Thema: berlinale 2013
07. Februar 13 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Dass Wong Kar-Wai sich diesen Pragmatismus zu Herzen nimmt, wäre zu wünschen gewesen. Doch aufs Minimale und Praktische lässt Wong Kar-Wai sich (nicht, dass es zu erwarten gewesen wäre) von vornherein nicht ein: Er schlägt Schneisen in die chinesische Geschichte, die oft willkürlich, zumindest aber unkonturiert wirken (dass dies auch an Kulturtransferproblem liegen könnte, lässt sich allerdings nicht ausschließen), fährt ein Ensemble auf, dessen Beziehungen untereinander lange Zeit undeutlich bleiben und streut über den Teig Streusel aus dem Weisheitenschatz des Kalenderspruchgenres. [weiterlesen beim Perlentaucher]

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