Thema: Hinweise
21. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Das sind 36.000 Frames aus den schwarzweißen Hitchcock-Filmen. Organisiert sind sie nach einem einfachen Prinzip: Der Film selbst wird chronologisch im Uhrzeigersinn aufgelöst, die Nähe jedes einzelnen Frames zum dunklen Zentrum ergibt sich aus dem jeweiligen Helligkeitsgrad.
Eine rundum faszinierende Spielerei, die einmal mehr nur erahnen lässt, auf welche Weise(n) Computer zur Filmanalyse eingesetzt werden könnten. Hier mehr davon.
[via]
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Thema: Hinweise
20. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ein bisschen oral film history: Bert Rebhandl hat sich für Cargo mit Ulrich Gregor, einem Stück lebende Filmgeschichte, unterhalten. Sehr ausführlich, dankenswerterweise.
Warum man sich das anhören sollte, verrät Cargo selbst:
Warum man sich das anhören sollte, verrät Cargo selbst:
Vom 1. bis 5. Juli feierte Arsenal - Institut für Film und Videokunst im Berliner Arsenal 40 Jahre des Internationalen Forums des Jungen Films – im Jahr 1971 wurde diese über viele Jahre wichtigste Reihe der Berlinale zum ersten Mal abgehalten. CARGO sprach aus gegebenem Anlass mit Ulrich Gregor, Jahrgang 1932, der in allen den genannten Zusammenhängen eine zentrale Rolle gespielt hat – als Mitbegründer der «Freunde» und des Arsenals, als langjähriger Leiter des Forums, als Kritiker und Filmhistoriker. Er erzählt von den Ereignissen bei der turbulenten Berlinale 1970, von den Kriterien, die für das Forum wichtig waren, und von einem Leben mit gut 30 000 Filmen.
° ° °
Thema: Hinweise
07. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
[ein hinweis auch für andreas, der in dunklen wäldern auf hohen hügeln im stillen mitliest]
Warren Oates, für mich das eigentliche Gesicht von New Hollywood. Vielleicht weil er in diesem Zusammenhang von Filmen, die genüsslich den Außenseiter als letzten Helden zelebrierten, den eigentlichen Außenseiter darstellte: Zu jung, um im klassischen Hollywood noch als Star zu reüssieren, zu alt, um in New Hollywood zu wirklichem Ruhm zu gelangen. Einer zwischen den Stühlen, eine Figur am Bildrand, die ins Zentrum drängt und es doch nie schafft (The Wild Bunch), gerne auch eine Schmeißfliege, die mit Spitzkragen der eigenen Jugend hinterher hetzt (Two-Lane Blacktop), ein Mann, der es bringen will, koste es, was es wolle (Bring me the Head of Alfredo Garcia), eine von diesen vielen Vaterfiguren des amerikanischen Kinos jener Tage, die es aus dem Weg zu räumen galt (Badlands). Warren Oates, das Gesicht, dessen Name selten fällt, dann aber wissende Blicke nach sich zieht, ein Gesicht, zu markant, um es zu übersehen, das sich bald wie eine Signatur durch die Filme bewegt, in denen es auftaucht.
Nun ist vor kurzem - endlich - ein Buch über Warren Oates erschienen. Ein sehr ausführliches Interview mit der Autorin gibt's im Blog von WMFU.

Warren Oates, für mich das eigentliche Gesicht von New Hollywood. Vielleicht weil er in diesem Zusammenhang von Filmen, die genüsslich den Außenseiter als letzten Helden zelebrierten, den eigentlichen Außenseiter darstellte: Zu jung, um im klassischen Hollywood noch als Star zu reüssieren, zu alt, um in New Hollywood zu wirklichem Ruhm zu gelangen. Einer zwischen den Stühlen, eine Figur am Bildrand, die ins Zentrum drängt und es doch nie schafft (The Wild Bunch), gerne auch eine Schmeißfliege, die mit Spitzkragen der eigenen Jugend hinterher hetzt (Two-Lane Blacktop), ein Mann, der es bringen will, koste es, was es wolle (Bring me the Head of Alfredo Garcia), eine von diesen vielen Vaterfiguren des amerikanischen Kinos jener Tage, die es aus dem Weg zu räumen galt (Badlands). Warren Oates, das Gesicht, dessen Name selten fällt, dann aber wissende Blicke nach sich zieht, ein Gesicht, zu markant, um es zu übersehen, das sich bald wie eine Signatur durch die Filme bewegt, in denen es auftaucht.
