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23. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: videodrome
21. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Indie Film Blogger Road Trip is a feature length documentary film about people who blog about independent movies, the scene/industry, and related matters. IFBRT was shot, directed, and edited by indie filmmaker & blogger Sujewa Ekanayke.Der Film ist abgedreht, die ersten 9 Minuten der Doku kann man sich anschauen:
[via]
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Thema: Hinweise
21. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Spaß, viel Spaß bereitet mir derzeit der Nostalgia Critic. Als würde Ze Frank sich Stapel alter VHS-Tapes aussetzen.
Empfehlungen:
Batman & Robin
Masters of the Universe
Empfehlungen:
Batman & Robin
Masters of the Universe
» The Nostalgia Critic
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Thema: videodrome
20. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ein Animationsfilm. Aus 6000 Gemälden kompiliert.
Khoda from Reza Dolatabadi on Vimeo
Khoda from Reza Dolatabadi on Vimeo
What if you watch a film and whenever you pause it, you face a painting? This idea inspired Reza Dolatabadi to make Khoda. Over 6000 paintings were painstakingly produced during two years to create a five minutes film that would meet high personal standards. Khoda is a psychological thriller; a student project which was seen as a ‘mission impossible’ by many people but eventually proved possible![via]
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Thema: videodrome
20. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: Kinokultur
In einem lesenswerten Essay für den Perlentaucher sondiert Ekkehard Knörer anlässlich der beiden Eventevents Buddenbrooks und Operation Walküre und deren Sperrbefristungen die Lage der Kritik und ihres vornehmlichen Ortes, des Feuilletons - und findet im letzten Absatz die Skizze eines Gegenentwurfs, an dem die Blogosphäre ihren Anteil hat.
Und nur so am Rande: Dass so ein feuilleton im besten Sinne nicht im eigentlichen Feuilleton zu finden ist, well, ich find, das sagt was aus.
Und nur so am Rande: Dass so ein feuilleton im besten Sinne nicht im eigentlichen Feuilleton zu finden ist, well, ich find, das sagt was aus.
» Das Kapital der Kritik
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Thema: radio
18. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
An dieser Stelle hatte ich darauf hingewiesen, dass Turbine Medien sich derzeit stark um eine 'Legalisierung' von Tobe Hoppers Texas Chainsaw Massacre bemüht (über den Stand der Dinge informiert dieser Thread auf Cinefacts). Gestern hat das Label einen (einmaligen) Podcast veröffentlicht, in dem sich Christian Bartsch (Turbine) und der Zensurkulturhistoriker Roland Seim ausführlich über den Fall Texas Chainsaw Massacre, über krypto-zensierende Verfahren der Bundesrepublik und einiges andere unterhalten:
Texas Chainsaw Podcast
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» mclovin.
Ein Blog für dies und das, alles mögliche crossmediale, nicht wirklich festgelegt, was mir gerade unterkommt, ganz einfach um hier den Filmschwerpunkt weiter festzulegen:
mclovin
Seit jetzt eben auf "public" gestellt. Nicht wenig von dem, was hier im Blog nichts mit Film zu tun hatte, habe ich dort drüben eingestellt, wenngleich noch nicht alles (call it Baustelle).
[und für's verstreute rumstreunen gibts noch immer mein tumblelog]
mclovin
Seit jetzt eben auf "public" gestellt. Nicht wenig von dem, was hier im Blog nichts mit Film zu tun hatte, habe ich dort drüben eingestellt, wenngleich noch nicht alles (call it Baustelle).
[und für's verstreute rumstreunen gibts noch immer mein tumblelog]
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Thema: Berliner Filmgeschehen
17. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Schon im Überbau hatte ich ausführlich hingewiesen, dass heute Abend im Babylon-Mitte bei den Freunden des schrägen Films Stuart Gordons Dolls zu sehen ist. Deswegen auch hier nur ganz kurz die Erinnerung: Heute, 22 Uhr, Dolls, Babylon.
