Thema: videodrome
29. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Auf seiner Website erinnert sich der BBC-Journalist Mark Kermode an das mittlerweile legendäre Interview mit Werner Herzog, in dessen Verlauf der Regisseur angeschossen wurde:
Ein paar Ecken weiter finden sich im übrigen einige Auszüge aus dem ziemlich großartigen Gesprächsband Herzog on Herzog.
[via]
Ein paar Ecken weiter finden sich im übrigen einige Auszüge aus dem ziemlich großartigen Gesprächsband Herzog on Herzog.
[via]
° ° °
Thema: Kinokultur
Nur so am Rande nochmal durchgegeben: Cargo ist ab 05. Februar auch eine Zeitschrift, von der ich überzeugt bin, dass sie ziemlich lesenswert sein wird. Zumindest lässt alles, was ich bislang mitbekommen habe, darauf schließen.
Und diese Zeitschrift? Kann man auch abonnieren!
Und diese Zeitschrift? Kann man auch abonnieren!
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Thema: Hinweise
28. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
»Onstage at BFI Southbank, the iconoclastic director shares his feelings on being nominated for an Oscar for his new documentary Encounters at the End of the World, why he loves living in Los Angeles and why being in Antarctica was a profoundly odd experience«» Transcript.
° ° °
Thema: unterhaltung in serie
26. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: visuelles
26. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
° ° °
Thema: Kinokultur
24. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ines Walk, die treibende Kraft hinter dem (nicht nur) Filmpressespiegel-Service Film-Zeit, gehört zu jenen unbeugsamen Idealisten im Netz, die für (mutmaßlich sehr) wenig Entlohnung beeindruckend viel mit Kontinuität auf die Beine stellen. Und da Film-Zeit heute ein Generallifting erfahren hat und sich jetzt richtig schick präsentiert, ist auch eine gute Gelegenheit gegeben, auf diesen Service hinzuweisen (und, äh, darauf, dass dort auch Werbung zu sehen ist, die man sich mal kurz näher anschauen kann, Sie wissen schon....
(Und danke für die Links in letzter Zeit!)
(Und danke für die Links in letzter Zeit!)
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Thema: videodrome
24. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Es geht auch ohne Abmahnung, ohne Accountsperrungen oder sonstiges Copyright-Geschnösel: They Might Be Giants machen's vor! Es geht um dieses Animationsvideo von Elliot Cowan, das unlizensierten Gebrauch von einem Song der Band macht:
Der Band gefiel das so entstandene Werk so gut, dass sie kurzerhand bei Elliot durchklingelte und ihm nahelegte, das "used without permission" in den Credits doch einfach durch ein "used with permission" zu ersetzen.
[via]
Was passt dazu? Einmal mehr Colbert:
Der Band gefiel das so entstandene Werk so gut, dass sie kurzerhand bei Elliot durchklingelte und ihm nahelegte, das "used without permission" in den Credits doch einfach durch ein "used with permission" zu ersetzen.
[via]
Was passt dazu? Einmal mehr Colbert:
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Thema: videodrome
23. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
David Lynchs 1995 mit dem Lumière-Kinematograph entstandener Kurzfilm:
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Thema: DVDs
23. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Update: grrrrmbblllll, die Verleihfassung verschiebt sich auf Anfang März!
Der geringe Einblick in die Schaltzentralen der Macht eines kleinen unabhängigen Berliner DVD-Labels, für das ich gelegentlich als Texter zur Verfügung stehe, gestattet mir folgende freudige Ankündigung: Die schon seit geraumer Zeit immer mal wieder in Aussicht gestellte DVD von Wenzel Storchs großmeisterlichem Die Reise ins Glück steht nun unmittelbar bevor. Für Mitte Februar ist mit der Verleihfassung zu rechnen, kurz darauf folgt eine inhaltlich wie äußerlich angemessen luxuriöse Super-Sonder-Hyper-Edition für den Einzelhandel.
Diese Information darf gerne reichlich weitergesagt werden!
