Donnerstag, 9. Dezember 2010
Thema: videodrome
Flicks: How the Movies Began ist ein von Arnold Schwartzman (Designer für Saul Bass) gestaltetes interaktives Buch über die Ursprünge der Kinematografie. Erschienen ist es 2001 und wenn man sich das eingebettete Video anschaut, sollte es schnellstmöglich wiederveröffentlicht werden. (via)



° ° °




Freitag, 3. Dezember 2010
Thema: videodrome
Ein Mini-Videoessay über Lynchfilme aus der arte-mediathek:



° ° °




Mittwoch, 1. Dezember 2010
Thema: Hinweise
Teal & Orange (via)


° ° °




Dienstag, 30. November 2010
Thema: videodrome


(via)


° ° °




Freitag, 26. November 2010
Thema: videodrome


(via)


° ° °




Donnerstag, 25. November 2010
Thema: Visuelles
Die Villa Grisebach versteigert derzeit einige Setfotografien von Fritz Langs Metropolis. Die Bilder sind auch online zu sehen. (via)





° ° °




Neu in meiner Moviepilot-DVD-Kolumne: Ein kleiner Text über Nicolas Winding Refns hypnotischen Wikingermythos-Film Walhalla Rising, der leider nur als DVD-Premiere in Deutschland erscheint. Ein Kinostart wäre hier mehr als wünschenswert gewesen. Immerhin etwas Abhilfe schafft das Berliner Festival "Around the World in Films", das ab Freitag im Kino Babylon einen kleinen Querschnitt aktuellen Weltkinoschaffens zeigt. Walhalla Rising läuft dort am 28.11. mit einer Einführung durch Olaf Möller!



Für den Perlentaucher bespreche ich Villa Amalia mit Isabelle Huppert, der bedauerlicherweise nur einen sehr kleinen Kinostart hat (eine DVD mit englischen Untertiteln ist bereits erhältlich!). Ein sehr schöner Film über eine Frau, die sich selbst zum Verschwinden bringt (das klingt jetzt härter als man sich das vorstellen darf).



° ° °




Mittwoch, 24. November 2010
Thema: videodrome
Eine (wichtige) Message von den Pixar-Mitarbeitern (via)



Spread the love!


° ° °




Thema: videodrome
Vielleicht wird man eines Tages in die Filme unserer Zeit zurückblicken und in Nicolas Cage einen Splitter jener Realität erkennen, die uns bestimmt. Ich finde diese Videocollage auch abseits allen berechtigten Amüsements sehr großartig:



(via)


° ° °




Sonntag, 21. November 2010
Thema: videodrome
Internet! Jetzt auch mit Öffnungszeiten! Aus Jugendschutzgründen ist die folgende Sendung nur zwischen 23 und 5 Uhr morgens von den arte-Servern abrufbar!

Sei's drum: Dario Argento zu Gast bei Tracks - bitte sehr (bzw. kommnse später wieder!):



° ° °




Thema: Hinweise
CartoonBrew hat eine illustrierte und mit Links versehene Liste mit den 33 Animationskurzfilmen, die sich für eine Oscarnominierung qualifiziert haben. Noch scheint nicht recht viel davon online zu finden sein, allerdings dürfte sich das, wie bei den Animationskurzfilmen üblich, in absehbarer Zeit ändern.


(aus The Silence Beneath the Bark)


° ° °




Freitag, 19. November 2010
Thema: Hinweise
Auf arte gibt's mit Blow Up ein neues, recht vielversprechendes Kinomagazin. Es kann eigentlich fast nichts schiefgehen, wenn das Video-Editorial mit einer Montage von Szenen aus Blow Up, Blow Out und The Conversation beginnt (das in der sich anschließenden Montage kiloweise meine Lieblingsfilme verwurstet werden, spricht obendrein für sich...). Schön auch, dass das Magazin offenbar vor allem im Netz stattfindet (oder habe ich einen TV-Termin übersehen?).

Ich bin jedenfalls sehr gespannt und wünsche bestes Gelingen!

» Blow Up



° ° °




Thema: videodrome
Ed Woods Transvestiten-Trash-Meisterwerk Glen or Glenda ist noch für rund eine Woche in der arte-Mediathek zu sehen:



° ° °




Donnerstag, 18. November 2010
Thema: visuelles


(via)


° ° °




Thema: Hinweise
Uncertain Futures - eine Onlineausstellung über Amerikaner, Science Fiction, Kalter Krieg. (via)



° ° °




Mittwoch, 17. November 2010
Morgen läuft Hirokazu Kore-Edas sehr schöner Film Still Walking in den Kinos an. Eine sehr schön erzählte Familiengeschichte, die sich in manchen Dingen an die Filme von Yasujiro Ozu anlehnt. Beim Perlentaucher habe ich dazu ein paar Zeilen verfasst.



Außerdem erschien gestern die DVD-Box von Dominik Grafs Mafiaserie Im Angesicht des Verbrechens. Dass ich als ausgewiesener Fanboy von der Serie sehr begeistert war, blieb auch in diesem Blog nicht unerwähnt. In meiner DVD-Kolumne für den moviepilot empfehle ich die Box und den sehr schönen Begleitband mit einem epischen und sehr lesenswerten Graf-Interview, der zeitgleich beim Alexander Verlag erschienen ist.