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Thema: visuelles
17. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: motivsucher
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Thema: Hinweise
16. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der Splatting Image erschienen. Passend zur besinnlichsten Zeit des Jahres liegt der
thematische Schwerpunkt diesmal deutlich auf dem Pornofilm. Neben der Standardrubrik "Pornotions" befassen sich auch Stefan Höltgen ("Monster im Pornofilm") und Marcus Stiglegger (Pinku Eiga) in ausführlichen Artikeln mit der filmgewordenen Fleischeslust, weiterhin gibt es ein Interview mit Julia Ostertag. Daneben durchforstet Christian Kessler die Untiefen des türkischen Exploitationfilms, der bekanntlich einige absolut unglaubliche Granaten hervorgebracht hat. Fast schon gewöhnlich im Kontrast zu solchen Exkursen wirkt da das Interview mit dem an sich ganz und gar nicht gewöhnlichen Animationsfilmkünstler Bill Plympton.
Daneben gibt es die üblichen Rubriken wie DVD Reviews, Asian Fruits und Film Reviews, die neben dem diesmal sehr prallen Magazinteil allerdings allesamt recht dünn ausfallen.
Ich selbst habe neben einigen DVD-Besprechungen (Gegenbilder, Achternbusch, Mala Noche, Eureka, usw) noch Missing (Tsui Hark - Enttäuschung des Jahres), Red Cliff (John Woo - Überraschung des Jahres) und One Night in One City (tschechischer Animationsfilm des Jahres) besprochen. Mein Text zu Werner Herzogs neuem Film Encounters at the End of the World (Pinguinfilm des Jahres) wurde aus Platzgründen in die nächste Ausgabe verschoben.
Bezug wie immer im gut sortierten Handel, in Berlin bei den üblichen Verdächtigen oder einfach über die Website der Zeitschrift.
thematische Schwerpunkt diesmal deutlich auf dem Pornofilm. Neben der Standardrubrik "Pornotions" befassen sich auch Stefan Höltgen ("Monster im Pornofilm") und Marcus Stiglegger (Pinku Eiga) in ausführlichen Artikeln mit der filmgewordenen Fleischeslust, weiterhin gibt es ein Interview mit Julia Ostertag. Daneben durchforstet Christian Kessler die Untiefen des türkischen Exploitationfilms, der bekanntlich einige absolut unglaubliche Granaten hervorgebracht hat. Fast schon gewöhnlich im Kontrast zu solchen Exkursen wirkt da das Interview mit dem an sich ganz und gar nicht gewöhnlichen Animationsfilmkünstler Bill Plympton. Daneben gibt es die üblichen Rubriken wie DVD Reviews, Asian Fruits und Film Reviews, die neben dem diesmal sehr prallen Magazinteil allerdings allesamt recht dünn ausfallen.
Ich selbst habe neben einigen DVD-Besprechungen (Gegenbilder, Achternbusch, Mala Noche, Eureka, usw) noch Missing (Tsui Hark - Enttäuschung des Jahres), Red Cliff (John Woo - Überraschung des Jahres) und One Night in One City (tschechischer Animationsfilm des Jahres) besprochen. Mein Text zu Werner Herzogs neuem Film Encounters at the End of the World (Pinguinfilm des Jahres) wurde aus Platzgründen in die nächste Ausgabe verschoben.
Bezug wie immer im gut sortierten Handel, in Berlin bei den üblichen Verdächtigen oder einfach über die Website der Zeitschrift.
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Thema: videodrome
15. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Schwarzhumorig-dystopischer Animationskurzfilm (für, äh, Erwachsene aber - nsfw!) von Yann Jouette. Made my day!
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Thema: Hinweise
Für das Weihnachtsblog vom Westen habe ich ein kleines Special zu obigem Thema verfasst. Zehn Weihnachtsfilme, ob besinnlich, ob böse oder eben richtig famoser Trash.
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Thema: ad personam
12. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: trouvaillen
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12. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
»On one of my VIDEODROME interview tapes from 1982, I can be heard recommending to Cronenberg that he should read CRASH -- "I will," he promises.«- Tim Lucas
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Thema: Hinweise
Martin Büsser würdigt in der aktuellen Jungle World Herbert Achternbusch anlässlich der vor kurzem veröffentlichten ersten (und hoffentlich nicht letzten) Achternbusch-Box (die ich selbst in der kommenden Splatting Image besprochen haben werde) und natürlich auch, weil der alte Knabe grad' 70 wurde.
Überhaupt bot beides zuletzt Anlass, sich des großen Vergessenen des deutschen Autorenfilms zu erinnern: Zweimal Stefan Höltgen (epd, f.lm), ein sehr schönes Interview und eine Notiz brachte der Tagesspiegel, weitere Portraits und Gratulationen bei Zeit (wo's schon 2005 eher anlasslos einen Interview-Artikel gab), FAZ, NZZ (mit tollem Bild, das Franz Baumgartner als Darsteller eines Tennisschlägers ausweist) und Süddeutsche (auch mit schönem Bild).
