Thema: Lesezeichen
11. März 04 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Online-Publikation des Filmtheorie- und -kritikarchäologen als pdf. (2.5 MB)
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Thema: DVDs
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11. März 04 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ein paar nette News vom DVD-Markt: Über den britischen Verlag Fabpress, der schon mit allerlei schönen Veröffentlichungen Horror- und Asienfans für sich gewonnen konnte, ist seit neuestem eine auf 3000 Stpck limitierte DVD mit allen Episoden der italienischen TV-Serie "Door Into Darkness" aus den frühen 70ern beziehbar, mit der sich der damals noch junge Dario Argento seinen Ruf als "Italian Hitchcock" aufbaute. Die DVD enthält englische und deutsche Untertitel.
Für den 1. April hat e-m-s eine äußerst günstige Box mit allen Episoden des klassischen Flash-Gordon-Serials der späten 30er Jahre angekündigt (Episodenguide).
Ende April erscheint bei Koch Media die erste Staffel von Allein gegen die Mafia als 2er-Set.
Für den 1. April hat e-m-s eine äußerst günstige Box mit allen Episoden des klassischen Flash-Gordon-Serials der späten 30er Jahre angekündigt (Episodenguide).
Ende April erscheint bei Koch Media die erste Staffel von Allein gegen die Mafia als 2er-Set.
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Thema: Filmtagebuch
11. März 04 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
10.03.2004, Heimkino
Zunächst darf man festhalten: Ein außerordentlich gut aussehender Fernsehfilm. Mag sein, dass ich da mangels TV-Empfang nicht mehr auf der Höhe der Zeit bin, aber auf rein bildästhetischer Ebene ist dieser Film schon sehr schön anzuschauen: Offenbar mittels digitaler Nachbearbeitung hat man die Farben ausgewaschen, manche wiederum etwas verstärkt, das ganze Bild etwas grobkörniger gemacht und somit zumindest die ästhetischen Stärken des klassischen Super-8-Looks imitiert. Das macht Sinn insofern, da der Film selbst vom Versuch erzählt, die eigene Vergangenheit zu ergründen: Diese ist unscharf, grobkörnig, etwas verblasst, vielleicht auch überbeleuchtet - wie Super8 eben. Für mich als Freund von schönen Rottönen in audiovisuellen Medien natürlich ein ganz besonderer Genuss.
Dann der Film aber selbst. Der ist zwar sicher gut gemeint, aber so recht anfreunden konnte ich mich dann doch nicht damit. Vieles wirkte schlicht konstruiert oder aber klassisch links-liberalen soziologischen Überlegungen nachempfunden, die selbst oft nur von Unkenntnis gezeichnet sind. Warum Michael denn nun unbedingt seine Vergangenheit als in Deutschland von Deutschen großgezogener koreastämmiger Junge aufrollen muss, erschloss sich mir kaum: Es stand nur einfach plötzlich im Raum. Warum er krampfhaft versucht, eine Idenität als Koreaner zu entwickeln, bleibt ebenso im Verborgenen und lässt sich allenfalls noch mit seiner Zuneigung zu einem koreanischen Mädchen erklären, welche aber, die Zuneigung, selbst wieder nur nebulös erscheint. Und wenn dann am Ende ein Happy-End in Korea wenngleich nicht erzählt, wohl aber suggeriert wird, bleibt doch so ein kleiner schaler Nachgeschmack übrig: Ethnics don't fix, der ewige Koreaner also (jetzt mal ganz überspitzt ausgedrückt). Mag sein, dass ich dem Film und seinen Machern damit Unrecht tue. Auch wenn dies nicht die Intention der Köpfe dahinter war, bleibt dennoch zumindest das Gefühl, dass ein Thema, das an sich schon einer gewissen Sensibilität bedarf, hier ein wenig zu salopp bedient wurde.
Eine DVD mit diesem und dem Fernsehfilm Heimatfilm! (noch ohne imdb-Eintrag) ist dieser Tage bei MC One erschienen.
imdb | zdf
