Thema: Weblogflaneur
15. August 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Georg Seeßlen - den ich als Feuilletonist die letzte Zeit wieder sehr für mich entdeckt habe - bloggt. Na dann willkommen bei uns Schmuddelkindern!
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Thema: videodrome
11. August 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ein wunderbar melancholischer "Live-Animationsfilm" - die Künstlerin erzählt ihre Geschichte mit durch den Sand streichenden Fingern - aus der Ukraine.
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Thema: videodrome
05. August 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ein Buchtrailer zu Thomas Pynchons neuestem Roman? Und dann auch noch mit ziemlicher Sicherheit vom Meister selbst mit einem Voiceover bedacht? Too good to not be posted!
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Thema: Hinweise
04. August 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Eigentlich ja schon, weil bereits ein paar Tage alt, old news, bin aber erst gestern von einem kleinen Urlaub aus London zurückgekehrt und der Hinweis kann generell nicht schaden: Schneller als erwartet ist the one and only David Hudson ins Tagesgeschäft zurückgekehrt und betreut nun - und ehrlich: wo wenn nicht dort? - seine Daillies bei theauteurs.com. A warm and happy welcome back, David!
Ein paar Änderungen sind allerdings zu verzeichnen: Die beliebten Shorts gibt's fortan als instantanen Twitterstream unter The Auteurs Daily (der erste Twitterstream, den ich im Feedreader abonniert habe). Größere Stories und Hinweise landen bei Twitter unter The Auteurs. Das hat gewiss Vor- (Aktualität, konstanter Tagesstrom), aber auch Nachteile (ich will ehrlich sein: die geballten Shorts mit Bildern, Kommentaren und Quotes bei einer Tasse Kaffee abzugrasen war schon ziemlich wunderbar).
Alles andere, was mehr Platz beansprucht, postet David nun im (ohnehin stets lesenswerten) Auteurs Notebook (und wer nur diesen Stoff direkt braucht, geht hier entlang). Aber letzten Endes hat David Hudson im Housewarming Post das eh schon besser und detaillierter beschrieben.
Jedenfalls: Ich freu' mich!
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Thema: videodrome
Gerade zufällig in der ZDF-Mediathek gefunden: Eine Gesprächsrunde besagten Titels, an der auch Dominik Graf teilnimmt.
Noch nicht gesehen, dauert etwa eine Dreiviertelstunde, aber vielleicht ja von Interesse.

Noch nicht gesehen, dauert etwa eine Dreiviertelstunde, aber vielleicht ja von Interesse.

° ° °
Thema: Hinweise
21. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Das sind 36.000 Frames aus den schwarzweißen Hitchcock-Filmen. Organisiert sind sie nach einem einfachen Prinzip: Der Film selbst wird chronologisch im Uhrzeigersinn aufgelöst, die Nähe jedes einzelnen Frames zum dunklen Zentrum ergibt sich aus dem jeweiligen Helligkeitsgrad.
Eine rundum faszinierende Spielerei, die einmal mehr nur erahnen lässt, auf welche Weise(n) Computer zur Filmanalyse eingesetzt werden könnten. Hier mehr davon.
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Thema: Hinweise
20. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ein bisschen oral film history: Bert Rebhandl hat sich für Cargo mit Ulrich Gregor, einem Stück lebende Filmgeschichte, unterhalten. Sehr ausführlich, dankenswerterweise.
Warum man sich das anhören sollte, verrät Cargo selbst:
Warum man sich das anhören sollte, verrät Cargo selbst:
Vom 1. bis 5. Juli feierte Arsenal - Institut für Film und Videokunst im Berliner Arsenal 40 Jahre des Internationalen Forums des Jungen Films – im Jahr 1971 wurde diese über viele Jahre wichtigste Reihe der Berlinale zum ersten Mal abgehalten. CARGO sprach aus gegebenem Anlass mit Ulrich Gregor, Jahrgang 1932, der in allen den genannten Zusammenhängen eine zentrale Rolle gespielt hat – als Mitbegründer der «Freunde» und des Arsenals, als langjähriger Leiter des Forums, als Kritiker und Filmhistoriker. Er erzählt von den Ereignissen bei der turbulenten Berlinale 1970, von den Kriterien, die für das Forum wichtig waren, und von einem Leben mit gut 30 000 Filmen.