Und im Fernsehen ein Gespräch:
Mehr Input bieten die movie magazine und die movie blog search engine.
Überhaupt bot beides zuletzt Anlass, sich des großen Vergessenen des deutschen Autorenfilms zu erinnern: Zweimal Stefan Höltgen (epd, f.lm), ein sehr schönes Interview und eine Notiz brachte der Tagesspiegel, weitere Portraits und Gratulationen bei Zeit (wo's schon 2005 eher anlasslos einen Interview-Artikel gab), FAZ, NZZ (mit tollem Bild, das Franz Baumgartner als Darsteller eines Tennisschlägers ausweist) und Süddeutsche (auch mit schönem Bild).
Und im Fernsehen ein Gespräch:
Mehr Input bieten die movie magazine und die movie blog search engine.
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Thema: videodrome
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10. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: Hinweise
10. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die schon seit geraumer Zeit nicht mehr aktualisierte Movie Blog Search Engine wurde von mir gerade mit rund 60 zusätzlichen Blogs gefüttert. Somit können jetzt exakt 228 qualitative, interessante Filmblogs gezielt durchsucht werden.
Nachtrag: Auch die Movie Magazine Search Engine wurde noch ein wenig aktualisiert.
Viel Spaß beim Nutzen & Suchen!
[mails mit bitte um aufnahme ins suchraster werden auch weiterhin ignoriert]
Nachtrag: Auch die Movie Magazine Search Engine wurde noch ein wenig aktualisiert.
Viel Spaß beim Nutzen & Suchen!
[mails mit bitte um aufnahme ins suchraster werden auch weiterhin ignoriert]
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Thema: visuelles
10. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: Blaetterrauschen
Der Wirbel ist enorm: Ein über 30 Jahre altes Plattencover einer ziemlich uninteressanten Hannoveraner Rockgruppe - das diese im übrigen schon längst durch eine andere Gestaltung ersetzt hat - soll nun, fordern viele und darüber berichten noch mehr, indiziert werden. Verdacht: Kinderpornografie.
Wenn man dem Wirbel nicht gleich völlig auf den Leim geht, darf man sich indessen ein wenig am Kopf kratzen. Wir erinnern uns: Ziel und Zweck einer Indizierung ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu heiklem Material zu erschweren, wenn nicht zu verunmöglichen. Damit einher gehen u.a. Vertriebs- und Werberestriktionen. Der Umgang mit indizierten Medien (und in mancher Hinsicht der Diskurs darüber) ist bewusst zugespitzt Erwachsenen vorbehalten, weshalb jede Form von Öffentlichkeit, die auch Minderjährigen Zugang dazu verschaffen könnte, Sanktionen ausgesetzt ist.
Wer also eine Indizierung des entsprechenden Plattencovers fordert, fordert lediglich - und auch einigermaßen sinnbefreit, hält man sich die Zuständigkeit der indzierenden Bundesprüfstelle vor Augen -, dass der Umgang mit diesem Cover nur mehr Erwachsenen und auch nur in nur für Erwachsene zugänglichen Formen von Öffentlichkeit gestattet sein darf. Kinder und Jugendliche sollen dieser Forderung gemäß davor bewahrt werden, eines pubertierenden Mädchenkörpers ansichtig zu werden (damit sie nicht sehen, was ein nicht geringer Anteil von ihnen alltäglich im Badezimmer beim Blick in den Spiegel zu Gesicht bekommt). Das Problem mit Kinderpornografie scheint in der Logik der Indizierungseinforderer in erster Linie darin zu bestehen, dass sich Kinder und Jugendliche mit Kinderpornografie befassen.
Zweierlei könnte dahinter stecken. Entweder die blanke Unkenntnis bezüglich des indizierenden Verfahrens und dessen (an anderer Stelle zu diskutierendem) Sinn und Zweck, womit ein solcher Ruf nach Indizierung bis zum gewissen Grad auch Ausdruck eines deligierend-autoritären Denkens ist ("Das muss weg! Weg muss das!"). Oder gerade die mit solcher Forderung gerade eingestandene eigentliche (und in der Regel stets verleugnete) Funktion dieses Verfahrens: Unterbindung, Regulierung und Förderung vorauseilender Selbstzensur qua inkorporierter Erwartungserwartung - was ja einen gewissen Nebeneffekt von Indizierungen darstellt.
