Thema: radio
Was die da können, kann ich schon lange! Da rechts unten gibt's jetzt ein kleines "Radio". Vorher war da so eine Notlösung per del.icio.us, aber so recht rund fand ich das nicht. Das Ganze ist auch recht easy: Den kleinen Player gibt es hier (lädt man sich am besten direkt aufs Weblog), eine kleine Anleitung dort. Und die Playlist erstelle ich mir per webjay.org (überhaupt eine hübsche Sache: Da kann man sich playlists anderer Leute in den Player laden und, schwupps, tönt die Mucke aus den Boxen). Kleine Frickelei, aber dann geht das glatt. Etwas schade natürlich, dass man das Ding nicht so einfach füttern kann wie die del.icio.us-Lösung das einem gestattet. Aber so isses schon hübscher, näch?
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Thema: videodrome
07. September 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: literatur
Ach, also das ist ja schön: Hanns Heinz Ewers' 1906 verfassten Essay über den großen Edgar Allan Poe kann man hier online und obendrein auch noch in bibliophil sehr ansprechender Form lesen. Und da holt man sich das eingescannte Buch in Form eines pdf-Files in hübscher Auflösung auf den Rechner. Ach, Internet, was nur alles in Dir haust, eine rechte Freude ist das! [via]

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Thema: Blaetterrauschen
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07. September 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die Gammelfleisch-Lobby randaliert wie auf BSE:
Sie fordert Fritz Pleitgen, den Indentanten des Senders WDR auf, "die Zuschauer mit weiteren Folgen dieser Sendung zu verschonen".Dass man ein TV-Gerät auch ausschalten oder sogar den Sender wechseln kann, hat sich dort noch nicht rumgesprochen. Alter und Technik, ich sag ja. Und überhaupt: Ach herrje, wie schrecklich spröde. Dabei sind doch mehr Beleidigungen im TV nachgerade zu begrüßen.
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Thema: Kinokultur

Es ist mal wieder soweit: Drei Monate sind ins Land gezogen und also liegt wieder pünktlich eine neue Ausgabe des allseits bekannten und beliebten Berliner "Magazins für den unterschlagenen Film" im Briefkasten. Und wie stets ist's proppenvoll gestopft und schon beim ersten Durchblättern spannend anzusehen.
Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger hat sich diesmal das Cape des rasenden Reporters umgeworfen und berichtet exklusiv vom 10. Pifan-Festival in Südkorea, wo es nicht nur Filme, sondern auch Frühstück gab. Auch Christian Keßler hat diesmal wieder entlegene Gefilde, wenn auch filmhistorischer Art, besucht und präsentiert eine kunterbunte Auswahl von Filmen, in denen es stets um die Wurst geht, weil man zu solcher im, genau, Kannibalenfilm nämlich gemacht werden soll, wenn man nicht aufpasst. In der DVD-Ecke schreibt er dann noch mehrseitig über Schlingensiefs Filmtreiben, das nun, der Filmgalerie 451 sei Dank, gebündelt auf DVD vorliegt. Überhaupt die DVD-Ecke: Was da in letzter Zeit alles rauskommt - es ist ja schier nicht zu fassen - Splatting Image hilft und orientiert! Selbes gilt auch für die Bücherecke, wo allerneueste Filmpublizistik zu Woo, Lee, Miyazaki - neben einigen anderen - besprochen wird. In der Pornoecke hingegen wird ein neuer Regisseur der Alt.Porn-Szene nicht etwa besprochen, sondern angesprochen: Im Gespräch gibt Benny Profane ordentlich Auskunft über sich selbst. Jung mutiert sich's schließlich bei den Jungmutationen der Ausgabe: Ein Amateurfilm namens Moabit Vice klemmt sich schamlos ans aktuelle Hochpreiskino - ich vermute niedere Beweggründe! Und Mise en Abyme von Björn Last, der auch Mitternachtskino.de macht, ist so ein höllisch guter Kurzfilm geworfen, da habe ich ihn kurzerhand selbst besprochen - und ich sage mal: Anschauen sollten Sie den auch. Ansonsten das übliche Gekröse in der Rubrik: Blut und Zeug aus deutschen Wohnzimmern wohin man schaut, das ist doch nicht mehr schön.
Was sonst noch? Natürlich noch zusätzlich massenmäßig Kritiken zum aktuellem Filmgeschehen, davon einiges aus Asien. Obligatorisch liegt wieder die neue Lieferung der Ergänzung zum Die Angst sitzt neben Dir-Kompendium bei und in der Baddie Ecke gibt es vorbildlich Schlechtes zu bemäkeln. Auf einer Seite gibt's Wissenswertes über den Stand der DVD-Dinge zum berühmtesten japanischen Gummianzug. Und von meiner Wenigkeit gibt es ebenfalls das eine oder andere zu lesen, quer über alle Rubriken verstreut - und zwar exklusiv nur dort!
Bestellbar wie immer über die Website und hie und da auch im gepflegten Einzelhandel erhältlich. Viel Spaß beim Lesen!
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Thema: ad personam
07. September 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Rémy Belvaux, Regisseur des Indie-Klassikers Mann beißt Hund, ist am Montag im Alter von 40 Jahren verstorben. Zuletzt hatte er Werbeclips gedreht, Mann beißt Hund blieb sein einziger größerer Film. Nicht viel Genaueres weiß diese (von Google übersetzte) Meldung zu berichten. (Nachtrag: Eine weitere Meldung gibt es nun auf reuters.com)
Sehr schade, ich hatte ja immer gehofft, dass da noch mal was kommt. Seinerzeit, Mitte der 90er, als ich den Film zum ersten Mal sah, kam der schon einer Initialzündung für mich gleich; ich lebte ja im letzten Nest und war froh über jeden Film, der wenigstens so irgendwie einen Underground appeal hatte. Und dann gleich ein solcher Film. Tod durch Anschreien, noch immer eine der Glanzszenen eines schwarzen Kinos.
Sehr schade, ich hatte ja immer gehofft, dass da noch mal was kommt. Seinerzeit, Mitte der 90er, als ich den Film zum ersten Mal sah, kam der schon einer Initialzündung für mich gleich; ich lebte ja im letzten Nest und war froh über jeden Film, der wenigstens so irgendwie einen Underground appeal hatte. Und dann gleich ein solcher Film. Tod durch Anschreien, noch immer eine der Glanzszenen eines schwarzen Kinos.
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