Freitag, 13. Juli 2007
Ich kann ja gar nicht sagen, wie glücklich mich derzeit ein einzelner Song macht. Und wie meine Augen übergingen, als ich erfuhr, dass der schon satte 9 Jahre alt ist. Was für ein unverschämtes Glück reinster Zufälligkeit einem eine solche Perle in die Hände spült, wie fleingliedrig die Scharniere ineinander gespinnt waren, die mich dahin führten (nennen wir's: Internet-Klick-Lotterie). Und dann noch der wundervolle Text dazu, Pop auf eine Weise, die ich ganz großartig finde, weil sie ein Stück konkreter Lebensrealität zu fassen kriegt. Nochmal die Ahnung von "Soundtrack of my Life", aber auch die Ahnung nicht so sehr vom schönen Leben, sondern eher vom schönen "Ja, und was jetzt?" und "everything is just way too much".

Ich finde das so toll, dass ich sogar dieses und nicht mein still und heimlich eingerichtetes, anonymes Musikblog dafür hernehme.

Die Rede ist, natürlich, von "Flagpole Sitta" von Harvey Danger. Den Text gibt es hier, anhören kann man sich das Stück auf deren myspace-Profil.

[ach, und wie rundherum enttäuschend, weil satt und unmotiviert, doch die neue Platte von The Mooney Suzuki geworden ist, wo sie vor drei jahren doch noch so begnadete Anthems geschrieben haben, von ihren allerersten EPs mal ganz zu schweigen]


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