Wie dem auch immer sei (ich persönlich glaube, dahinter steckt in der Tat nur blankes Nichtwissen): Zuständig für Kinderpornografie - und noch immer bliebe zu klären, ob diese Plattengestaltung darunter fällt - ist nicht die Bundesprüfstelle, sondern die Staatsanwaltschaft (wobei, hachgottt, nach 32 Jahren ja nun auch sowas wie Verjährung vorliegen könnte...). Wer Indizierung fordert, summst sinnbefreit durch den Diskurs.
Den eilig berichterstattenden Medien fällt solcher Unsinn freilich nicht auf. Warum auch. Schlagworte wie "Kinderpornografie" und "Indizierung" garantieren immer Quote, Auflage, Klicks - und damit nötige Umsatzaussicht. Entsprechend findet sich auch in den online verfügbaren Berichten fast aller Medien zur Illustration das fragliche Plattencover. Bleibt schlussendlich nur mehr der Hype-Verdacht.
[und falls nun irgendein Mensch mit viel Gischt vorm Mund meint, ich würde Kinderpornografie verteidigen: Err, no, I do not.]
Wenn man dem Wirbel nicht gleich völlig auf den Leim geht, darf man sich indessen ein wenig am Kopf kratzen. Wir erinnern uns: Ziel und Zweck einer Indizierung ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu heiklem Material zu erschweren, wenn nicht zu verunmöglichen. Damit einher gehen u.a. Vertriebs- und Werberestriktionen. Der Umgang mit indizierten Medien (und in mancher Hinsicht der Diskurs darüber) ist bewusst zugespitzt Erwachsenen vorbehalten, weshalb jede Form von Öffentlichkeit, die auch Minderjährigen Zugang dazu verschaffen könnte, Sanktionen ausgesetzt ist.
Wer also eine Indizierung des entsprechenden Plattencovers fordert, fordert lediglich - und auch einigermaßen sinnbefreit, hält man sich die Zuständigkeit der indzierenden Bundesprüfstelle vor Augen -, dass der Umgang mit diesem Cover nur mehr Erwachsenen und auch nur in nur für Erwachsene zugänglichen Formen von Öffentlichkeit gestattet sein darf. Kinder und Jugendliche sollen dieser Forderung gemäß davor bewahrt werden, eines pubertierenden Mädchenkörpers ansichtig zu werden (damit sie nicht sehen, was ein nicht geringer Anteil von ihnen alltäglich im Badezimmer beim Blick in den Spiegel zu Gesicht bekommt). Das Problem mit Kinderpornografie scheint in der Logik der Indizierungseinforderer in erster Linie darin zu bestehen, dass sich Kinder und Jugendliche mit Kinderpornografie befassen.
Zweierlei könnte dahinter stecken. Entweder die blanke Unkenntnis bezüglich des indizierenden Verfahrens und dessen (an anderer Stelle zu diskutierendem) Sinn und Zweck, womit ein solcher Ruf nach Indizierung bis zum gewissen Grad auch Ausdruck eines deligierend-autoritären Denkens ist ("Das muss weg! Weg muss das!"). Oder gerade die mit solcher Forderung gerade eingestandene eigentliche (und in der Regel stets verleugnete) Funktion dieses Verfahrens: Unterbindung, Regulierung und Förderung vorauseilender Selbstzensur qua inkorporierter Erwartungserwartung - was ja einen gewissen Nebeneffekt von Indizierungen darstellt.
Wie dem auch immer sei (ich persönlich glaube, dahinter steckt in der Tat nur blankes Nichtwissen): Zuständig für Kinderpornografie - und noch immer bliebe zu klären, ob diese Plattengestaltung darunter fällt - ist nicht die Bundesprüfstelle, sondern die Staatsanwaltschaft (wobei, hachgottt, nach 32 Jahren ja nun auch sowas wie Verjährung vorliegen könnte...). Wer Indizierung fordert, summst sinnbefreit durch den Diskurs.
