Thema: berlinale 2012
10. Februar 12 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Meine zwei ersten Kritiken vom Potsdamer Platz sind heute im Berlinale-Blog vom Perlentaucher online gegangen: Einmal zum Eröffnungsfilm Les Adieux à la Reine hier und einmal zum Shah-Rukh-Khan-Agilitätsfilm Don - The King is Back hier.




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Thema: berlinale 2012
10. Februar 12 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die Berlinaleberichterstattung läuft auch dieses Jahr wieder im Berlinaleblog beim Perlentaucher, wo Lukas Foerster, Nikolaus Perneczky, Elena Meilicke und ich vom Potsdamer Platz berichten werden. (Ja, wir vermissen Ekkehard auch)
Aktuell gibt es bereits Lukas' Eröffnungsartikel und einen Text von Elena über die Filme von Kawashima Yozu, die das Forum zeigt und sicher zu den Highlighs der Berlinale zählen dürften. Ich habe mir am Mittag den Eröffnungsfilm Farewell my Queen angesehen, der mir sehr gut gefallen hat (der Text steckt gerade noch in der Bearbeitungsschleife). Außerdem war ich am Abend bei Klaus Lemkes Protestaktion in Sichtweite des roten Teppichs.
Davon auch ein Video:
Aktuell gibt es bereits Lukas' Eröffnungsartikel und einen Text von Elena über die Filme von Kawashima Yozu, die das Forum zeigt und sicher zu den Highlighs der Berlinale zählen dürften. Ich habe mir am Mittag den Eröffnungsfilm Farewell my Queen angesehen, der mir sehr gut gefallen hat (der Text steckt gerade noch in der Bearbeitungsschleife). Außerdem war ich am Abend bei Klaus Lemkes Protestaktion in Sichtweite des roten Teppichs.
Davon auch ein Video:
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Thema: TV-Tipps
06. Februar 12 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
In der kommenden Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zeigt "Das Erste" Rudolf Thomes Das Rote Zimmer, den ich sehr, sehr schön fand. Leider Gottes hält es die Programmplanung des Ersten offenbar ärgerlicherweise nicht für nötig, den Film zu einer vernünftigen Zeit auszustrahlen - was spräche gegen einen 22-Uhr-Termin? Mit einem Termin nach Mitternacht unter der Woche bleibt nur die allerdings ohnehin wärmstens empfohlene Programmierung eines Aufnahmegeräts.
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Thema: videodrome
06. Februar 12 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Rubber von Quentin Dupieux war für mich einer der Filme des letzten Jahres, der trotz seiner trashigen Prämisse - ein Autoreifen erwacht zum Leben und bringt in der US-Wüste zahlreiche Menschen um - seiner strikt auteuristischen, ja geradezu kunstfilmartigen Ausrichtung wegen gerade auch jenen cine-würdevollen Menschen unbedingt empfohlen sei, die angesichts solcher Aussichten voreilig die honorige Nase rümpfen und im blätternden "Next!"-Gestus weitergreifen wollen. Nun (oder, äh, vor drei Monaten) hat Dupieux seinen ersten Mittellangfilm Nonfilm von 2001 in seinen Vimeokanal gestellt. Eigener Aussage nach ist das Werk missraten, was natürlich gar nichts heißen muss. Unbändig ist auch gerade meine Freude auf Dupieuxs neuen Film Wrong, der dem Teaser zufolge Rubbers Glorie keinen Deut nachstehen sollte.
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Thema: Weblogflaneur
Ein Tumblelog: 70s Blowjob Faces - Faces men made while receiving blowjobs in 1970s pornography. (via)


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Thema: Filmtagebuch
» The Artist (taz)
» Arirang (Perlentaucher)
» Tinker, Tailor, Soldier, Spy (taz)
Bonus ohne Text, aber wegen Begeisterung: Der atmende, pulsierende Skorpion im Fahrstuhl (Drive).