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Thema: Hinweise
07. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
[ein hinweis auch für andreas, der in dunklen wäldern auf hohen hügeln im stillen mitliest]
Warren Oates, für mich das eigentliche Gesicht von New Hollywood. Vielleicht weil er in diesem Zusammenhang von Filmen, die genüsslich den Außenseiter als letzten Helden zelebrierten, den eigentlichen Außenseiter darstellte: Zu jung, um im klassischen Hollywood noch als Star zu reüssieren, zu alt, um in New Hollywood zu wirklichem Ruhm zu gelangen. Einer zwischen den Stühlen, eine Figur am Bildrand, die ins Zentrum drängt und es doch nie schafft (The Wild Bunch), gerne auch eine Schmeißfliege, die mit Spitzkragen der eigenen Jugend hinterher hetzt (Two-Lane Blacktop), ein Mann, der es bringen will, koste es, was es wolle (Bring me the Head of Alfredo Garcia), eine von diesen vielen Vaterfiguren des amerikanischen Kinos jener Tage, die es aus dem Weg zu räumen galt (Badlands). Warren Oates, das Gesicht, dessen Name selten fällt, dann aber wissende Blicke nach sich zieht, ein Gesicht, zu markant, um es zu übersehen, das sich bald wie eine Signatur durch die Filme bewegt, in denen es auftaucht.
Nun ist vor kurzem - endlich - ein Buch über Warren Oates erschienen. Ein sehr ausführliches Interview mit der Autorin gibt's im Blog von WMFU.

Warren Oates, für mich das eigentliche Gesicht von New Hollywood. Vielleicht weil er in diesem Zusammenhang von Filmen, die genüsslich den Außenseiter als letzten Helden zelebrierten, den eigentlichen Außenseiter darstellte: Zu jung, um im klassischen Hollywood noch als Star zu reüssieren, zu alt, um in New Hollywood zu wirklichem Ruhm zu gelangen. Einer zwischen den Stühlen, eine Figur am Bildrand, die ins Zentrum drängt und es doch nie schafft (The Wild Bunch), gerne auch eine Schmeißfliege, die mit Spitzkragen der eigenen Jugend hinterher hetzt (Two-Lane Blacktop), ein Mann, der es bringen will, koste es, was es wolle (Bring me the Head of Alfredo Garcia), eine von diesen vielen Vaterfiguren des amerikanischen Kinos jener Tage, die es aus dem Weg zu räumen galt (Badlands). Warren Oates, das Gesicht, dessen Name selten fällt, dann aber wissende Blicke nach sich zieht, ein Gesicht, zu markant, um es zu übersehen, das sich bald wie eine Signatur durch die Filme bewegt, in denen es auftaucht.
Nun ist vor kurzem - endlich - ein Buch über Warren Oates erschienen. Ein sehr ausführliches Interview mit der Autorin gibt's im Blog von WMFU.

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Thema: Hinweise
07. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Via René bin gerade darauf gestoßen, dass das kürzlich eingestellte Interviewmagazin Galore einen ansehnlichen Teil seiner Interviews online veröffentlicht hat.
In der Rubrik Film und Fernsehen gibt es u.a. auch ein aktuelles Gespräch mit Klaus Lemke. (Nachtrag: oh, und eins von 2007 mit Dominik Graf)
In der Rubrik Film und Fernsehen gibt es u.a. auch ein aktuelles Gespräch mit Klaus Lemke. (Nachtrag: oh, und eins von 2007 mit Dominik Graf)
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Thema: FilmKulturMedienwissenschaft
02. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

(weitersagen, weiterreichen, etc. ausdrücklich erwünscht!)
Ein Arbeitskreis (dem ich auch angehöre ;) ) der Fachschaft Kulturwissenschaft an der HU Berlin ruft derzeit einen Essaywettbewerb zum Thema "trash|culture" aus. Teilnehmen können Studierende aller Fachrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, in den Blick genommen werden sollen Phänomene und shiftings von "Trash" im Abhub (oder vielleicht auch in Durchdringung) 'legitimer' Kultur. Genaueres verrät unsere Website mit einem ausführlichen "Call for Paper" und den Teilnahmemodalitäten.