Und nachgereicht von letzter Woche, ebenfalls moviepilot: Meine Besprechung der sehr, sehr schönen Doku Passion & Poetry - The Ballad of Sam Peckinpah von Mike Siegel, der darin unglaubliche viele alte Wegbegleiter des Meisterregisseurs vor der Kamera versammelt - eine wunderbare Hommage an ol' Sam!



° ° °




Sonntag, 14. November 2010
Thema: videodrome


° ° °




Freitag, 12. November 2010
Thema: Hinweise
David Bordwell: How to watch Fantômas, and why!



° ° °




Thema: Hinweise
Gestern wurde das Haus von Richard Wolstencroft (Blog), Direktor des Melbourne Underground Film Festival, von der Polizei durchsucht. Offenbar sollte eine Kopie des schwulen Zombiefilms LA Zombie von Bruce LaBruce, den das Festival im August in einem klandestin organisierten Screening gezeigt hatte, beschlagnahmt werden. Der Film ist in Australien offenbar verboten. Bei der Hausdurchsuchung wurden offenbar auch Teile von Wolstencrofts Filmsammlung, Computer, etc. beschlagnahmt.

Weitere Meldungen mit Hintergründen dazu bei GoogleNews.

Es versteht sich von selbst, dass ich mich mit Wolstencroft, Bruce La Bruce und dem Festival solidarisiere. Solche absurden Übergriffe seitens der Staatsmacht auf kulturelle Einrichtungen, solche Repressionen seitens des so genannten "guten Geschmacks" müssen ein für allemal ein Ende haben. Die Freiheit der Kunst ist unantastbar!

Mittlerweile gibt es einen offenen Brief von Jack Sargeant, der sich entschieden gegen solche Aktion richtet. Der offene Brief findet sich hier und im folgenden dokumentiert auch hier:

===

An Open Letter In Support of The Melbourne Underground Film Festival

Bruce LaBruce is an internationally renowned filmmaker and writer. His works
have screened across the globe: at the New York Museum of Modern Art, the
Sundance Film Festival, Berlin Film Festival, Toronto International Film Festival,
the Hong Kong Lesbian and Gay Film Festival and many others. Several of his
films have also screened to appreciative Australian film festival audiences. His
films are readily available to rent and buy, both internationally and nationally,
where many have been released on DVD.

Mixing black comedy, politics, genre, melodrama and porn, LaBruce’s films tell
stories of homosexual desire, of lust and love, all shot through with a low budget,
post-punk aesthetic that pays homage to both underground cinema and
Hollywood classics. He has a dedicated cult fan base and his work is central in
both indie film and contemporary GLBT cinema, a documentary study of
LaBruce’s work is due to premiere at a major European film festival in 2011.

His most recent movie, LA Zombie follows a ‘gay’ ‘zombie’ who, rather than killing
brings the dead back to life by having sex with them. The sex, much of which is
faked, is, behind the ʻshockingʼ concept, gentle and loving. Beneath the stage-
bloodied zombie movie is a tender film about the regenerative powers of sex and
love.

Film fans across the world were surprised when LA Zombie was ʻbannedʼ during
the Melbourne International Film Festival. When the film was subsequently
screened with no police interference to an appreciative audience as part of the
Melbourne Underground Film Festival many praised the event for enabling an
audience to see the work.

It is, then, troubling that Richard Wolstencroft, the director of the Melbourne
Underground Film Festival, had his house raided on 11th November by
detectives searching for a copy of the film. The involvement of Victoria Police and
the threat of legal action simply for screening a film that has already played to
global audiences is deeply disturbing.

The image of the police and courts enforcing censorship is never pretty; when the
target is the work of an internationally famous gay filmmaker it is downright
shameful. The threat of legal action simply for screening a film is part of an
increasingly hysterical response that can only have a detrimental effect to
filmmakers and audiences in Australia.

As filmmakers, film fans, and consenting adults, we roundly condemn the
banning of this film and the possibility of legal action against the director of an
independent film festival.

Jack Sargeant
Richard Sowada
Anne Demy-Geroe
Julie Rigg
Dov Kornits
Christina Andreef
Fiona Patten
Maija Howe
Dominique Angeloro
Dan Angeloro
Jon Hewitt
Stefan Popescu
Katherine Berger
Dean Bertram
Mathieu Ravier
Daniel Palisa
Michael Adams
Dejan Ognjanovic
David Leadbetter
Matthew Clayfield
Jane Louise
Brendan Walls
Dave de Vries
Frank Howsom
Bec Sutherland
Leigh Barnes
Joel Brady
Ian Drummond
Simon Strong

International:
Craig Baldwin
David Flint
Carl Ford
Mitch Davis
Michael Tierney

===


° ° °




Donnerstag, 11. November 2010
Thema: Kinokultur
Nebenan bei Überbau habe ich Wolfgang Bülds Reaktion auf Klaus Lemkes kürzlich vorgelegtes Manifest dokumentiert.

Recht spannend, dass jemand wie Büld, der ebenfalls in einiger Distanz zu den Fördertöpfen ans Werk geht und Lemke eigentlich recht nahe steht, auf Lemkes markiges ("NO PAIN, NO SPAIN!") Plädoyer für die Abschaffung der Filmförderung eher abwägend reagiert.


° ° °