Thema: Hinweise
26. Juni 10 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
A: So wie fast alle hier aufgelisteten!
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Thema: Filmtagebuch
Das einstige Aushängeschild des postmodernen Horrorfilms ist schlecht gealtert. Der "Gag" des Films - das beständige, auch innerdiegetisch konkrete Referenzieren auf die Mechanismen, Konventionen und Klassiker des Slasherfilms - wirkt heute wie der berühmte Funke einer Idee, die einen kompletten Film dann aber doch nicht trägt, bzw. wie ein in endloser Insistenz zu Tode gekommener Witz, ganz zu schweigen von der plumpen Bemühtheit, die das rasch ausstrahlt.
Immerhin ganz brauchbar lässt sich an der Gestalt des Films ein ganz anderer Mediendiskurs ablesen: Die Diktatur des Pan & Scan, die mit der immensen Rolle von VHS innerhalb der ökonomischen Verwertungslogik der Filmproduktion seit den 80er Jahren einher geht und die Ästhetik der Filme von ihrer Zweitverwertung her unter die Knute zwingt: Kaum ein Bild in diesem Film, das auch nur ansatzweise Gebrauch machen würde von den Potenzialen des weiten Bildformats, fast jedes verhungert an den Rändern zu mindestens einem Drittel, weil sich schlicht nichts darin befindet oder gar tut, was für den Film von Belang wäre.
Immerhin ganz brauchbar lässt sich an der Gestalt des Films ein ganz anderer Mediendiskurs ablesen: Die Diktatur des Pan & Scan, die mit der immensen Rolle von VHS innerhalb der ökonomischen Verwertungslogik der Filmproduktion seit den 80er Jahren einher geht und die Ästhetik der Filme von ihrer Zweitverwertung her unter die Knute zwingt: Kaum ein Bild in diesem Film, das auch nur ansatzweise Gebrauch machen würde von den Potenzialen des weiten Bildformats, fast jedes verhungert an den Rändern zu mindestens einem Drittel, weil sich schlicht nichts darin befindet oder gar tut, was für den Film von Belang wäre.
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