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Edmund Stoiber verbieten.
Das vorliegende Weblog wird seine Initiative zum Verbot von Edmund Stoiber nochmals in die Öffentlichkeit einbringen, teilte der Autor mit. Es darf keine Ausreden und Ausflüchte mehr geben, betonte er angesichts des neuerlichen Einfältigkeits-Amoklaufs des berüchtigten bayerischen Lokalpolitikers in seinem Büro in München. "Edmund Stoiber animiert Jugendliche zur intellektuellen Verwahrlosung, die typisch ist für ins Kraut schießende Aktionismus-Parolen. Das sind völlig unverantwortliche und indiskutable Argumentationsmuster, die reale gesellschaftliche Probleme und Ursachen kaschieren, soziale Isolationen und somit gesellschaftliche Verantwortung nicht-thematisiert zurücklassen und durch Symptombekämpfung schließlich sogar anti-auklärerische Wirkung zeitigen. In unserer Gesellschaft dürfen solche Reflexe keinen Platz haben", so der bekannte Weblogger.
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Thema: Hoerkino
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Und außerdem ist Hallogallo einfach der großartigste deutsche Popsong, der je geschrieben wurde [und das nicht zuletzt auch deshalb, weil nicht ein einziges Wort Deutsch drin vorkommt], und Neu! ja ohnehin die Helden, wie ich immer wieder nur betonen kann.
[lies doch einfach gleich das hier, denn um nichts anderes als um Hallogallo geht es in den ersten drei absätzen]
[lies doch einfach gleich das hier, denn um nichts anderes als um Hallogallo geht es in den ersten drei absätzen]
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Thema: Filmtagebuch
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21. November 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Nachdem ich gestern The World von Jia Zhangke gesehen habe, würde ich heute, fragte mich einer, ob ich ihm nicht einen wirklich guten Film empfehlen könnte, jenen einen ganz besonderen nämlich, zu dem man nicht rät, sondern der wirklich nur empfohlen werden kann, und zwar wärmstens, so würde ich heute also nur diesen einen Film nennen. The World, von Jia Zhangke. Ich würde nicht erwarten, dass mein Gegenüber ihn nach ebenfalls erfolgter Sichtung gut finden würde. Ich kann auch nicht behaupten, ihn voll verstanden zu haben. Die wenigsten werden ihn gut finden, noch weniger ihn verstehen.
Aber wirklich, dieser eine: The World, von Jia Zhangke. Schauen Sie ihn sich doch mal an!
Aber wirklich, dieser eine: The World, von Jia Zhangke. Schauen Sie ihn sich doch mal an!
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Thema: Blaetterrauschen
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Medienseits wird man dieser Tage ja wieder mit allerlei besonders ausgesuchtem Schwachsinn behelligt. Für viele Ausübende des Berufes scheint sich "Journalismus" mittlerweile in "Dreckschleuderei" übersetzt zu haben und dies selbst in vorgeblichen Bastionen der seriösen Auslegung dieser Betätigung. Kein Wunder, die Latte-Macchiato-Brut der späten 90er rückt ja auch langsam vor und die zeichnet sich bekanntlich durch Unkenntnis im Allgemeinen und Meinungsfreudigkeit im Besonderen aus; beides im gesteigerten Maße, versteht sich. Und ich weiß wovon ich rede: Zuhauf begegnet man in publizistischen Institutsgängen Menschen mit eingeschränkter Merkbefähigung und Hang zur abgeklärten Quasselei, die alle, aus unerfindlichen Gründen, "Journalist" werden wollen. [wobei man das ja gar nicht "werden" muss - man ist es qua Betätigung oder eben nicht]
Nun denn, es tut jedenfalls gut, wenn der Bagage mal ordentlich was vor den Latz geknallt wird. In Strömen floß der geistige Dünnschiss dieser Tage in der Causa Wrangelkiez. Groß ist die Zahl derer, die in geheizten Wohnungen zur Schreibtischhysterie neigen, und sich nun weiß der Herr alleine was für Albtraumszenarien ihrer morbiden Fantasie abpressen, die sich allerdings auch - und diese Meta-Nachricht sollte vielleicht auch einmal Erwähnung finden - in geronnener, also schriftlicher Form zu einem gewissen Preis verkaufen lassen. Und weil die meisten Journalisten "freie" sind, also denkbar unfrei, da auf Gedeih und Verderb dem Markt ausgesetzt, ist der Preis höher, der Auftrag gewisser, je geiler/heißer/aufgeregter das Geschnatter am Ende ausfällt. So haben eben auch das professionelle Gewerbe und der Journalismus ihre Gemeinsamkeiten.
Und weil es eben gut tut, wenn dieser Bagage mal ordentlich was vor den Latz geknallt wird, gehört der folgend verlinkte Text mit zu den lesenswertesten der letzten Tage. Und darauf wolllte ich eigentlich auch nur hinaus.
Nun denn, es tut jedenfalls gut, wenn der Bagage mal ordentlich was vor den Latz geknallt wird. In Strömen floß der geistige Dünnschiss dieser Tage in der Causa Wrangelkiez. Groß ist die Zahl derer, die in geheizten Wohnungen zur Schreibtischhysterie neigen, und sich nun weiß der Herr alleine was für Albtraumszenarien ihrer morbiden Fantasie abpressen, die sich allerdings auch - und diese Meta-Nachricht sollte vielleicht auch einmal Erwähnung finden - in geronnener, also schriftlicher Form zu einem gewissen Preis verkaufen lassen. Und weil die meisten Journalisten "freie" sind, also denkbar unfrei, da auf Gedeih und Verderb dem Markt ausgesetzt, ist der Preis höher, der Auftrag gewisser, je geiler/heißer/aufgeregter das Geschnatter am Ende ausfällt. So haben eben auch das professionelle Gewerbe und der Journalismus ihre Gemeinsamkeiten.
Und weil es eben gut tut, wenn dieser Bagage mal ordentlich was vor den Latz geknallt wird, gehört der folgend verlinkte Text mit zu den lesenswertesten der letzten Tage. Und darauf wolllte ich eigentlich auch nur hinaus.
»In Neukölln, so vermeldet ein Sprecher des Polizeipräsidenten, haben zwei 10-jährige einen Kaugummiautomaten geknackt und seien mit dem Diebesgut, Hubbabubbas im Wert von geschätzten 3,90 €, über die Herrmannstraße geflohen. Erst einem Großaufgebot der Polizei gelang es schließlich, die Kriminellen in ihrem Kinderzimmer zur Aufgabe zu bewegen. Besonders bedenklich in diesem Zusammenhang sei, dass die Eltern aktiven Widerstand geleistet hätten, nachdem die Wohnungstür aufgesprengt worden war. Die Polizisten seien mit Ausdrücken wie „Huch! Was´n nu los?“ provoziert worden, der Vater habe sogar, wie die Beamten übereinstimmend bestätigten, angeboten, die 3,90 € zu begleichen, wenn die Kinder dafür in Ruhe gelassen würden. Er wurde wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Bestechung festgenommen.«
Und hier kompett.
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