Zur Einstimmung: Ein kürzlich geführtes Interview mit dem Meister des psychotronischen Films, die Begeisterungsstürme der Filmkritik ("Sauschlecht", sagt die BZ, wundersamerweise ohne dabei sich selbst oder gar ihre Leserschaft zu meinen, "glückseligmachend", die Titanic, von einem "Meisterwerk" spricht epdFilm), die Kritik von Lukas und schließlich noch der wunderbare Trailer:
Der geringe Einblick in die Schaltzentralen der Macht eines kleinen unabhängigen Berliner DVD-Labels, für das ich gelegentlich als Texter zur Verfügung stehe, gestattet mir folgende freudige Ankündigung: Die schon seit geraumer Zeit immer mal wieder in Aussicht gestellte DVD von Wenzel Storchs großmeisterlichem Die Reise ins Glück steht nun unmittelbar bevor. Für Mitte Februar ist mit der Verleihfassung zu rechnen, kurz darauf folgt eine inhaltlich wie äußerlich angemessen luxuriöse Super-Sonder-Hyper-Edition für den Einzelhandel.
Diese Information darf gerne reichlich weitergesagt werden!
Zur Einstimmung: Ein kürzlich geführtes Interview mit dem Meister des psychotronischen Films, die Begeisterungsstürme der Filmkritik ("Sauschlecht", sagt die BZ, wundersamerweise ohne dabei sich selbst oder gar ihre Leserschaft zu meinen, "glückseligmachend", die Titanic, von einem "Meisterwerk" spricht epdFilm), die Kritik von Lukas und schließlich noch der wunderbare Trailer:
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Thema: Hinweise
» Links.
23. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Passend zu meinem derzeitigen Twin Peaks-Marathon findet auf Out1 ein David-Lynch-Blog-A-Thon statt. ### Mike D'Angelo fährt nach Cannes, ermöglicht durch seine treue Leserschaft. Auch Ekkehard hat 10 Dollar gespendet ### Eine Diskussion mit Gus van Sant
Kevin B. Lee hat seinen YouTube-Account zurück (siehe hier) - und berichtet von seinen Erfahrungen in der Shootingdownpictures-YouTube-Affäre.
Die neue Staffel von Lost hat begonnen. How Lost bends the Rules. ### Battlestar Galactica wirft brennende Fragen auf. ### Eine weitere TV-Entdeckung zuletzt: Mad Men. Autor und Produzent Matthew Weiner bleibt der Serie erhalten ### Spoiler Wars as Lost returns
Some Eye Candy: Filmbuchremixe ### Il Predatore ### The Earliest Years of Moving Pictures ### Son of Frankenstein Comic ### Rope
Kevin B. Lee hat seinen YouTube-Account zurück (siehe hier) - und berichtet von seinen Erfahrungen in der Shootingdownpictures-YouTube-Affäre.
Die neue Staffel von Lost hat begonnen. How Lost bends the Rules. ### Battlestar Galactica wirft brennende Fragen auf. ### Eine weitere TV-Entdeckung zuletzt: Mad Men. Autor und Produzent Matthew Weiner bleibt der Serie erhalten ### Spoiler Wars as Lost returns
Some Eye Candy: Filmbuchremixe ### Il Predatore ### The Earliest Years of Moving Pictures ### Son of Frankenstein Comic ### Rope
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Thema: videodrome
Seit heute stehen die Nominierungen für die kommenden Academy Awards fest (und ja, Werner Herzog ist mit dabei!). Eine der schönsten und jedes Jahr aufs Neue sträflich vernachlässigten Kategorien stellt Best animated short Film dar, in der sich fast immer Perlen des kleinen Formats finden lassen. Hier, sofern greifbar, die Kandidaten:
Lavatory von Konstantin Bronzit
Presto von Doug Sweetland für Pixar/Disney. Nur als Direktlink.
This Way Up von Alan Smith und Adam Foulkes (Trailer).
Oktapodi von Emud Mokhberi und Thierry Marchand.

La Maison en Petits Cubes von Kunio Kato, leider nur ein Still.
