Thema: good news
8 Bit ist eine neue Dokumentation, die sich mit der Kulturgeschichte der Videospiele, sowie mit deren Wechselbeziehung zur Kunst befasst. Die offizielle Website zum Film informiert:
Auch der Trailer des Films stellt einen interessanten Beitrag in Aussicht (und, man muss es ja anmerken, gottlob wurde der Film nicht von deutsch-feuilletonistischen Vor-sich-hin-Brütern gedreht...):
[via]
»8 BIT is a hybrid documentary examining the influence of video games on contemporary culture.Für mich ist das auf ganz unterschiedlichen - von biografisch-privaten (Computerspieler seit 1987, erstes BASIC-Programm 1989!) bis hin zu kulturwissenschaftlich-akademischen - Ebenen von Interesse und ich freue mich schon auf eine möglichst baldige Sichtung, auch wenn es derzeit nicht so aussieht, als wäre der Film in absehbarer Zeit verfügbar (aber vielleicht erbarmen sich die Macher ja und finden eine medienhistorisch adäquate Distributionsweise).
A mélange of a rocumentary, art expose and a culture-critical investigation, 8 BIT ties together seemingly disconnected phenomena like the 80’s demo scene, chiptune music and contemporary artists using machinima and modified games.
Produced in NYC, LA, Paris and Tokyo, 8 BIT brings a global perspective on the new artistic approaches of the DIY generation which grew up playing Atari and Commodore 64.«
Auch der Trailer des Films stellt einen interessanten Beitrag in Aussicht (und, man muss es ja anmerken, gottlob wurde der Film nicht von deutsch-feuilletonistischen Vor-sich-hin-Brütern gedreht...):
[via]
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Thema: ad personam
11. Oktober 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Gestern vor 20 Jahren ist Orson Welles gestorben. Das ohnehin täglich mit neuen, visuellen Preziosen aufwartende Weblog If Charlie Parker Was a Gunslinger erweist dem Kinomeister mit einer kleinen, sehr hübschen Reihe von tollen Bildern und hübschen Videoausschnitten seine Reverenz.
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Thema: Kinokultur
11. Oktober 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
So lautet der Titel einer spannenden Filmretrospektive, die leider nicht in Berlin, sondern in London, genauer: im National Film Theatre des British Film Institute, stattfindet. Gezeigt werden cult classics japanischer Provenienz, einer spannender als der andere. Auf der Website des BFI gibt es ein kleines Onlinespecial, das zumindest als Titel-Einstiegsliste für einen etwaigen Nachvollzug der Reihe im privaten Gemach ganz gut brauchbar ist (wenn ich das ersten Blickes recht überschaue, sind die meisten der Filme, wenn nicht sogar alle, mittlerweile zumindest international auf DVD beziehbar). Und wer im November an der Themse weilt, sollte sich die Termine notieren; es lohnt sich.
Gesondert hingewiesen sei in diesem Zusammenhang noch auf Female Prisoner 701, dessen Sequel, Female Convict Scorpion, in der Reihe zu sehen ist. Female Prioner 701 ist vor nicht allzu langer Zeit auch hierzulande auf DVD bei Rapid Eye Movies erschienen (wenngleich unter dem Titel Sasori 1 - Scorpion) und versammelt gleichermaßen Zutaten des Exploitation- wie des Autorenkinos, vagabundiert bald durch sleazige Folterszenarien, bald durch hochstilisierte Kunstfilm-Vignetten und wahrt dabei stets die vor allem auch für das japanische Genrekino typische, formästhetische Brillanz. Ein wahrhaft exquisites filmhistorisches Abenteuer, das einen schon über die schiere Möglichkeit des Daseins einer solchen Form zum Staunen bringt. In wenigstens einigermaßen gut sortierten Videotheken schon für sehr wenig Geld zu haben.
Gesondert hingewiesen sei in diesem Zusammenhang noch auf Female Prisoner 701, dessen Sequel, Female Convict Scorpion, in der Reihe zu sehen ist. Female Prioner 701 ist vor nicht allzu langer Zeit auch hierzulande auf DVD bei Rapid Eye Movies erschienen (wenngleich unter dem Titel Sasori 1 - Scorpion) und versammelt gleichermaßen Zutaten des Exploitation- wie des Autorenkinos, vagabundiert bald durch sleazige Folterszenarien, bald durch hochstilisierte Kunstfilm-Vignetten und wahrt dabei stets die vor allem auch für das japanische Genrekino typische, formästhetische Brillanz. Ein wahrhaft exquisites filmhistorisches Abenteuer, das einen schon über die schiere Möglichkeit des Daseins einer solchen Form zum Staunen bringt. In wenigstens einigermaßen gut sortierten Videotheken schon für sehr wenig Geld zu haben.
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