Nun ist vor kurzem - endlich - ein Buch über Warren Oates erschienen. Ein sehr ausführliches Interview mit der Autorin gibt's im Blog von WMFU.

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Thema: Hinweise
07. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Via René bin gerade darauf gestoßen, dass das kürzlich eingestellte Interviewmagazin Galore einen ansehnlichen Teil seiner Interviews online veröffentlicht hat.
In der Rubrik Film und Fernsehen gibt es u.a. auch ein aktuelles Gespräch mit Klaus Lemke. (Nachtrag: oh, und eins von 2007 mit Dominik Graf)
In der Rubrik Film und Fernsehen gibt es u.a. auch ein aktuelles Gespräch mit Klaus Lemke. (Nachtrag: oh, und eins von 2007 mit Dominik Graf)
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Thema: FilmKulturMedienwissenschaft
02. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

(weitersagen, weiterreichen, etc. ausdrücklich erwünscht!)
Ein Arbeitskreis (dem ich auch angehöre ;) ) der Fachschaft Kulturwissenschaft an der HU Berlin ruft derzeit einen Essaywettbewerb zum Thema "trash|culture" aus. Teilnehmen können Studierende aller Fachrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, in den Blick genommen werden sollen Phänomene und shiftings von "Trash" im Abhub (oder vielleicht auch in Durchdringung) 'legitimer' Kultur. Genaueres verrät unsere Website mit einem ausführlichen "Call for Paper" und den Teilnahmemodalitäten.
Eine Jury von Wissenschaftlern wird am Ende die Sieger küren. Dazu bereits bereit erklärt haben sich Dr. Holger Brohm (Kulturwissenschaft, Berlin), Prof. Christian Kassung (Kulturwissenschaft, Berlin), Prof. Albert Kümmel-Schnur (Literaturwissenschaft, Konstanz/Wien), Prof. Wicke (Musikwissenschaft, Berlin) und Melanie Fritsch, MA (Forschungsinstitut Musiktheater, Bayreuth). Ihnen herzlichen Dank!
Auf die Sieger warten wertvolle Sachpreise, die wir noch nicht bekannt geben können, da noch nicht alle Zusagen eingetrudelt sind. Dass die Teilnahme lohnt, kann ich aber jetzt schon verraten :-))
In diesem Sinne: Wir freuen uns auf Eure Essays - in die Tasten gehauen!
° ° °
Thema: Visuelles
Wunderschön:


° ° °
Thema: Kinokultur
01. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Some sad news: David Hudson schreibt in The Daily:
On the one hand, it feels like I just got here. On the other, we've been through another Sundance, another Cannes - and now, here comes another summer, and I'll be heading out soon on holiday.Weiter bei "The Daily".
I won't be returning to this particular spot, though you may see my byline appearing now and then elsewhere at IFC.com; the Daily, at least as we've known it and watched it evolve over the past six years, won't be returning, either.
Immerhin: David macht Andeutungen, dass es nicht völlig aus ist. Ein neues Format an einem anderen Ort wird angekündigt. Darauf freue ich mich schon jetzt, einer der ganz wichtigen Pfeiler der internationalen Movie-Blogosphäre ist dennoch, fürs erste, weggebrochen.
° ° °
Thema: videodrome
29. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Cine-Fils ist ein noch recht frisches Video-Onlinemagazin, das (nicht nur) Filmschaffende erfrischend anlasslos zum Gespräch vor die Kamera holt. Wichtiger als PR-lastige Anekdoten ("Superstimmung am Set!"...) sind deshalb Auslassungen zu allgemeineren, persönlichen Themen. Im gerade online gestellten, aktuellsten Interview etwa äußert sich Filmkritiker Michael Althen ausführlich zum Thema "Erinnerung" (and international readers, please note: all non-English interviews have English subtitles!).