» Arirang (Perlentaucher)
» Tinker, Tailor, Soldier, Spy (taz)
Bonus ohne Text, aber wegen Begeisterung: Der atmende, pulsierende Skorpion im Fahrstuhl (Drive).




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Thema: Filmtagebuch
24. Januar 12 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Vor einigen Tagen erschien in der taz meine Kritik zum großartigen Para-/Neo-/Meta-Giallo, vielleicht aber auch einfach: Experimental-Großfilm Amer, den ich bereits auf dem Fantasy Filmfest 2010 ganz tief ins Herz geschlossen hatte. Dass der Film überhaupt noch in die hiesigen Kinos (wenn auch, sigh, in ganz ausgesucht wenige) gekommen ist, ist natürlich eine große Freude - nur dort, auf einer großen Leinwand vor dunklem Saal, kann dieser Film seine Wirkung wirklich ganz entfalten. Auf der Website des Verleihs gibt es eine Übersicht mit allen Kinoterminen, bereits Anfang März erscheint bei Koch Media die DVD dieses kleinen Meisterwerks.


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Thema: Filmtagebuch
05. Januar 12 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Sehr zu empfehlen ist die nunmehr vierte Auflage des dem amerikanischen Independentfilm (wohlweislich: nicht Indie-Film) gewidmeten Festivals Unknown Pleasures. Beim Perlentaucher stellen Lukas und ich diese Woche deshalb vier Filme des Programms vor. Ich schreibe über Boxing Gym und Road to Nowhere, die ich beide noch letztes Jahr gesehen habe und auf einer Jahresbestenliste definitiv ganz weit oben zu finden wären.
» zum Text


» zum Text


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» 2011.
2011 habe ich gesehen:
Einige herausragende Filme +++ einige sehr gute Filme +++ vieles im Mittelfeld +++ so manches ärgerliche
im Kino, auf DVD, als avi, im Stream und beim entspannten Betrachten der Wolken, während die Krisen an einem vorbeirauschen.

Einige herausragende Filme +++ einige sehr gute Filme +++ vieles im Mittelfeld +++ so manches ärgerliche
im Kino, auf DVD, als avi, im Stream und beim entspannten Betrachten der Wolken, während die Krisen an einem vorbeirauschen.

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Thema: Filmtagebuch
28. Dezember 11 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Statt dem wöchentlichen "Im Kino" beim Perlentaucher diesmal ein "Nicht im Kino": Keine aus den Vorgaben der Filmverleiher zusammengepickte Bestenliste, sondern Notizen über Filme, die wir dieses Jahr im Kino vermisst haben - weil sie auf nur auf Festivals zu sehen waren, auf DVDs oder gleich als inoffizielle Internet-Premiere. Ein kleiner Denkanstoß auch, über den Tellerrand hinauszublicken: Kino ist in seiner Summe eben immer auch mehr als das, was (hierzulande) im Kino läuft. Von mir stammen einige Zeilen über Sergio Caballeros Finisterrae.


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» ...
24. Dezember 11 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

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Thema: Filmtagebuch
23. Dezember 11 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Häufig bewegt sich Stephen Meyers (Ryan Gosling) durch nichts als Schwärze oder schält sich, oft nur ansatzweise, aus dem Dunkel, ebenso schiebt er sich zurück ins Unsichtbare. Er regelt die Dinge im Hintergrund, testet - etwa in der Eröffnungssequenz - das Medienequipment auf der Bühne vor leerem Saal, der in einer paar Stunden rappelvoll sein wird, um schließlich im Ernstfall dort nicht mehr in Erscheinung treten zu müssen. Stephen Meyers ist der zweite Mann im Kampagnenteam von Gouverneur Mike Morris (George Clooney), der in Ohio die zentrale Schlacht auf dem Weg zu einer möglichen Präsidentschaft zu schlagen hat. Und er ist ein junger Aufsteiger in dieser Branche, der verfettende Männer mit Haarausfall voranstehen (auf republikanischer Gegenseite Paul Giamatti als Tom Duffy; an der Spitze der eigenen Seite: Philip Seymour Hoffman als Paul Zara), sowie bei aller Karrierefixiertheit überdurchschnittlich idealistisch: Mit Morris, einem unzweifelhaft an Barack Obama angelegten Charismatiker und begnadetem Redner, das Weiße Haus fest im Blick, ist er der seltene Fall eines Karrieristen, der seine Überzeugungen bei diesem Lebensweg nicht zu Grabe trägt. [weiter beim Perlentaucher]