Lavatory von Konstantin Bronzit
Presto von Doug Sweetland für Pixar/Disney. Nur als Direktlink.
This Way Up von Alan Smith und Adam Foulkes (Trailer).
Oktapodi von Emud Mokhberi und Thierry Marchand.

La Maison en Petits Cubes von Kunio Kato, leider nur ein Still.
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Thema: unterhaltung in serie
Ein hier aufgegriffener und prompt durchgereichter Einkaufstipp: Beim britischen Amazon gibt es derzeit The West Wing, eine ziemlich großartige US-Serie rund ums Weiße Haus, die nicht nur brillant geschrieben und klug umgesetzt ist, sondern auch gerade unmittelbar vor Obamas Amtsantritt unbedingt sehenswert ist, als Komplettbox mit allen 7 Staffeln für angesichts von 44 prall gefüllten DVDs fast schon lächerliche 50 Pfund (plus ein wenig Porto). Unbedingt zuschlagen solange das Angebot gilt!
Wer weiteren Input braucht, schaut sich die Suchergebnisse in der Movie Blog Search Engine oder im Movie Magazine-Pendant an (oder man führe sich einfach die Suchergebnisse bei YouTube zu Gemüte). [Berliner immerhin können sich erst anwärmen: Einfach bei Filmkunst oder im Videodrom nachfragen]

Wer weiteren Input braucht, schaut sich die Suchergebnisse in der Movie Blog Search Engine oder im Movie Magazine-Pendant an (oder man führe sich einfach die Suchergebnisse bei YouTube zu Gemüte). [Berliner immerhin können sich erst anwärmen: Einfach bei Filmkunst oder im Videodrom nachfragen]
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Thema: Kinokultur
Auf eines der ambitioniertesten Filmblogs und dessen Aktivitäten bin ich vor kurzem erst wirklich aufmerksam geworden: In Shooting Down Pictures schließt Kevin Lee seine Lücken in der (wirklich großartigen) Meta-Hyper-Über-Top1000-Liste von They Shoot Pictures. Und nicht nur das: Den Beobachtungen und zusammengetragenen Informationen zu den einzelnen Filmen stellt Lee höchst informative, zuweilen in Kooperation mit Filmbloggern und -kritikern (darunter namhafte wie J. Rosenbaum oder B. Ruby Rich) erstellte, kurz also: ziemlich großartige Videoessays zur Seite, die, was in der Natur der Sache liegt, vom ursprünglichen Material reichlich Gebrauch machen.
Womit wir beim Ärgernis angekommen wären: Wegen vermeintlicher Copyrightverstöße hat YouTube Kevin Lees Account vollständig gesperrt und sämtliche (im Netz mittlerweile weit gestreute) Videos gelöscht (glücklicherweise verfügt Kevin Lee über Backups). Meines Erachtens sollten solche Arbeiten über eine hinreichende Schöpfungshöhe verfügen, um geschützt zu sein, und selbst wenn das Recht nicht auf Kevin Lees Seite stehen sollte, so müsste ein Rechteinhaber doch vom blanken Irrsinn getrieben sein, wenn er in einem aufwändig erstellten Videoessay allenfalls einen Rechtsverstoß sieht, nicht aber die werbewirksame zusätzliche Öffentlichkeit, die einer seiner Backprogramm-Filme durch eine solche Zuwendung erfährt.
Kevin Lees Mitstreiter Matt Zoller Seitz widmet sich auf The House next Door in einem äußerst ausführlichen Posting dem Vorfall: In einer zukünftigen Geschichte des Urheberrechts, schreibt er, sollte der 12.Januar 2009 als einschneidendes Datum betrachtet werden.