Das Gespräch ist auch ohne Registrierung komplett zu sehen. Für alle weiteren Gespräche (u.a. mit Isabella Rosselini, Catherine Breillat, Andreas Dresen, etc.) muss man sich kostenfrei registrieren. Das verstehe ich zwar auch nicht, aber was so gemunkelt wird, soll sich das wohl in Bälde ändern.
° ° °
Thema: videodrome
27. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Eigentlich alles, was es über Bays Spielzeugfilm zu sagen gibt, gibt's beim Nostalgia Critic zu hören:
[und den Film kann man sich dann auch sparen, wirklich]
[und den Film kann man sich dann auch sparen, wirklich]
° ° °
Thema: ad personam
26. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
° ° °
Thema: Kinokultur
25. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Auf die Pressevorführung von Brüno hatte ich schon deshalb keine Lust, weil dort nur die synchronisierte Fassung zu sehen gewesen wäre. Und gerade wegen des ungeheuren Improvisationstalents von Sascha Baron Cohen wäre es eine Sünde gewesen (und bleibt es auch fortan!), den Film in einer Version zu sehen, in der über eines der eigentlichen Spektakel ein großer zäher Kaugummi namens "Deutsche Synchronisation" geklebt ist.
Warum die Veranstaltung auch darüber hinaus eine obskure gewesen ist, lässt sich in einem (wichtigen!) Statement auf critic.de nachlesen. Dort schreibt Frédéric Jaeger nicht nur von der Unverfrorenheit, dass knapp vor dem anberaumten Vorführungstermin eigentlich eingeladene Onlinemedien wieder ausgeladen wurden und dass überdies neuerlich ein so leidiges Berichtembargo verhängt wurde. Frédéric kontextualisiert dies mit der sich wandelnden Online-Pressearbeit.
Seine Darlegungen kann ich nur bestätigen. Marketingabteilungen überhäufen einen mit Exklusivbildchen und Snippets aus Werbevideos, die man doch bitte im Vorfeld des Filmstarts ins Blog oder in sein Magazin einbinden solle. Weil dies die Leser doch sicherlich interessieren würde. Gern gesehen wird es auch, wenn man vor allem Trailer, Trailer und nochmals Trailer ins Netz pumpt (als gäbe es die nicht schon längst an allen Ecken und Enden im Netz). Hinweise auf Pressevorführungen, die es einem gestatten würden, sich ein wirkliches Bild von dem Film zu machen, erhält man in solchen Mails freilich keine (genauso wenig solche darauf, in welcher Höhe solche zur Verfügung gestellte Werbeplätze überhaupt vergütet würden). Für mich ist das ein Indiz in zweierlei Hinsicht: Erstens, die Presseleute vertrauen ihrem Film als eigentlichem Kernprodukt nicht im geringsten, und zweitens, die Presseleute halten "die Leser" offenbar für so herausragend stumpfsinnig, dass diese an von PR-Bombardements unbeeindruckten Eindrücken anhand des konkreten Gegenstands keinerlei Interesse aufzeigen.
Eifrig mit Speichelschleckerei befasste Helfershelfer solcher Spam-Maßnahmen unter dem viralen Deckmäntelchen sind die Mengen an "Blogs" und "Magazinen", die jedes noch so blödsinnige Snippet, Widget und Trailerfragment bereitwillig weiterleiten, in der Hoffnung, dadurch ein paar Clicks mehr einzuholen. Vollkommen arschlos, das.
Warum die Veranstaltung auch darüber hinaus eine obskure gewesen ist, lässt sich in einem (wichtigen!) Statement auf critic.de nachlesen. Dort schreibt Frédéric Jaeger nicht nur von der Unverfrorenheit, dass knapp vor dem anberaumten Vorführungstermin eigentlich eingeladene Onlinemedien wieder ausgeladen wurden und dass überdies neuerlich ein so leidiges Berichtembargo verhängt wurde. Frédéric kontextualisiert dies mit der sich wandelnden Online-Pressearbeit.
