Thema: Blaetterrauschen
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17. Mai 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: Trailerpark
16. Mai 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Kaum ein Entwurf von Schönheit ist flirrender, bizarrer, faszinierender - kurz: eben schöner - als der in den Filmen (und Büchern und Comics) von Alejandro Jodorowsky. Alleine El Topo und The Holy Mountain bergen in sich einen reichen Schatz an Schönheit und Wohlgefallen, wie er mir selten nochmals begegnet wäre.
Einen kleinen Eindruck von dieser bewundernswert irrsinnigen Bizarrerie vermittelt der Clip, der sich auf dieser Website befindet.
Einen kleinen Eindruck von dieser bewundernswert irrsinnigen Bizarrerie vermittelt der Clip, der sich auf dieser Website befindet.
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Thema: Alltag, medial gedoppelt
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16. Mai 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Peterchens Mondfahrt habe er als sechsjähriger in einer Aufführung gesehen, seine erste Schrift sei dies gewesen, sagt er, und er habe gelitten mit diesen Figuren, dass er im Nachhinein nicht glauben habe können, dass dies alles Fiktion gewesen sei, wo doch alles so real gewesen sei, vor allem, was er verspürt habe und dessen bittere Schönheit. Und bis heute würde er das nicht glauben, könne er daran nicht glauben, an diese Trennung von Realem und Fiktion, und dies bei den Griechen am allerwenigsten. Und seine Ethik sei, auf eine Ethik angesprochen, was er, als Thema, zunächst abwehrt, seine Ethik also sei das Gegenteil von Ethik, spitzbübisch fast ausgesprochen, aber mit nötigem Ernst, und dieses Wort steht im Raum, in diesem hallenden Pantheon, und nichts mehr regt sich.
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Thema: Hinweise
16. Mai 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
»In several dozen nondescript office buildings around the world, thousands of hourly workers bend over table-top scanners and haul dusty books into high-tech scanning booths. They are assembling the universal library page by page.»Scan this Book!« - Essay in der New York Times (deren neue Website-Gestaltung ich im übrigen dringend gutheiße - die Eleganz einer "alten Lady" unter den Zeitungen unter digitalen Bedingungen zu aller Vorteil beibehalten, schön!).
The dream is an old one: to have in one place all knowledge, past and present. All books, all documents, all conceptual works, in all languages. It is a familiar hope, in part because long ago we briefly built such a library. The great library at Alexandria, constructed around 300 B.C., was designed to hold all the scrolls circulating in the known world. At one time or another, the library held about half a million scrolls, estimated to have been between 30 and 70 percent of all books in existence then. But even before this great library was lost, the moment when all knowledge could be housed in a single building had passed. Since then, the constant expansion of information has overwhelmed our capacity to contain it. For 2,000 years, the universal library, together with other perennial longings like invisibility cloaks, antigravity shoes and paperless offices, has been a mythical dream that kept receding further into the infinite future.«
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Thema: Hoerkino
So sympathisch ich den Gedanken hinter Netlabels (oder zumindest: ihre Effekte) auch finde, so stört mich an ihnen (oder zumindest: an den meisten) dann doch, dass sie zumeist auf elektronische Musik abonniert sind. Nicht, dass ich viel gegen solche hätte, doch neigt das freie Angebot doch schon bedenklich oft hin zu einer, wenn auch in groben Koordinaten gefassten, Monotonie. Als ob es da einen zwingenden Zusammenhang zwischen Netlabel und zu distribuierender Musik geben müsste (freilich, ich räume ein, jemand, der elektronische Musik erstellt, wird vermutlich schon von Natur aus aufgeschlossener gegenüber den Möglichkeiten des Computers sein als jemand, der noch wöchentlich seine E-Gitarre im Proberaum besuchen geht).
Umso freudiger überrascht war ich soeben, als ich gerade auf das portugiesische Netlabel You Are Not Stealing Records stieß, dessen Website und Releases erfreulicherweise schon mal grafisch höchst geschmackvoll gestaltet sind. Und das musikalische Spektrum erstreckt sich über höchst angenehme Facetten, es geht von horrorfilm-affinen Surf über Vintage Jazz und smoothen Rockabilly bis hin zu allerlei anderen Spielarten entspannten Handwerkens im retro chic. Ein wohliges Gefallen, sich durch diese Plattenkiste zu stöbern.
Umso freudiger überrascht war ich soeben, als ich gerade auf das portugiesische Netlabel You Are Not Stealing Records stieß, dessen Website und Releases erfreulicherweise schon mal grafisch höchst geschmackvoll gestaltet sind. Und das musikalische Spektrum erstreckt sich über höchst angenehme Facetten, es geht von horrorfilm-affinen Surf über Vintage Jazz und smoothen Rockabilly bis hin zu allerlei anderen Spielarten entspannten Handwerkens im retro chic. Ein wohliges Gefallen, sich durch diese Plattenkiste zu stöbern.
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