Wie auch immer die rechtliche Situation aussieht: Einmal mehr offenbart sich in solchen Maßnahmen das mittlerweile völlig Unzeitgemäße bestehenden Urheberrechts. Ähnlich wie im Falle des in der englischsprachigen Film-Blogosphäre bereits häufig diskutierten Animationsfilms Sita sings the Blues, dem zwar auf Festivals ein ungeheurer Erfolg beschieden war, wegen einiger fast 80 Jahre alter Lieder im Soundtrack derzeit aber nicht veröffentlicht werden kann (auf ihrem Blog schreibt Regisseurin Nina Paley hierzu Näheres), verhindert eine medienhistorisch nicht mehr zeitgemäße Urheberrechtskultur neue Werke und Ausdrucksformen.
Copy kills Music, blies es lange Zeit aus dem zusehends obsolet werdenden rechteverwaltendem Zweig der Musikindustrie (der, man muss es immer wieder betonen, mit dieser /keineswegs/ identisch ist). Die Zeichen der Zeit lassen mehr und mehr erkennen, dass diese Parole eine blanke Charade ist, um die Faktizität des genauen Gegenteils zu verbergen.
Und weil es dazu passt, Stephen Colbert und Lawrence Lessig im Streitgespräch:
Womit wir beim Ärgernis angekommen wären: Wegen vermeintlicher Copyrightverstöße hat YouTube Kevin Lees Account vollständig gesperrt und sämtliche (im Netz mittlerweile weit gestreute) Videos gelöscht (glücklicherweise verfügt Kevin Lee über Backups). Meines Erachtens sollten solche Arbeiten über eine hinreichende Schöpfungshöhe verfügen, um geschützt zu sein, und selbst wenn das Recht nicht auf Kevin Lees Seite stehen sollte, so müsste ein Rechteinhaber doch vom blanken Irrsinn getrieben sein, wenn er in einem aufwändig erstellten Videoessay allenfalls einen Rechtsverstoß sieht, nicht aber die werbewirksame zusätzliche Öffentlichkeit, die einer seiner Backprogramm-Filme durch eine solche Zuwendung erfährt.
Kevin Lees Mitstreiter Matt Zoller Seitz widmet sich auf The House next Door in einem äußerst ausführlichen Posting dem Vorfall: In einer zukünftigen Geschichte des Urheberrechts, schreibt er, sollte der 12.Januar 2009 als einschneidendes Datum betrachtet werden.
Wie auch immer die rechtliche Situation aussieht: Einmal mehr offenbart sich in solchen Maßnahmen das mittlerweile völlig Unzeitgemäße bestehenden Urheberrechts. Ähnlich wie im Falle des in der englischsprachigen Film-Blogosphäre bereits häufig diskutierten Animationsfilms Sita sings the Blues, dem zwar auf Festivals ein ungeheurer Erfolg beschieden war, wegen einiger fast 80 Jahre alter Lieder im Soundtrack derzeit aber nicht veröffentlicht werden kann (auf ihrem Blog schreibt Regisseurin Nina Paley hierzu Näheres), verhindert eine medienhistorisch nicht mehr zeitgemäße Urheberrechtskultur neue Werke und Ausdrucksformen.
Copy kills Music, blies es lange Zeit aus dem zusehends obsolet werdenden rechteverwaltendem Zweig der Musikindustrie (der, man muss es immer wieder betonen, mit dieser /keineswegs/ identisch ist). Die Zeichen der Zeit lassen mehr und mehr erkennen, dass diese Parole eine blanke Charade ist, um die Faktizität des genauen Gegenteils zu verbergen.
Und weil es dazu passt, Stephen Colbert und Lawrence Lessig im Streitgespräch:
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Thema: videodrome
13. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: berlinale 2009
08. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Mit dem Forum hat heute auch die meist interessanteste Reihe der Berlinale erste Filme für
das kommende Festival bekannt gegeben (nicht unerwähnt bleiben sollte allerdings, dass im Panorama wunderlicherweise auch ein neuer Film von Ulli Lommel zu sehen ist - Absolute Evil).