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Thema: Jukebox
Die Band Equus hat einen alternativen Soundtrack zum Stummfilm Der Golem, wie er in die Welt kam eingespielt. Anhören, streamen und gegen einen kleinen Preis auch downloaden kann man sich das hier, bzw im eingebetteten Player. Erster Eindruck: sehr schön. (via)


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Thema: Hinweise
16. Dezember 11 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die neue Ausgabe ist jetzt erhältlich, darin ein ganzer Blumenstrauß an Buch-, Hörspiel, DVD- und Filmrezensionen von mir. Hier gibt's Bestellmöglichkeiten - oder man findet das Heft bei einschlägigen Verkaufsstellen. Empfohlen wird ohnehin ein Abonnement.


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Thema: Filmtagebuch
15. Dezember 11 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: Hinweise
15. Dezember 11 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: Berliner Filmgeschehen
14. Dezember 11 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ich dokumentiere den offenen Brief der Studierenden der dffb, der mich heute Abend erreicht hat:
Die Studenten der
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Nachricht an:
RA Matthias Trenczek
Kaiserdamm 100
14057 Berlin
Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit
- Senatskanzlei -
Jüdenstraße 1
10178 Berlin
Zur Kenntnisnahme:
Direktion, Dozenten & Mitarbeiter der dffb
Das Kuratorium der dffb
Die Filmpresse
Offener Brief zur Auflösung sämtlicher Organe der studentischen Repräsentation an der Deutschen Film- und Fernsehakademie
Sehr geehrter Herr Wowereit,
hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass die StudentInnen der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) in der Vollversammlung vom 16.11.2011 beschlossen haben, sämtliche in den Statuten der dffb festgelegten Organe der studentischen Mitbestimmung (Studentenvertretung und studentische Vertretung im Akademischen Rat) nach vierzigjährigem Bestehen mit sofortiger Wirkung und ersatzlos aufzulösen.
Die vom Berliner Hochschulgesetz geregelte akademische Selbstverwaltung realisierte die dffb im Akademischen Rat. In diesem 1968 ins Leben gerufenen Gremium stimmten Studenten, Dozenten und Direktion über alle studienrelevanten Inhalte mit gleichem Stimmgewicht ab. Die Direktoren gaben so einen maßgeblichen Teil ihrer Macht ab, um das demokratische Ideal der Drittelparität zu verwirklichen.
Jan Schütte, seit 2010 Direktor der Akademie, hat das Gremium als Ort der Mitbestimmung von Studenten- und Dozentenschaft in der Praxis abgeschafft. Heute entscheidet die Direktion, welche Themen dort überhaupt verhandelt werden können, den Dozenten wird durch prekäre Anstellungsverhältnissen die Vertretung eigenständiger Positionen massiv erschwert. Ohnehin wurde der Akademische Rat im vergangenen Jahr nur ein einziges Mal einberufen und tagte unter Ausschluss der Akademieöffentlichkeit.
Die Vollversammlung hat in einem Brief den Vorsitzenden des Kuratoriums der dffb, Herrn Eberhard Junkersdorf, gebeten, diese Missstände zu beheben. Dieser Brief bleibt bis heute unbeantwortet.
Das Kuratorium reagiert nicht mehr auf Beschlüsse der Vollversammlung. Es nimmt seine Aufsichtsplichten nicht wahr. So findet keine Evaluation des Lehrbetriebs statt. Ebenso wenig stellt es sicher, dass die StudentInnen die kurrikulumsrelevanten Filmproduktionen machen können. Herr Schütte ist nicht an der dffb eingeführt worden, er hielt keine Antrittsrede.
