Mittwoch, 9. April 2008
Thema: Hinweise
Am 08.April 1953 feiert Man in the Dark als erster großer 3D-Film Hollywoods Premiere. Wired berichtet.



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Montag, 7. April 2008
Da sich der schön simplizistische Tumblelog-Service soup.io (hier meins) auch ganz prima als RSS-Aggregator nutzen lässt, habe ich mal einen kleinen Testballon gestartet:

» movieblogs

Ausgelesen werden die Feeds zahlreicher (interessanter) Weblogs mit filmlastigem Schwerpunkt. Bislang habe ich nur ein kleines Bouquet zusammengestellt, mehr folgt dann wohl die Tage. Mal sehen, ob das interessant wird oder nicht. Vielleicht gefällt's ja der einen oder dem anderen. So auf den ersten Blick finde ich's ganz hübsch.

Man muss das ja noch dazu sagen: Das Ganze ist und bleibt werbefrei - der einzige Vorteil für mich ist ein kleines bisschen Google Juice, der auf Grund der Verlinkungen der einzelnen Blogs aber auch für alle anderen abfällt. (und für alle gibt's vielleicht noch eine Handvoll Klicks mehr)


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Sonntag, 6. April 2008


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Freitag, 4. April 2008
Vieles merkt man manchmal ziemlich spät, zum Beispiel gerade eben erst, dass Rudolf Thome, Regisseur vom tollen Detektive-Film, bereits im vergangenen September auf meine Besprechung des genannten Filmes hingewiesen hat mit den netten Worten:
Zur DVD-Ausgabe von "DETEKTIVE" gibt es einen ungewöhnlich sachkundigen und hochinteressanten Text (zum mindesten für mich, weil aus einer völlig neuen Perspektive geschrieben) in einem Blog, von dessen Existenz ich noch nie etwas gehört hatte und noch dazu den Trailer (den ich noch nie gesehen hatte)
Schmeichelt mir sehr - und Danke für den Film (und Rote Sonne natürlich!)


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Kein gutes Zeichen, wenn mich ein Film nach rund fünf Minuten dazu inspiriert, ein bisschen nebenbei im Netz zu surfen. In der Regel zieht dabei der Film aufmerksamkeitsökonomisch sehr rasch den kürzeren; bei Hirschbiegels Invasion war das gestern Nacht der Fall - ich glaube, man kann ihn sich schenken, auch wenn Kidmans Australo-Akzent freilich sehr niedlich ist. Kurz ein wenig gelacht habe ich, als bei Laufzeit 06:38 eine Digitaluhr im Bild zu sehen ist, die als Uhrzeit 06:45 anzeigt - nun hab' ich's zwar nicht ausgerechnet, aber wenn man den PAL-Speedup miteinbezieht, könnte es sogar sein, dass die Uhrzeitangabe mit der Laufzeitangabe identisch ist. Wäre immerhin hübsch.

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Zuletzt waren ein paar Auffrischungen aus meiner Jugend fällig. Kinder, was habe ich die Mad Max-Streifen früher geliebt! Schön festzustellen, dass die Filme bis heute noch verdammt gute Rocker sind. Zugegeben, Teil 3 sackt etwas ab. Die Kinderei in der zweiten Hälfte ist zwar für den Kultur- und Mythenforscher recht interessant und gar nicht mal dumm angelegt, aber wer bitte will sowas bei Mad Max sehen? Dafür begeistert Teil 1, den ich seinerzeit (ich spreche von Zeiten, als ich den Film rein jugendschutzrechtlich gar nicht hätte sehen dürfen, ich war so 12 oder 13, schöne Grüße an dieser Stelle an die BPjM) eher nicht so prall fand, mit unglaublich rabaukiger B-Movie-Madness auf allen Ebenen: So gehen Maverick-Actionfilme und nicht anders! Schön auch zu sehen, dass der Film eigentlich nichts anderes darstellt als eine origin story im Superhelden-Sinne (freilich ohne Superkräfte, aber die hat Maxens Leidgenosse Punisher ja schließlich auch nicht), wie überhaupt auch das völlig seltsam geratene storytelling fasziniert. Teil 2 potenziert die Rabaukerei schließlich unbekümmert vor apokalyptischer Fantasy-Kulisse (und mit wesentlich mehr Budget...) - rein handwerklich betrachtet sicherlich eine der besten Materialschlachten des 80er Jahre Actiongewerbes und auch heute noch schwer beeindruckend.