Eine Jury von Wissenschaftlern wird am Ende die Sieger küren. Dazu bereits bereit erklärt haben sich Dr. Holger Brohm (Kulturwissenschaft, Berlin), Prof. Christian Kassung (Kulturwissenschaft, Berlin), Prof. Albert Kümmel-Schnur (Literaturwissenschaft, Konstanz/Wien), Prof. Wicke (Musikwissenschaft, Berlin) und Melanie Fritsch, MA (Forschungsinstitut Musiktheater, Bayreuth). Ihnen herzlichen Dank!
Auf die Sieger warten wertvolle Sachpreise, die wir noch nicht bekannt geben können, da noch nicht alle Zusagen eingetrudelt sind. Dass die Teilnahme lohnt, kann ich aber jetzt schon verraten :-))
In diesem Sinne: Wir freuen uns auf Eure Essays - in die Tasten gehauen!
° ° °
Thema: Visuelles
Wunderschön:


° ° °
Thema: Kinokultur
01. Juli 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Some sad news: David Hudson schreibt in The Daily:
On the one hand, it feels like I just got here. On the other, we've been through another Sundance, another Cannes - and now, here comes another summer, and I'll be heading out soon on holiday.Weiter bei "The Daily".
I won't be returning to this particular spot, though you may see my byline appearing now and then elsewhere at IFC.com; the Daily, at least as we've known it and watched it evolve over the past six years, won't be returning, either.
Immerhin: David macht Andeutungen, dass es nicht völlig aus ist. Ein neues Format an einem anderen Ort wird angekündigt. Darauf freue ich mich schon jetzt, einer der ganz wichtigen Pfeiler der internationalen Movie-Blogosphäre ist dennoch, fürs erste, weggebrochen.
° ° °
Thema: videodrome
29. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Cine-Fils ist ein noch recht frisches Video-Onlinemagazin, das (nicht nur) Filmschaffende erfrischend anlasslos zum Gespräch vor die Kamera holt. Wichtiger als PR-lastige Anekdoten ("Superstimmung am Set!"...) sind deshalb Auslassungen zu allgemeineren, persönlichen Themen. Im gerade online gestellten, aktuellsten Interview etwa äußert sich Filmkritiker Michael Althen ausführlich zum Thema "Erinnerung" (and international readers, please note: all non-English interviews have English subtitles!).
Das Gespräch ist auch ohne Registrierung komplett zu sehen. Für alle weiteren Gespräche (u.a. mit Isabella Rosselini, Catherine Breillat, Andreas Dresen, etc.) muss man sich kostenfrei registrieren. Das verstehe ich zwar auch nicht, aber was so gemunkelt wird, soll sich das wohl in Bälde ändern.
° ° °
Thema: videodrome
27. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Eigentlich alles, was es über Bays Spielzeugfilm zu sagen gibt, gibt's beim Nostalgia Critic zu hören:
[und den Film kann man sich dann auch sparen, wirklich]
[und den Film kann man sich dann auch sparen, wirklich]
° ° °
Thema: ad personam
26. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
° ° °
Thema: Kinokultur
25. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Auf die Pressevorführung von Brüno hatte ich schon deshalb keine Lust, weil dort nur die synchronisierte Fassung zu sehen gewesen wäre. Und gerade wegen des ungeheuren Improvisationstalents von Sascha Baron Cohen wäre es eine Sünde gewesen (und bleibt es auch fortan!), den Film in einer Version zu sehen, in der über eines der eigentlichen Spektakel ein großer zäher Kaugummi namens "Deutsche Synchronisation" geklebt ist.
Warum die Veranstaltung auch darüber hinaus eine obskure gewesen ist, lässt sich in einem (wichtigen!) Statement auf critic.de nachlesen. Dort schreibt Frédéric Jaeger nicht nur von der Unverfrorenheit, dass knapp vor dem anberaumten Vorführungstermin eigentlich eingeladene Onlinemedien wieder ausgeladen wurden und dass überdies neuerlich ein so leidiges Berichtembargo verhängt wurde. Frédéric kontextualisiert dies mit der sich wandelnden Online-Pressearbeit.