Den eilig berichterstattenden Medien fällt solcher Unsinn freilich nicht auf. Warum auch. Schlagworte wie "Kinderpornografie" und "Indizierung" garantieren immer Quote, Auflage, Klicks - und damit nötige Umsatzaussicht. Entsprechend findet sich auch in den online verfügbaren Berichten fast aller Medien zur Illustration das fragliche Plattencover. Bleibt schlussendlich nur mehr der Hype-Verdacht.
[und falls nun irgendein Mensch mit viel Gischt vorm Mund meint, ich würde Kinderpornografie verteidigen: Err, no, I do not.]
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Thema: Berliner Filmgeschehen
07. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Morgen abend um 19 Uhr läuft im Kino Arsenal der (mutmaßlich sehr exploitative) Dokumentarfilm Snuff aus den 70ern, der sich mit den Produktionsbedingungen des deutschen Softsexfilms befasst. Auf Überbau habe ich dazu mehr geschrieben und noch einige Links zusammengetragen.
Nachtrag: Der Film wurde leider kurzfristig aus dem Programm genommen. Als Ersatz wird Hans-Jürgen Syberbergs gewiss nicht minder interessanter Sex-Business made in Pasing aus dem Jahr 1969 gezeigt.
Nachtrag: Der Film wurde leider kurzfristig aus dem Programm genommen. Als Ersatz wird Hans-Jürgen Syberbergs gewiss nicht minder interessanter Sex-Business made in Pasing aus dem Jahr 1969 gezeigt.
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Thema: Hinweise
06. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Gerade recht für den Samstagnachmittag kommt dieses Videointerview mit Dominik Graf auf Cargo. Gerade vor wenigen Tages erst hat mich sein Skorpion rundum begeistert. Ein ungemein dichter, abgründiger Fernsehfilm, der in der Tat - wie's im Text zum Videointerview völlig zu recht über Grafs Fernseharbeiten steht - wagemutiger ist als das meiste, was das deutsche Kino in den letzten Jahren auf die Leinwand brachte.
Als Teaser das erste Video hier im Blog, den Rest drüben bei Cargo (Danke!).
Dominik Graf (1) from cargofilm on Vimeo.
Als Teaser das erste Video hier im Blog, den Rest drüben bei Cargo (Danke!).
Dominik Graf (1) from cargofilm on Vimeo.
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Thema: FilmKulturMedienwissenschaft
04. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ganz fix: Beim Recherchieren bin ich gerade darauf gestoßen, dass das altehrwürdige Journal Science Fiction Studies seit kurzem nun auch über JSTOR beziehbar ist. Zwar sind die Artikel damit noch nicht völlig frei zugänglich, doch immerhin über die Netzwerke zahlreicher Bibliotheken und Universitäten (wer z.B. an der FU studiert, kann sich mit seinem Zedat-Account über den Proxyserver der FU mit dem Netz verbinden und somit von zuhause aus JSTOR nutzen).
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Thema: Filmtagebuch
» inhalt ~ imdb
» angelaufen.de ~ filmz.de ~film-zeit.de ~ moviepilot.de
» mrqe ~ rottentomatoes ~ movie blogs ~ movie magazines
Bewertung (nach Cargopunkten): 52
Viel wurde und wird wieder diskutiert, inwiefern dieser neue Bond-Typus dem Franchise denn nun gut anstehe oder nicht. Viele vermissen das comicartig augenzwinkernde bigger than life, das Bond bis Craig ausgezeichnet habe, das alte Konvolut aus Posen und Sprüchen, aus unnützem Wissen, das sich in Pausenhofecken immer gut anbringen lässt (Martini, etc). Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass der Re-Launch des Bond-Franchise dem ganzen eigentlich nur gut tut: Keine Martini-Sprüche mehr, keine mittelschichtig harmlose Augenzwinkereien mehr. Der neue Bond ist grizzly und steht zum Gutteil in der neueren Tradition eines sehnig verbindlichen Körperkinos.
Ich mag das. Auch wenn mir Quantum of Solace nur bedingt zusagte. Nicht so sehr, weil mir irgendwelche Connery'ismen fehlten. Eher vermisste ich so etwas wie ein gerüttelt Maß an zwingender Stringenz des Ganzen. Von allem gibt's ein Quantum: Ein bisschen Rache, ein bisschen Underdog-Attitüde, ein bisschen Öko-Schwein, ein bisschen Geheimdienst-Bashing. Die Story-Schmiere war mir zu dünn, zu hastig aufgelegt.