Wer möchte, erfreut sich hier an diversen Clips.

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Eher fremdschämen war indes bei der erneuten Sichtung von Running Man angesagt. Zuletzt gesehen, ich weiß nicht wann, irgendwann lange vor DVD jedenfalls. Abgebucht unter: Knorke Action mit Subversionsvorteil. Erneute Sichtung ergibt: Unfassbar plumpe, uninspirierte Inszenierung im Stil von Action-Vorabendserien (was nicht verwundert: Der Regisseur war in den 70er Jahren Starsky in Starsky & Hutch und vor wie nach Running Man vor allem Fernsehregisseur), eine absolut scheußlich-infantile Synchro ohne Charme, Plotschwächen und Logiklöcher, die Auswüchse annehmen, dass man um die Kontinuität von Raum und Zeit zu bangen beginnt, eine Ausstattung, die von fast jedem zeitgenössischen C64-Jump'n'Run geschlagen wird und ein regelrecht schwachsinniger Begriff von Subversion, die sich insofern eigentlich schon wieder selbst subvertiert, da sie ihre dämliche TV-Kritik rein "inhaltistisch" begreift und eigentlich nur eine Art geläuterten Medienfaschismus als Alternative anbietet, ohne das richtig zu bemerken. Hinzu kommt, dass eigentlich fast alle bösen Gladiatoren an eigener Dummheit und Unvermögen krepieren, dass man sich unweigerlich fragt, ob die sich auch beim Schuhezubinden tödlich verletzen.

Aber eigentlich ist es schon faszinierend, wie so ein Film überhaupt produziert werden, sich am Markt durchsetzen und einen derartigen Kult-Status erlangen konnte. Betrachtet man ihn kontextualisiert, ergibt es sich, dass Arnold zu dieser Zeit eigentlich schon ein Superstar war, dass Actionfilme mit zynisch-dystopischem Szenario durchaus Konjunktur hatten und inszenatorisch wie atmosphärisch schon weitaus elaborierter waren, als eine solche Hinkerei am Krückstock, die ohne den Governor vermutlich straight in die Direct-to-Video-Hölle gereist, im Nachtprogramm der Privatsender verheizt und anschließend in die allgemeine Vergessenheit verabschiedet worden wäre. Immerhin lässt sich zugestehen: Man kann sich über die Schwächen des Films auf wirklich allen Ebenen prächtig amüsieren - im Gegensatz zu anderen B-Movies aber eigentlich wirklich nur über und nicht mit ihm.

Passend: Die DVD, von der der Film gekuckt wurde, ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine der qualitativ schlechtesten, die mir jemals begegnet ist.

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Ganz großer Spaß hingegen: Santo en la Veganza de la Momia, ein grobschlächtiges holziges Trash Movie par excellence, offensichtlich im Dauerlauf runtergekurbelt, ohne Sinn und Verstand alle Zutaten zusammengeschmissen und ab in den Kinobetrieb gekotzt. Resultat: Eigentlich gibt's in fast jeder Sequenz was zu entdecken.

So dachte man sich offenbar, dass man Santos absolute Virilität auch dadurch unterstreichen könnte, dass man ihn ständig mit irgendeinem Instrument in der Hand zeigt, dass Authorität und Souveränität ausstrahlt. So ist er in bestens ausgeleuchteten Szenen mit einer leuchtenden Funzel von einer Taschenlampe zu sehen, die nicht im geringsten einen Zweck erfüllt, aber wichtig rüberkommt. Wenn er den Dschungel verlässt, haut Santo demonstrativ mit der Machete um sich, auch wenn das nur ein harmloses Büschel Gras ist, dem auf diese Weise aus dem Leben geholfen wird. Beim schon recht debilen Showdown in einer Höhle zwischen der Mumie aus dem Titel und dem Helden aus dem Titel wird unter anderem wie blöde mit einer Fackel herumgefuchtelt und geworfen, dass irgendwann sogar der offenbar aus brennbarem Material gefertigte Höhlenstein zu brennen beginnt, was freilich die diegetische Realität des Films schwer in Frage stellt.

