Thema: Kinokultur
16. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
»Plot Summary for Movie Pests (1944)
This Pete Smith Specialty looks at the annoying types of people we have all come into contact with when going to the movies. They include those who sit down, then take off their coats and scarves; people with aisle seats who stick their feet in the aisle; people who put their knees on the back of your seat; and loud snackers. Smith also fantasizes as to how we would punish such movie-goers.«
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Thema: Alltag, medial gedoppelt
16. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die letzte Nacht war seltsam. Ich konnte nicht schlafen und wenn ich das nicht kann, höre ich Musik, die ich tagsüber nur selten hören würde, weil ich sie nur dann wirklich goutieren kann, wenn ich stumpfsinnig in der Nacht klebe. Dabei habe ich, beim Click hier und dort, eine wirklich sehr, sehr seltsame Website eines offenkundigen Faschisten entdeckt. Sie hatte die Form eines Wikis und es stand aberwitzig viel darin, vor allem über eine bestimmte Person, und es war schon grotesk, wie viel da ein offenbar Einzelner in ziemlich schlechtem Deutsch und sehr inhaltsleer über eine einzige Person schreibt, nur um ihr eins reinzudrücken, weil sie offen eine andere politische Meinung vertritt. Irgendwann achselzuckend "Is' halt Internetz" gedacht und um sechs Uhr bin ich dann auch im Bett gelandet.
Umso größer dann die Überraschung, als ich heute online die ersten Nachrichten des Tages online abgraste. In der Angelegenheit um Delmenhorst war nun genau diese Website plötzlich in den News. Zwar etwa bei SpOn aus vernünftigen Gründen nicht verlinkt, aber der illustrierende Screenshot ließ keinen Zweifel offen und ein erneuter Klick auf meine zweifelhafte Entdeckung der letzten Nacht brachte letztendliche Gewissheit. Mittlerweile ist die im Ausland gehostete Site abgestellt worden.
Man kann sich, glaube ich, gar nicht recht vorstellen, wie sich solche merkwürdigen Loops anfühlen, vor allem nach einer Nacht wie der letzten, die an sich schon seltsam genug war. Man müsste mal Filme drehen, nur über Nächte, die in Wohnungen nicht vorbeigehen. Einen guten ersten Versuch gab's schon seinerzeit bei Ren & Stimpy zu sehen.
Umso größer dann die Überraschung, als ich heute online die ersten Nachrichten des Tages online abgraste. In der Angelegenheit um Delmenhorst war nun genau diese Website plötzlich in den News. Zwar etwa bei SpOn aus vernünftigen Gründen nicht verlinkt, aber der illustrierende Screenshot ließ keinen Zweifel offen und ein erneuter Klick auf meine zweifelhafte Entdeckung der letzten Nacht brachte letztendliche Gewissheit. Mittlerweile ist die im Ausland gehostete Site abgestellt worden.
Man kann sich, glaube ich, gar nicht recht vorstellen, wie sich solche merkwürdigen Loops anfühlen, vor allem nach einer Nacht wie der letzten, die an sich schon seltsam genug war. Man müsste mal Filme drehen, nur über Nächte, die in Wohnungen nicht vorbeigehen. Einen guten ersten Versuch gab's schon seinerzeit bei Ren & Stimpy zu sehen.
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Thema: Hinweise
16. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Christoph Hochhäusler bloggt nun also auch. Fein. [via]
Und das neue Buch von Dietrich Kuhlbrodt, auf dessen Lektüre ich mich ohnehin schon freue, hat er jüngst für die Berliner Zeitung rezensiert.
Und das neue Buch von Dietrich Kuhlbrodt, auf dessen Lektüre ich mich ohnehin schon freue, hat er jüngst für die Berliner Zeitung rezensiert.
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Thema: FilmKulturMedienwissenschaft
16. August 06 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Auf ihrer Website stellt das Zentrum für Japanologie der Universität Michigan die formästhetische Betrachtung To the distant observer: form and meaning in the Japanese cinema des Filmwissenschaftlers Nöel Burch im Volltext zur Verfügung. Das Buch kann auch als qualitativ hochwertiger Scan im pdf-Format runtergeladen werden (143mb!).
Das eBook ist Teil der Kollektion Motion Pictures Reprint Series der Japanologie, in der sich zahlreiche Werke zur japanischen Filmgeschichte bereit gestellt finden. Die meisten davon stammen zwar aus Japan selbst - und sind somit bedauerlicherweise in Kanji-Schrift verfasst -, es finden sich aber auch ein paar für westliche Augen lesbare Bücher, z.B. David Bordwells Ozu-Buch sowie Donald Richies Betrachtung der japanischen Filmästhetik aus den frühen 70er Jahren.
Mit herzlichem Dank an Florian für den Hinweis!
Nachtrag: Als ressourcenfreundliche Alternative zum ja mittlerweile doch recht beladenen und schwerfälligen PDF-Reader von Adobe sei der schlanke und funktionale FoxIt Reader empfohlen.
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