Thema: good news
15. November 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
»Now in Pan's Labyrinth, which he wrote, directed and produced, this latterday Welles has created a Citizen Kane of fantasy cinema - a modern masterpiece made entirely on his own terms.«
Mehr: Sight & Sound
Der Kinostart ist bislang für den 15.02. nächsten Jahres angekündigt.
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Thema: Blaetterrauschen
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Liebe taz
Eigentlich mag ich Deine Website sehr, da sie funktional und gut navigierbar ist. Und Dein Feuilleton halte ich für eines der überregional lesenswertesten.
Ich habe auch vollstes Verständnis dafür, dass Du Werbung machen musst. Ich gehe sogar soweit, dass ich Dich in dieser Hinsicht durch gelegentliche Klicks unterstütze. In der Regel ist das sogar ein Klick pro gelesenem Artikel; ich finde, so etwas ist nur anständig (und liegt letzten Endes auch in meinem Interesse).
Dass es seit kurzem nun auch flash-animierte Wackelbilder mitten in Artikeln gibt, habe ich schon etwas zurückhaltender zur Kenntnis genommen. Kein wirklich guter Weg, wie ich finde. Denn wichtiger noch als "viel Werbung" ist "viele Leser", denn nur "viele Leser" sorgen dafür, dass sich "viel Werbung" in "viel Geld" übersetzt. Wer Leser aber abschreckt, die eigene Website mit Werbung tapeziert und dabei eben zusehends den eigenen Content verdrängt, verdrängt eben auch "viele Leser". Eine Litfaßsäule hat naturgemäß keine Stammleser.
Aber gut, Flash-Werbung, bitte, wenn's denn sein muss. Es gibt ja noch die Druckversion, die zur Lektüre ohnehin vorzuziehen ist. Aber, liebe taz, und das ist jetzt mal ganz unter uns Pfarrerstöchtern: Dass man jetzt seit neuestem von Eurer Flash-Werbung angekrischen wird, dass man jetzt damit rechnen muss, dass Eure Flash-Werbung anfängt, beschissene Lieder loszuschmettern, das, liebe taz, ist wirklich nichts anderes als SCHEISSE.
Wie gesagt, ich habe Verständnis für Werbung. Ich habe aber kein Verständnis dafür, wenn Websites meinen, sie hätten ein Anrecht auf den Gebrauch der Technik, mit der ich unterwegs bin. Wenn ich beim Surfen Musik höre - und ich mache das entweder über die Stereoanlage oder über Kopfhörer -, dann will ich nicht, dass ich wegen Eurer geradewegs lächerlich laut gestellten Werbung eine Anzeige wegen Ruhestörung erhalte oder mir um mein Trommelfell Sorgen machen muss. Ich halte ein solches Werbegebaren für eine ZUMUTUNG sonderhausen - und ich hoffe und denke, dass viele Menschen das ähnlich sehen. Mit solcher Werbung macht man sich für ein paar lausige Kröten seine Leserschaft kaputt - ist es das wirklich wert?
Jedenfalls, solange ich von Dir angeschrien und angekrischen werde, noch dazu mit beknackten U2-Songs, werde ich mich mit Anzeigenklicks auf Deiner Website spürbar zurückhalten.
Danke für die Aufmerksamkeit!
Eigentlich mag ich Deine Website sehr, da sie funktional und gut navigierbar ist. Und Dein Feuilleton halte ich für eines der überregional lesenswertesten.
Ich habe auch vollstes Verständnis dafür, dass Du Werbung machen musst. Ich gehe sogar soweit, dass ich Dich in dieser Hinsicht durch gelegentliche Klicks unterstütze. In der Regel ist das sogar ein Klick pro gelesenem Artikel; ich finde, so etwas ist nur anständig (und liegt letzten Endes auch in meinem Interesse).
Dass es seit kurzem nun auch flash-animierte Wackelbilder mitten in Artikeln gibt, habe ich schon etwas zurückhaltender zur Kenntnis genommen. Kein wirklich guter Weg, wie ich finde. Denn wichtiger noch als "viel Werbung" ist "viele Leser", denn nur "viele Leser" sorgen dafür, dass sich "viel Werbung" in "viel Geld" übersetzt. Wer Leser aber abschreckt, die eigene Website mit Werbung tapeziert und dabei eben zusehends den eigenen Content verdrängt, verdrängt eben auch "viele Leser". Eine Litfaßsäule hat naturgemäß keine Stammleser.
Aber gut, Flash-Werbung, bitte, wenn's denn sein muss. Es gibt ja noch die Druckversion, die zur Lektüre ohnehin vorzuziehen ist. Aber, liebe taz, und das ist jetzt mal ganz unter uns Pfarrerstöchtern: Dass man jetzt seit neuestem von Eurer Flash-Werbung angekrischen wird, dass man jetzt damit rechnen muss, dass Eure Flash-Werbung anfängt, beschissene Lieder loszuschmettern, das, liebe taz, ist wirklich nichts anderes als SCHEISSE.
Wie gesagt, ich habe Verständnis für Werbung. Ich habe aber kein Verständnis dafür, wenn Websites meinen, sie hätten ein Anrecht auf den Gebrauch der Technik, mit der ich unterwegs bin. Wenn ich beim Surfen Musik höre - und ich mache das entweder über die Stereoanlage oder über Kopfhörer -, dann will ich nicht, dass ich wegen Eurer geradewegs lächerlich laut gestellten Werbung eine Anzeige wegen Ruhestörung erhalte oder mir um mein Trommelfell Sorgen machen muss. Ich halte ein solches Werbegebaren für eine ZUMUTUNG sonderhausen - und ich hoffe und denke, dass viele Menschen das ähnlich sehen. Mit solcher Werbung macht man sich für ein paar lausige Kröten seine Leserschaft kaputt - ist es das wirklich wert?
Jedenfalls, solange ich von Dir angeschrien und angekrischen werde, noch dazu mit beknackten U2-Songs, werde ich mich mit Anzeigenklicks auf Deiner Website spürbar zurückhalten.
Danke für die Aufmerksamkeit!
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Thema: videodrome
Kann ja nicht schaden, sein klassenkämpferisches Wissen ein wenig aufzufrischen, wenn man schon ein Seminar zur geopolitischen Filmästhetik besucht, die ohne Marxismus schlechterdings nicht zu haben ist:
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Kommentar? Hihi. Nachlesen? Hier.
Ach, und wenn Benjamin, der alte Cartoonist, das noch hätte erleben dürfen...
[via]
° ° °