorgelegte Dissertation von Errol Vieth gibt es hier auf der Website der Griffith University.
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Thema: Blaetterrauschen
19. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Erst Pynchon als »bedeutendsten Schriftsteller unserer Zeit« bezeichnen und dann aber so ein blöder Fehler:
»Unter dem Zeichen des Posthorns, dem die mythisch getaufte Oedipa Maas in «V» durch Pynchons Labyrinthe folgt, berichtete ...«Nee, darf wirklich nicht, nix zu machen.
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Thema: Berliner Filmgeschehen
Am Montag, 21.08., ist in Berlins schönstem Hinterhofkino, dem Kino Central, Klaus Lemkes hervorragender (Kutten-/Kult-)Film Rocker aus dem Jahr 1972 zu sehen. Auch wenn beider Arbeiten sehr unterschiedlich ausfallen, steht Lemke, ähnlich wie Roland Klick, für eine Art "Kino von unten", das sich bewusst vom seinerzeitigen deutschen Autorenfilm abzugrenzen versuchte, ohne dabei in die Fließbandfalle des industrialisierten Genrekinos zu tappen. Zum großen Teil improvisiert und mit nur wenigen Drehbuchvorgaben erzählt Rocker die Geschichte der Freundschaft des gerade aus dem Knast entlassenen Rockers Gerd mit dem 14jährigen Mark, der von sauberer Lebenslaufplanung nichts hält. Im und mit Figuren aus dem Milieu gedreht, ist Rocker nicht nur ein Stück von Grund auf ehrliches Handwerkskino jenseits öffentlich-rechtlicher Fördertöpfe, sondern auch die gelungene Studie eines marginalisierten Soziotops. Unter den Rockern selbst avancierte Lemkes Arbeit zum Kultfilm.
Bis heute ist Lemke sich und seiner eigenwilligen Konzeption von Film treu geblieben und produziert seine Arbeiten auch weiterhin eher am Rande des Filmbetriebs mit geringem Budget und möglichst effizienter Direktheit. Ein spannendes Interview gab es vor einiger Zeit in der Süddeutschen zu lesen, das glücklicherweise noch immer online abrufbar ist.
Mit Dank an meinen aufmerksamen Leser Tschill für den Hinweis!
Bis heute ist Lemke sich und seiner eigenwilligen Konzeption von Film treu geblieben und produziert seine Arbeiten auch weiterhin eher am Rande des Filmbetriebs mit geringem Budget und möglichst effizienter Direktheit. Ein spannendes Interview gab es vor einiger Zeit in der Süddeutschen zu lesen, das glücklicherweise noch immer online abrufbar ist.
Mit Dank an meinen aufmerksamen Leser Tschill für den Hinweis!

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