Mit Andrew Bujalskis Beewax ist nun auch die neuste Strömung des us-amerikanischen Independentkinos abseits von Jarmusch, Sundance und Miramax in Berlin angekommen: Mumblecore nennt sich ein loser Filmzusammenhang meist kostengünstig produzierter und unabhängig vertriebener Filme, die sich vor allem auf den ganz gewöhnlichen Alltag ganz gewöhnlicher junger Leute konzentrieren, die, daher die Bezeichnung, vor allem nuscheln und Alltagsslang reden. Linklaters Slacker wird gerne als Vorläufer bezeichnet, Cassavettes gilt als Vorbild und mit Funny Ha Ha und Mutual Appreciation (beide im übrigen in der Filmkunst Cinethek und im Videodrom entleihbar) gehört Bujalski zu den Pionieren dieses neuen amerikanischen Kinos. Mehr auf GreenCine, sogar ein Interview. In der angehängten Playlist habe ich einige Trailer und Interviews des Regisseurs zusammengestellt:
Als Regisseur noch ein unbeschriebenes Blatt ist Matthew Hysell. Sein Marin Blue wird von der Pressemitteilung wie folgt angekündigt: "In der ratlosen Leere der Vorstadtarchitektur von Los Angeles, Spekulationsruinen, suchen sie eine vorübergehende Behausung und warten auf die Rückkehr der Erinnerung. " Einen Trailer beherbergt YouTube:
Unter Exploding Girl findet man viel Unfug bei YouTube, aber keinen Trailer. Das Forum kündigt ein "ein leise inszeniertes emotionales Drama" über einen Mann und eine Frau an, die zu Liebenden werden könnten. Regisseur ist Bradley Rust Gray, Drehbuchautor des vor zwei Jahren im Forum gezeigten In Between Days, dessen Regisseurin So Yong Kim Exploding Girl koproduziert hat.
Diese wiederum ist im Forum mit ihrem zweiten (wiederum von Bradley Rust Gray koproduzierten) Film Treeless Mountain vertreten. Auf YouTube äußert sich die Regisseurin über ihren Film:
Auch Yoon Ki-Lee ist für Forumsbesucher kein Unbekannter. Sein This Charming Girl (auch bei Filmkunst entleihbar) lief hier vor wenigen Jahren, gefolgt von Ad Lib Night (2006). Nun ist er mit My Dear Enemy vertreten. Der Trailer:
Den Korea-Schwerpunkt des Festivals bilden damit zusammen Members of the Funeral (der in Pusan für erhitzte Diskussionen sorgte) von Baek Seung-bin, The Day After von Lee Suk-Gyung und Land of Scarecrows von Roh Gyeong-Tae.
Weiteres: Kan door huid heen (Can go through Skin) von Ester Rots, ein Debütfilm und das Psychogramm einer jungen Frau, die durch zwei persönliche Katastrophen aus der Bahn geworfen wird und verbissen versucht, auf eigene Faust mit ihrem Trauma fertig zu werden:
Für Calimucho reiste Eugenie Jansen mit einem Wanderzirkus und erzählt dabei eine fiktive Geschichte:
Winterstilte von Sonja Wyss ergänzt mit einer "archaischen Geschichte von sexuellem Erwachen und religiöser Mystik" das "niederländische Trio" (Forum).
In der rumänisch-niederländischen Koproduktion The Happiest Girl in the World von Radu Jude (hier ein Interview) muss ein junges Mädchen für einen Werbespott eben das glücklichste Mädchen der Welt spielen. Die Arbeit am Drehset wird zum "Crashkurs im Erwachsenwerden" (Forum).