Die studentische Vollversammlung stellt mit ihrer Entscheidung klar, dass sie nicht weiter eine Alibifunktion in einer dysfunktionalen akademischen Selbstverwaltung übernehmen will. Wir bitten Sie, die notwendigen Schritte einzuleiten, damit der akademische Betrieb der dffb wieder in vollem Umfang stattfinden kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Die Studenten der dffb
Berlin, 14. Dezember 2011
Die Studenten der
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Nachricht an:
RA Matthias Trenczek
Kaiserdamm 100
14057 Berlin
Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit
- Senatskanzlei -
Jüdenstraße 1
10178 Berlin
Zur Kenntnisnahme:
Direktion, Dozenten & Mitarbeiter der dffb
Das Kuratorium der dffb
Die Filmpresse
Offener Brief zur Auflösung sämtlicher Organe der studentischen Repräsentation an der Deutschen Film- und Fernsehakademie
Sehr geehrter Herr Wowereit,
hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass die StudentInnen der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) in der Vollversammlung vom 16.11.2011 beschlossen haben, sämtliche in den Statuten der dffb festgelegten Organe der studentischen Mitbestimmung (Studentenvertretung und studentische Vertretung im Akademischen Rat) nach vierzigjährigem Bestehen mit sofortiger Wirkung und ersatzlos aufzulösen.
Die vom Berliner Hochschulgesetz geregelte akademische Selbstverwaltung realisierte die dffb im Akademischen Rat. In diesem 1968 ins Leben gerufenen Gremium stimmten Studenten, Dozenten und Direktion über alle studienrelevanten Inhalte mit gleichem Stimmgewicht ab. Die Direktoren gaben so einen maßgeblichen Teil ihrer Macht ab, um das demokratische Ideal der Drittelparität zu verwirklichen.
Jan Schütte, seit 2010 Direktor der Akademie, hat das Gremium als Ort der Mitbestimmung von Studenten- und Dozentenschaft in der Praxis abgeschafft. Heute entscheidet die Direktion, welche Themen dort überhaupt verhandelt werden können, den Dozenten wird durch prekäre Anstellungsverhältnissen die Vertretung eigenständiger Positionen massiv erschwert. Ohnehin wurde der Akademische Rat im vergangenen Jahr nur ein einziges Mal einberufen und tagte unter Ausschluss der Akademieöffentlichkeit.
Die Vollversammlung hat in einem Brief den Vorsitzenden des Kuratoriums der dffb, Herrn Eberhard Junkersdorf, gebeten, diese Missstände zu beheben. Dieser Brief bleibt bis heute unbeantwortet.
Das Kuratorium reagiert nicht mehr auf Beschlüsse der Vollversammlung. Es nimmt seine Aufsichtsplichten nicht wahr. So findet keine Evaluation des Lehrbetriebs statt. Ebenso wenig stellt es sicher, dass die StudentInnen die kurrikulumsrelevanten Filmproduktionen machen können. Herr Schütte ist nicht an der dffb eingeführt worden, er hielt keine Antrittsrede.
Die studentische Vollversammlung stellt mit ihrer Entscheidung klar, dass sie nicht weiter eine Alibifunktion in einer dysfunktionalen akademischen Selbstverwaltung übernehmen will. Wir bitten Sie, die notwendigen Schritte einzuleiten, damit der akademische Betrieb der dffb wieder in vollem Umfang stattfinden kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Die Studenten der dffb
Berlin, 14. Dezember 2011
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Thema: videodrome
14. Dezember 11 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ein Videoessay von Kevin B. Lee:
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