Zunächst darf man festhalten: Ein außerordentlich gut aussehender Fernsehfilm. Mag sein, dass ich da mangels TV-Empfang nicht mehr auf der Höhe der Zeit bin, aber auf rein bildästhetischer Ebene ist dieser Film schon sehr schön anzuschauen: Offenbar mittels digitaler Nachbearbeitung hat man die Farben ausgewaschen, manche wiederum etwas verstärkt, das ganze Bild etwas grobkörniger gemacht und somit zumindest die ästhetischen Stärken des klassischen Super-8-Looks imitiert. Das macht Sinn insofern, da der Film selbst vom Versuch erzählt, die eigene Vergangenheit zu ergründen: Diese ist unscharf, grobkörnig, etwas verblasst, vielleicht auch überbeleuchtet - wie Super8 eben. Für mich als Freund von schönen Rottönen in audiovisuellen Medien natürlich ein ganz besonderer Genuss.
Dann der Film aber selbst. Der ist zwar sicher gut gemeint, aber so recht anfreunden konnte ich mich dann doch nicht damit. Vieles wirkte schlicht konstruiert oder aber klassisch links-liberalen soziologischen Überlegungen nachempfunden, die selbst oft nur von Unkenntnis gezeichnet sind. Warum Michael denn nun unbedingt seine Vergangenheit als in Deutschland von Deutschen großgezogener koreastämmiger Junge aufrollen muss, erschloss sich mir kaum: Es stand nur einfach plötzlich im Raum. Warum er krampfhaft versucht, eine Idenität als Koreaner zu entwickeln, bleibt ebenso im Verborgenen und lässt sich allenfalls noch mit seiner Zuneigung zu einem koreanischen Mädchen erklären, welche aber, die Zuneigung, selbst wieder nur nebulös erscheint. Und wenn dann am Ende ein Happy-End in Korea wenngleich nicht erzählt, wohl aber suggeriert wird, bleibt doch so ein kleiner schaler Nachgeschmack übrig: Ethnics don't fix, der ewige Koreaner also (jetzt mal ganz überspitzt ausgedrückt). Mag sein, dass ich dem Film und seinen Machern damit Unrecht tue. Auch wenn dies nicht die Intention der Köpfe dahinter war, bleibt dennoch zumindest das Gefühl, dass ein Thema, das an sich schon einer gewissen Sensibilität bedarf, hier ein wenig zu salopp bedient wurde.Eine DVD mit diesem und dem Fernsehfilm Heimatfilm! (noch ohne imdb-Eintrag) ist dieser Tage bei MC One erschienen.
imdb | zdf
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Thema: good news
11. März 04 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Dieser Tage ist die neue Ausgabe des Berliner Filmmagazins für den unterschlagenen Film erschienen. Neben Interviews mit Takeshi Kitano und der Pornodarstellerin Susi Medusa Gottardi gibt es unter anderem noch eine Vorstellung von Episodenfilmen der, neben den Hammer Studios, wohl erfolgreichsten britischen B-Movie-Filmschmiede Amicus sowie zahlreiche Filmkritiken, DVD-Besprechungen, etc. pp. - auch von meiner Person findet sich das eine oder das andere darin.

Beziehbar über die Website.

Beziehbar über die Website.
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Thema: Lesezeichen
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11. März 04 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Einer der wohl eigentümlichsten Filmemacher aus hiesigen Landen hat seine Website wieder mit Leben gefüllt: Wenzel Storch, aufmerksamen Beobachtern des Tagesgeschehens vielleicht noch aus dem Eklat rund um eine sabotierte Kinovorstellung seines Films Sommer der Liebe in Göttingen '94 bekannt: Wie das so ist wurde da eine wehrlose Filmrolle von Antifa- und Frauenrechtsbewegten entwendet. Der Fall findet sich auf der Website dokumentiert, wie diese auch einen recht prägnanten Eindruck des psychotronischen Schaffens Storchs vermittelt. Ein Beispiel: Die Produktion seines neuesten Films Die Reise ins Glück beanspruchte satte 7 Jahren für sich. Unter anderem auch die Konkret rief weiland zu Spenden auf, um das finanziell stets wacklige Projekt zu stützen. Anvisierter Kinostart: Herbst 2004.

[via Christian Keßler, an dieser Stelle einen Gruß :) ]

[via Christian Keßler, an dieser Stelle einen Gruß :) ]
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