Viel diskutiert wurden auch die Actionsequenzen. Bemängelt wurde im allgemeinen der Verlust an Übersichtlichkeit. In der Tat stellt A Quantum of Solace eine neue Stufe der Eskalation dar: So schnell, aber eben auch: so wirr wurde bislang im Actionkino kaum geschnitten. Schätzung: Wenn's hopplahopp ging, waren das bestimmt um die vier Schnitte - pro Sekunde! Am Anfang ist das nicht ohne Reiz: Gerade die Eingangssequenz schwang sich zu derart abstrakten Qualitäten auf, dass ich mich im Experimentalfilmkino wähnte. Irgendwann lief sich das jedoch tot, zumal wenn wirklich die Grenzen des Nachvollzugs weit überschritten wurden. Keine Ahnung, wie Bond nun da herausgekommen ist. Ist er aber, es wurde nur nicht gezeigt. Fazit: Zwiespalt.
Und verflucht gut gefiel mir ja der Vorspann. Guter Style!
[einmal mehr gilt es indes die Vorführqualitäten des Cubix am Alexanderplatz zu geißeln: Bislang war dort noch keine Vorführung ohne Makel. So auch in diesem Falle: Das Bild flackerte nahezu über die gesamte Spieldauer. Entweder ist die Lampe im Projektor bereits im Rentenalter (das Bild wirkte auch verdunkelt) oder der Projektor war nicht recht justiert]
» angelaufen.de ~ filmz.de ~film-zeit.de ~ moviepilot.de
» mrqe ~ rottentomatoes ~ movie blogs ~ movie magazines
Bewertung (nach Cargopunkten): 52
Viel wurde und wird wieder diskutiert, inwiefern dieser neue Bond-Typus dem Franchise denn nun gut anstehe oder nicht. Viele vermissen das comicartig augenzwinkernde bigger than life, das Bond bis Craig ausgezeichnet habe, das alte Konvolut aus Posen und Sprüchen, aus unnützem Wissen, das sich in Pausenhofecken immer gut anbringen lässt (Martini, etc). Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass der Re-Launch des Bond-Franchise dem ganzen eigentlich nur gut tut: Keine Martini-Sprüche mehr, keine mittelschichtig harmlose Augenzwinkereien mehr. Der neue Bond ist grizzly und steht zum Gutteil in der neueren Tradition eines sehnig verbindlichen Körperkinos.
Ich mag das. Auch wenn mir Quantum of Solace nur bedingt zusagte. Nicht so sehr, weil mir irgendwelche Connery'ismen fehlten. Eher vermisste ich so etwas wie ein gerüttelt Maß an zwingender Stringenz des Ganzen. Von allem gibt's ein Quantum: Ein bisschen Rache, ein bisschen Underdog-Attitüde, ein bisschen Öko-Schwein, ein bisschen Geheimdienst-Bashing. Die Story-Schmiere war mir zu dünn, zu hastig aufgelegt.
Viel diskutiert wurden auch die Actionsequenzen. Bemängelt wurde im allgemeinen der Verlust an Übersichtlichkeit. In der Tat stellt A Quantum of Solace eine neue Stufe der Eskalation dar: So schnell, aber eben auch: so wirr wurde bislang im Actionkino kaum geschnitten. Schätzung: Wenn's hopplahopp ging, waren das bestimmt um die vier Schnitte - pro Sekunde! Am Anfang ist das nicht ohne Reiz: Gerade die Eingangssequenz schwang sich zu derart abstrakten Qualitäten auf, dass ich mich im Experimentalfilmkino wähnte. Irgendwann lief sich das jedoch tot, zumal wenn wirklich die Grenzen des Nachvollzugs weit überschritten wurden. Keine Ahnung, wie Bond nun da herausgekommen ist. Ist er aber, es wurde nur nicht gezeigt. Fazit: Zwiespalt.
Und verflucht gut gefiel mir ja der Vorspann. Guter Style!
[einmal mehr gilt es indes die Vorführqualitäten des Cubix am Alexanderplatz zu geißeln: Bislang war dort noch keine Vorführung ohne Makel. So auch in diesem Falle: Das Bild flackerte nahezu über die gesamte Spieldauer. Entweder ist die Lampe im Projektor bereits im Rentenalter (das Bild wirkte auch verdunkelt) oder der Projektor war nicht recht justiert]
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