Montag, 18. Oktober 2004
Thema: good news
Wie auf cnn.com berichtet wird, erscheint demnächst eine DVD des Kurzfilms Destino, eine Zusammenarbeit von Disney mit Salvador Dali. Der sechsminütige Kurzfilm wurde 1946 begonnen, aber schon bald aufgrund von finanzieller Unwegsamkeiten eingestellt. 2003 wurde das Werk vollendet.

Der zu spanischer Musik konzipierte Film handelt von einer umherziehenden Ballerina. Er wird auf diversen Festivals gezeigt und aller Wahrscheinlichkeit nach 2005 neben einer Dokumentation, die die Geschichte dieses Artefakts erläutert, auf DVD erscheinen.

Hier weitere Informationen und zudem zwei kurze Samples aus dem Film für den RealPlayer.


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Thema: comics
spamusement.com.

Teilweise herrlich!


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Thema: Hoerkino
Very nice indeed: iMuse Island. [via djmacbest-Furl]



Soundtracks der klassischen LucasArts-Adventures, die ich damals heiß und innig geliebt habe (wer schließlich nicht?). Und in den News gibt's dann auch dann und wann nette Bilderstrecken, etwa von Aufnahmesessions und dergleichen.


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Thema: Kinokultur
Daily Greencine mit zahlreichen Links zu Hinweisen, Empfehlungen und Portraits aus Sight & Sound und der Times zum London Filmfestival, das demnächst stattfindet.

Besonders lesenswert erscheinen mir ein Text zu der Restauration und Wiederaufführung des jahrzehntelang nicht gezeigten/verschollenen Baby Face, ein Text zu early Chaplin (auf movieflix gibt's im übrigen einige alte Chaplins als kostenfreien Download - kostenlose Registrierung (nicht das kostenpflichtige Angebot wählen!) vorausgesetzt) und die (ausführlicheren) Portraits.


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Am 6. Juni 1962 starb Yves Klein nach einem dritten Herzanfall. Am 12. Mai hatte er seinen ersten gehabt, nachdem er in einem Film - "Mondo Cane" von Gualtiero Jacopetti - seine anthropometrischen Bilder als Beispiele einer dekadenten Barbarei, als Fäkalienrituale dokumentiert sah. Seine Sehnsucht nach Reinheit, sein Verlangen nach Schönheit sah er in den Schmutz gezogen. Er ertrug das nicht. Vielleicht versagte sein Herz auch, weil es erkannte, was sein Verstand nicht wissen wollte: Dass seine Schönheit die der Vernichtung war.
Arno Widmann in der Berliner Zeitung zur Yves-Klein-Ausstellung in Frankfurt a.M.

Das war mir in der Tat nicht bekannt gewesen. Dazu passt dann auch der überlieferte (aber leider von mir nicht belegbare) Ausspruch von Kritikerin Pauline Kael, für die Jacopetti zu den "Perhaps The Most Devious And Irresponsible Filmmakers Who Have Ever Lived." zählte.


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