Thema: Hinweise
07. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
[ein hinweis auch für andreas, der in dunklen wäldern auf hohen hügeln im stillen mitliest]
Warren Oates, für mich das eigentliche Gesicht von New Hollywood. Vielleicht weil er in diesem Zusammenhang von Filmen, die genüsslich den Außenseiter als letzten Helden zelebrierten, den eigentlichen Außenseiter darstellte: Zu jung, um im klassischen Hollywood noch als Star zu reüssieren, zu alt, um in New Hollywood zu wirklichem Ruhm zu gelangen. Einer zwischen den Stühlen, eine Figur am Bildrand, die ins Zentrum drängt und es doch nie schafft (The Wild Bunch), gerne auch eine Schmeißfliege, die mit Spitzkragen der eigenen Jugend hinterher hetzt (Two-Lane Blacktop), ein Mann, der es bringen will, koste es, was es wolle (Bring me the Head of Alfredo Garcia), eine von diesen vielen Vaterfiguren des amerikanischen Kinos jener Tage, die es aus dem Weg zu räumen galt (Badlands). Warren Oates, das Gesicht, dessen Name selten fällt, dann aber wissende Blicke nach sich zieht, ein Gesicht, zu markant, um es zu übersehen, das sich bald wie eine Signatur durch die Filme bewegt, in denen es auftaucht.
Nun ist vor kurzem - endlich - ein Buch über Warren Oates erschienen. Ein sehr ausführliches Interview mit der Autorin gibt's im Blog von WMFU.

Warren Oates, für mich das eigentliche Gesicht von New Hollywood. Vielleicht weil er in diesem Zusammenhang von Filmen, die genüsslich den Außenseiter als letzten Helden zelebrierten, den eigentlichen Außenseiter darstellte: Zu jung, um im klassischen Hollywood noch als Star zu reüssieren, zu alt, um in New Hollywood zu wirklichem Ruhm zu gelangen. Einer zwischen den Stühlen, eine Figur am Bildrand, die ins Zentrum drängt und es doch nie schafft (The Wild Bunch), gerne auch eine Schmeißfliege, die mit Spitzkragen der eigenen Jugend hinterher hetzt (Two-Lane Blacktop), ein Mann, der es bringen will, koste es, was es wolle (Bring me the Head of Alfredo Garcia), eine von diesen vielen Vaterfiguren des amerikanischen Kinos jener Tage, die es aus dem Weg zu räumen galt (Badlands). Warren Oates, das Gesicht, dessen Name selten fällt, dann aber wissende Blicke nach sich zieht, ein Gesicht, zu markant, um es zu übersehen, das sich bald wie eine Signatur durch die Filme bewegt, in denen es auftaucht.
Nun ist vor kurzem - endlich - ein Buch über Warren Oates erschienen. Ein sehr ausführliches Interview mit der Autorin gibt's im Blog von WMFU.

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Thema: Hinweise
07. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Via René bin gerade darauf gestoßen, dass das kürzlich eingestellte Interviewmagazin Galore einen ansehnlichen Teil seiner Interviews online veröffentlicht hat.
In der Rubrik Film und Fernsehen gibt es u.a. auch ein aktuelles Gespräch mit Klaus Lemke. (Nachtrag: oh, und eins von 2007 mit Dominik Graf)
In der Rubrik Film und Fernsehen gibt es u.a. auch ein aktuelles Gespräch mit Klaus Lemke. (Nachtrag: oh, und eins von 2007 mit Dominik Graf)
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