Nein, ehrlich, was für ein Spaß. Einer, der nach Dosenbier zwar schmeckt, aber manchmal ist stumpf ganz einfach Trumpf.

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Bei Snakes on a Plane war mir schon der seinerzeitige Internet-Viral-Hype recht suspekt - ich wähnte Gurkiges unterm Kult-Mantel versteckt im Argen. Auf DVD ergibt sich's denn auch, dass der Film zurecht umgangen wurde; hie und da gibt's gewiss hübsche Geschmacklosigkeiten und ein paar nette Bescheuertheiten. Aber echtes Dosenbier-Feeling geht für meine Begriffe einfach anders. Hier steht Snakes on a Plane dem ähnlich uninteressanten Slither, der kurz zuvor vergeblich an die eher geekigen Unterhaltungs-Horrorfilme vornehmlich der 80er Jahre anzuschließen versucht hatte, eigentlich in nichts nach: Ein bisserl hübsch, weitestgehend uninspiriert, insgesamt recht Wurscht und schnell vergessen.


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Thema: good news
Durchgereichte News:
Werner Herzog will write and direct "The Piano Tuner," a lush Victorian-era drama about a Brit's journey to war-torn Burma, for Focus Features.
Mehr weiß der Hollywood Reporter, frühere Herzog-Mania im Blog hier.


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Donnerstag, 3. April 2008


In eigener Sache: Heute läuft Michel Gondrys neuer, sehr bezaubernder Film Be Kind Rewind (mit Lust zum Doppelsinn in Deutschland Abgedreht benannt, naja...) in den Kinos an, der mir als Videothekar in einer ebenfalls nicht ganz üblichen Videothek natürlich von vornherein schon gefallen muss, aber auch darüber hinaus sehr schön geraten ist. Meine Besprechung erschien gestern beim Perlentaucher im Doppelpack mit Lukas' Text zu Untraceable, einem Serienkillerfilm, mit dem sich wiederum Stefan bei Telepolis mit Serienkillerfilmforscher-Expertise beschäftigt.

Den in meinem Text angesprochenen, von Gondry handgeschwedeten Trailer zum Film habe ich in mein kleines, feines Tumblelog gestellt, das sich immer über Gäste freut: klick! Ebenfalls dort versammelt: Weitere schöne, von Fans im Zuge von Be Kind Rewind geschwedete Blockbuster-Filme - Tron, Star Wars und Jurassic Park.

Zahlreiche weitere geschwedete Filme findet man bei YouTube unter dem Suchbegriff "sweded".


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Thema: Hinweise


Noch immer mein Lieblingsfilm, keinen habe ich im Kino häufiger gesehen: 2001 - A Space Odyssey von Stanley Kubrick. Masterpiece - period!

Dass der Film dieses Jahr seinen 40. Geburtstag begeht, war mir bis eben gar nicht richtig bewusst, bis ich dieses kleine Posting auf GreenCine Daily las, welches wiederum hierhin verweist, wo es zahlreiche historische Quellen und Interviews zum Film zu lesen gibt. Ein Leckerbissen zum Morgenkaffee!


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Thema: videodrome
Eric Spiegelman hat eine kleine filmhistorische Obskurität ausgegraben: Einen nie offiziell gezeigten Propagandafilm von John Ford zum Vietnamkrieg, Charlton Heston spricht den Kommentar.

[via ~ via]



Spiegelman hat dem Video zudem noch einige Informationen zur Seite gestellt, unter anderem ein Treatment zum Film als pdf (siehe Link oben).


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Mittwoch, 2. April 2008
Thema: TV-Tipps


Sehr fein: arte, Garant für eine gute Spielfilmkultur im Fernsehen, strahlt am 18. April um 23.35 Uhr Alejandro Jodorowskys großartigen The Holy Mountain und damit ein ganz großes Epos der Subkultur der 70er Jahre und der sogenannten "Mitternachtsfilme" aus. Es versteht sich von selbst, dass diese rare Gelegenheit, den Film hierzulande derart aufwandsarm sehen zu können, unbedingt ans Herz gelegt wird. [via]

The Holy Mountain, gewiss mystizistisch versponnen, aber dennoch vollkommen wunderbar, ist das Monument einer von Restriktionen und (motivischen) Normen befreiten visionären Filmkunst, die sich souverän zwischen ganz großer Weltesoterik, archaischer Mythologie, schrammeligem comic book, bildender Kunst und Genrekino bewegt und dies alles mit einer ordentlichen Portion weed im Blut. Für mich ein flirrendes Meisterwerk und jedes Mal aufs Neue eine ganze eigene Erfahrung.