Seine Darlegungen kann ich nur bestätigen. Marketingabteilungen überhäufen einen mit Exklusivbildchen und Snippets aus Werbevideos, die man doch bitte im Vorfeld des Filmstarts ins Blog oder in sein Magazin einbinden solle. Weil dies die Leser doch sicherlich interessieren würde. Gern gesehen wird es auch, wenn man vor allem Trailer, Trailer und nochmals Trailer ins Netz pumpt (als gäbe es die nicht schon längst an allen Ecken und Enden im Netz). Hinweise auf Pressevorführungen, die es einem gestatten würden, sich ein wirkliches Bild von dem Film zu machen, erhält man in solchen Mails freilich keine (genauso wenig solche darauf, in welcher Höhe solche zur Verfügung gestellte Werbeplätze überhaupt vergütet würden). Für mich ist das ein Indiz in zweierlei Hinsicht: Erstens, die Presseleute vertrauen ihrem Film als eigentlichem Kernprodukt nicht im geringsten, und zweitens, die Presseleute halten "die Leser" offenbar für so herausragend stumpfsinnig, dass diese an von PR-Bombardements unbeeindruckten Eindrücken anhand des konkreten Gegenstands keinerlei Interesse aufzeigen.
Eifrig mit Speichelschleckerei befasste Helfershelfer solcher Spam-Maßnahmen unter dem viralen Deckmäntelchen sind die Mengen an "Blogs" und "Magazinen", die jedes noch so blödsinnige Snippet, Widget und Trailerfragment bereitwillig weiterleiten, in der Hoffnung, dadurch ein paar Clicks mehr einzuholen. Vollkommen arschlos, das.
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Thema: videodrome
23. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Auf die Gefahr hin, dass dieses Blog gerade zum Videoblog verkommt, aber: Im YouTube-Channel des DVD-Labels Kino International findet sich der komplette Kurzfilm The Demon von Kihachiro Kawamoto, einem der Großmeister des japanischen Puppentrickfilms - und das ist eigentlich zu schön, um es nicht zu posten:
[via]
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Thema: videodrome
23. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: Weblogflaneur
16. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
° ° °
» ...
done! thx.
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Thema: Hinweise
15. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die Ausgabe 78 der Filmzeitschrift Splatting Image ist gerade erschienen. Und wieder einmal ist sie ein kleines Füllhorn:Christian Keßler befasst sich mit einer schönen Auswahl japanischer Horrorfilme. Im Essay nähert sich Marcus Stiglegger Brian de Palmas letztem Film Redacted. Lukas Foerster schreibt schlicht betitelt über "2 Filme von Lav Diaz". Und das anti-autoritäre Popkino von Norifumi Suzuki (für Anschauungsmaterial bitte hier entlang) wird ebenso in einem eigenen Artikel näher beleuchtet. Ganz besonders freut es mich, dass Tina Lorenz nach gutem Zuspruch nun als Autorin in der Rubrik "Pornotions" gelandet ist - willkommen an Bord! :)
Daneben sind wieder alle Rubriken gut gefüllt: Filmbuchbesprechungen, seitenweise DVD-Reviews, Filmbesprechungen aus Asien, Europa, USA und Pornotopia noch und nöcher. Ich selbst habe Kritiken zu Rudolf Thomes bezauberndem Pink und zum soliden, aber auch recht unerheblichen Dead Snow sowie eine gute Handvoll DVD-Besprechungen beigesteuert.
Das Magazin gibt's über die Website (Link siehe oben) oder bei ausgesuchten Händlern. Viel Spaß!
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Thema: videodrome
14. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Im YouTube-Channel des Walker Art Center (Minneapolis) findet sich ein knapp anderthalbstündiges Gespräch mit Béla Tarr.
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