Seine Darlegungen kann ich nur bestätigen. Marketingabteilungen überhäufen einen mit Exklusivbildchen und Snippets aus Werbevideos, die man doch bitte im Vorfeld des Filmstarts ins Blog oder in sein Magazin einbinden solle. Weil dies die Leser doch sicherlich interessieren würde. Gern gesehen wird es auch, wenn man vor allem Trailer, Trailer und nochmals Trailer ins Netz pumpt (als gäbe es die nicht schon längst an allen Ecken und Enden im Netz). Hinweise auf Pressevorführungen, die es einem gestatten würden, sich ein wirkliches Bild von dem Film zu machen, erhält man in solchen Mails freilich keine (genauso wenig solche darauf, in welcher Höhe solche zur Verfügung gestellte Werbeplätze überhaupt vergütet würden). Für mich ist das ein Indiz in zweierlei Hinsicht: Erstens, die Presseleute vertrauen ihrem Film als eigentlichem Kernprodukt nicht im geringsten, und zweitens, die Presseleute halten "die Leser" offenbar für so herausragend stumpfsinnig, dass diese an von PR-Bombardements unbeeindruckten Eindrücken anhand des konkreten Gegenstands keinerlei Interesse aufzeigen.
Eifrig mit Speichelschleckerei befasste Helfershelfer solcher Spam-Maßnahmen unter dem viralen Deckmäntelchen sind die Mengen an "Blogs" und "Magazinen", die jedes noch so blödsinnige Snippet, Widget und Trailerfragment bereitwillig weiterleiten, in der Hoffnung, dadurch ein paar Clicks mehr einzuholen. Vollkommen arschlos, das.
Warum die Veranstaltung auch darüber hinaus eine obskure gewesen ist, lässt sich in einem (wichtigen!) Statement auf critic.de nachlesen. Dort schreibt Frédéric Jaeger nicht nur von der Unverfrorenheit, dass knapp vor dem anberaumten Vorführungstermin eigentlich eingeladene Onlinemedien wieder ausgeladen wurden und dass überdies neuerlich ein so leidiges Berichtembargo verhängt wurde. Frédéric kontextualisiert dies mit der sich wandelnden Online-Pressearbeit.
Seine Darlegungen kann ich nur bestätigen. Marketingabteilungen überhäufen einen mit Exklusivbildchen und Snippets aus Werbevideos, die man doch bitte im Vorfeld des Filmstarts ins Blog oder in sein Magazin einbinden solle. Weil dies die Leser doch sicherlich interessieren würde. Gern gesehen wird es auch, wenn man vor allem Trailer, Trailer und nochmals Trailer ins Netz pumpt (als gäbe es die nicht schon längst an allen Ecken und Enden im Netz). Hinweise auf Pressevorführungen, die es einem gestatten würden, sich ein wirkliches Bild von dem Film zu machen, erhält man in solchen Mails freilich keine (genauso wenig solche darauf, in welcher Höhe solche zur Verfügung gestellte Werbeplätze überhaupt vergütet würden). Für mich ist das ein Indiz in zweierlei Hinsicht: Erstens, die Presseleute vertrauen ihrem Film als eigentlichem Kernprodukt nicht im geringsten, und zweitens, die Presseleute halten "die Leser" offenbar für so herausragend stumpfsinnig, dass diese an von PR-Bombardements unbeeindruckten Eindrücken anhand des konkreten Gegenstands keinerlei Interesse aufzeigen.
Eifrig mit Speichelschleckerei befasste Helfershelfer solcher Spam-Maßnahmen unter dem viralen Deckmäntelchen sind die Mengen an "Blogs" und "Magazinen", die jedes noch so blödsinnige Snippet, Widget und Trailerfragment bereitwillig weiterleiten, in der Hoffnung, dadurch ein paar Clicks mehr einzuholen. Vollkommen arschlos, das.
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Thema: videodrome
23. Juni 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Auf die Gefahr hin, dass dieses Blog gerade zum Videoblog verkommt, aber: Im YouTube-Channel des DVD-Labels Kino International findet sich der komplette Kurzfilm The Demon von Kihachiro Kawamoto, einem der Großmeister des japanischen Puppentrickfilms - und das ist eigentlich zu schön, um es nicht zu posten:
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