Dank Zattoo lässt sich arte seit neuestem auch via Internet auf dem Rechner problemlos empfangen, siehe auch hier. (auch wenn eine solche Fensterlösung in diesem Falle wirklich nur die ultima ratio darstellen sollte...)

Auf der Website von arte gibt es eine Seite mit näheren Informationen. Als DVD-Anschaffung empfiehlt sich die Jodorowsky-Box, die im letzten Jahr in den anglo-amerikanischen Ländern auf den Markt gekommen ist. Darin befinden sich noch weitere essenzielle Jodorowsky-Filme aus dessen Frühphase, tolle Bonusmaterialien, sowie ein sehr unerträglicher Dokumentarfilm über den Regisseur und das ganze in bester Bild- und Tonqualität; erhellende (die Filme mitunter aber auch etwaszu Tode erklärende) Audiokommentare des Maestros runden das Package ab. Zumindest die Code1-Variante der Box war im letzten Jahr für geradewegs unverschämt wenig Geld zu haben, vielleicht steht der Preis ja noch. Von der italienischen Veröffentlichung ist dringend abzuraten, es sei denn man steht auf fiesesten Grünstich und Pixelbildung.



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Dienstag, 1. April 2008
Thema: Hinweise
Die bereits seit Mitte März angekündigte Einspeisung aller öffentlich-rechtlicher Fernsehkanäle in den kostenfreien P2P-TV-Stream Zattoo ist nun endlich erfolgt. Mit dem Zattoo-Player - nach Registrierung (für was gibt's yahoo-Mailaccounts...) kostenfrei von der Website herunterladbar - lassen sich seit heute die Programme, wie ein erster Test ergibt, problemlos im Desktopfenster anschauen. Im Vollbildmodus ruckelts hingegen noch etwas, das mag aber auch an meinem Rechner liegen.

Das deutsche Senderbouquet von Zattoo bestand bislang fast ausschließlich aus völlig uninteressanten Stationen und eigentlich nicht zumutbaren Werbedumps wie Tele5 oder DasVierte; durch diesen Schritt - ein begrüßenswerter weiterer zudem in Richtung Medienkonvergenz - verbessert sich die Qualität des Dienstes schlagartig und hoffentlich zu dessen Gunsten: Das Netzexperiment läuft zunächst nur eine einjährige Testphase lang.

Schön, auf diese Weise ein bisschen Qualitätsfernsehen via Netz ins Haus zu bekommen. Zwar muss man auch im ÖR-Programm nach Rosinen oft suchen, doch findet man sie auch, was sich von jenem Contentmüllhaufen namens Privatfernsehen kaum behaupten lässt. [Umso ärgerlicher, dass man dieses Krempel-Konvolut - obwohl man nicht im Traum dran denken würde, sich darauf einzulassen und hierfür auch gar nicht technisch ausgerüstet ist - tagtäglich an der Supermarktkasse mitzufinanzieren genötigt ist (zumindest wäre mir nicht bekannt, dass man sich - im Gegensatz zu den GEZ-Gebühren - vom keineswegs geringen Werbeanteil in den Produktpreisen befreien lassen könnte)].


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Thema: Hinweise
Das freut mich sehr: Der Autor Kai Meyer ist auf meine Berlinale-Besprechung von Dominik Grafs neuestem Film Das Gelübde gestoßen, der auf Meyers gleichnamigen Roman basiert. Und er gibt meiner Vermutung, der Film sei von italienischen Horror- und Nonnenfilmen inspiriert, mit deutlichen Worten Recht:
Dominik Graf und ich haben während der Dreharbeiten und davor mehrfach darüber gesprochen, über Nonnen-Exploitation, "The Wicker Man" (das Original, nicht das schlimme Remake) und italienische Horrorfilme. Und als ich DAS GELÜBDE zum ersten Mal gesehen habe, war genau das mein Eindruck. "Spiegel", "Zeit" und wie sie alle heißen, mögen allein das Glaubensdrama darin sehen - für mich war das Ganze von Anfang an ein nostalgischer Schritt zurück in die Siebziger und späten Sechziger. Ganz abgesehen davon, dass ich beim Schreiben des Romans noch sehr viel mehr alte italienische Horrorfilme angeschaut habe als heute.
Für mich ein weiterer Grund, den Film nochmals zu empfehlen. Das wäre wirklich toll, wenn dieser außergewöhnliche Film den Sprung ins Kino schafft. Und zudem ist die Notiz auch ein Reminder, endlich mal den Roman zu lesen.


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Montag, 24. März 2008
Thema: videodrome


Ein Geburtstagsgruß vom vergangenen Dezember von Arthur C. Clarke, jüngst verstorben.

[via]


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Montag, 17. März 2008
Thema: Hinweise


Das ist ein feiner Leckerbissen zum großen Pott Kaffee am Morgen:
In February 2003, I had the opportunity to transcribe the audio recordings that Pip Chodorov had taped for his film, A Visit to Stan Brakhage, a brief, 15-minute portrait film of the great American avant-garde filmmaker, commissioned for French television. The interview was to be Brakhage’s last. [...] Brakhage made the case for cinema he’d been making in over four hundred films for the past fifty-two years: the case for a personal cinema, visual poems of pure light, the reaches of vision itself.
Stan Brakhage with Pip Chodrov (Brooklyn Rail, via)

Und den Göttern sei's zu so vorgerückter Stunde gedankt: In meiner Küche gibt's auch decaf - wohlan!

(und weil's thematisch passt, siehe auch hier)


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Sonntag, 16. März 2008
Thema: Hinweise
Nur kurz durchgereicht: Die neue Ausgabe des cinephilen Magazins ist online. Unter anderem mit Festivalbericht aus Leipzig von Olaf Möller, der, glaube ich, auf Festivals wohnt (und zwar in der zweiten Reihe, die Füße auf den Sitzlehnen der ersten).


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Thema: literatur
Schöne Sache: Auf der amerikanischen Version des Projekts Gutenberg gibt es ein Science Fiction Bookshelf mit zahlreichen gemeinfreien SF-Stories. Praktischerweise hat man vor einiger Zeit eine (mittlerweile aber auch schon wieder den aktualisierten Beständen nicht voll entsprechende) ZIP-Datei von rund 150 MB mit allen Texten zusammengestellt, die sich per Torrent und dank solidarischen Seedverhaltens flugs auf der heimischen Platte einfindet (deshalb: nach dem Leechen das Seeden nicht vergessen, idealerweise lädt man soviel hoch, wie man runtergeladen hat).

Eine Übersicht über alle Torrents des Projekts gibt es auf dessen Tracker.


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Samstag, 15. März 2008
Auf der Pynchon-Mailinglist gab's heute ein hübsches Fundstück: Nach etwa 10 Sekunden blitzt im Trailer von Michel Gondrys neuestem Film Be Kind Rewind für einen kurzen Moment ein unzufriedener Videothekenkunde auf, der dem Meister doch verflucht ähnlich sieht. Issers?



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Samstag, 8. März 2008
Das Material ist Super8, die Farben leicht trist. Alles auf langsam gestellt, vielleicht ist da Zeitlupe im Spiel. Jedenfalls ist der Film etwas unscharf. Die Tonspur besteht lediglich aus einem einzelnen Stück: William Basinskis A Red Score in Title. Die Dauer des Stücks bestimmt die Dauer des Films. Er spielt in einer Großstadt, ist nicht unbedingt narrativ. Vielleicht regnet es. Im Unscharfen des Bildes beginnt der Traum, den Basinskis Loop-Miniatur skizziert.


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Donnerstag, 6. März 2008
Thema: Hinweise
The Believer bietet ein Transkript eines Gesprächs der beiden im Volltext.


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Montag, 3. März 2008
Thema: videodrome

direktlink


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