das kommende Festival bekannt gegeben (nicht unerwähnt bleiben sollte allerdings, dass im Panorama wunderlicherweise auch ein neuer Film von Ulli Lommel zu sehen ist - Absolute Evil).Mit Andrew Bujalskis Beewax ist nun auch die neuste Strömung des us-amerikanischen Independentkinos abseits von Jarmusch, Sundance und Miramax in Berlin angekommen: Mumblecore nennt sich ein loser Filmzusammenhang meist kostengünstig produzierter und unabhängig vertriebener Filme, die sich vor allem auf den ganz gewöhnlichen Alltag ganz gewöhnlicher junger Leute konzentrieren, die, daher die Bezeichnung, vor allem nuscheln und Alltagsslang reden. Linklaters Slacker wird gerne als Vorläufer bezeichnet, Cassavettes gilt als Vorbild und mit Funny Ha Ha und Mutual Appreciation (beide im übrigen in der Filmkunst Cinethek und im Videodrom entleihbar) gehört Bujalski zu den Pionieren dieses neuen amerikanischen Kinos. Mehr auf GreenCine, sogar ein Interview. In der angehängten Playlist habe ich einige Trailer und Interviews des Regisseurs zusammengestellt:
Als Regisseur noch ein unbeschriebenes Blatt ist Matthew Hysell. Sein Marin Blue wird von der Pressemitteilung wie folgt angekündigt: "In der ratlosen Leere der Vorstadtarchitektur von Los Angeles, Spekulationsruinen, suchen sie eine vorübergehende Behausung und warten auf die Rückkehr der Erinnerung. " Einen Trailer beherbergt YouTube:
Unter Exploding Girl findet man viel Unfug bei YouTube, aber keinen Trailer. Das Forum kündigt ein "ein leise inszeniertes emotionales Drama" über einen Mann und eine Frau an, die zu Liebenden werden könnten. Regisseur ist Bradley Rust Gray, Drehbuchautor des vor zwei Jahren im Forum gezeigten In Between Days, dessen Regisseurin So Yong Kim Exploding Girl koproduziert hat.
Diese wiederum ist im Forum mit ihrem zweiten (wiederum von Bradley Rust Gray koproduzierten) Film Treeless Mountain vertreten. Auf YouTube äußert sich die Regisseurin über ihren Film:
Auch Yoon Ki-Lee ist für Forumsbesucher kein Unbekannter. Sein This Charming Girl (auch bei Filmkunst entleihbar) lief hier vor wenigen Jahren, gefolgt von Ad Lib Night (2006). Nun ist er mit My Dear Enemy vertreten. Der Trailer:
Den Korea-Schwerpunkt des Festivals bilden damit zusammen Members of the Funeral (der in Pusan für erhitzte Diskussionen sorgte) von Baek Seung-bin, The Day After von Lee Suk-Gyung und Land of Scarecrows von Roh Gyeong-Tae.
Weiteres: Kan door huid heen (Can go through Skin) von Ester Rots, ein Debütfilm und das Psychogramm einer jungen Frau, die durch zwei persönliche Katastrophen aus der Bahn geworfen wird und verbissen versucht, auf eigene Faust mit ihrem Trauma fertig zu werden:
Für Calimucho reiste Eugenie Jansen mit einem Wanderzirkus und erzählt dabei eine fiktive Geschichte:
Winterstilte von Sonja Wyss ergänzt mit einer "archaischen Geschichte von sexuellem Erwachen und religiöser Mystik" das "niederländische Trio" (Forum).
In der rumänisch-niederländischen Koproduktion The Happiest Girl in the World von Radu Jude (hier ein Interview) muss ein junges Mädchen für einen Werbespott eben das glücklichste Mädchen der Welt spielen. Die Arbeit am Drehset wird zum "Crashkurs im Erwachsenwerden" (Forum).
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Thema: Hinweise
07. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Nebenan bei Cargo gibt's zum Start von Petzolds Jerichow ein ausführliches Videogespräch. Teil 1 als Teaser hier, alle weiteren Teile bei den Nachbarn: Das Amerikanische der Prignitz.
CP1 from cargofilm on Vimeo.
Edit: Huppsasa, Cargo, das ist aber nicht nett!
Nochmaliger Nachtrag: Auch sehr schön vor einiger Zeit ein Interview auf cineaste.com
CP1 from cargofilm on Vimeo.
Edit: Huppsasa, Cargo, das ist aber nicht nett!
Nochmaliger Nachtrag: Auch sehr schön vor einiger Zeit ein Interview auf cineaste.com
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Thema: unterhaltung in serie
05. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Gerade pünktlich zum Start der herbeigesehnten abschließenden Season von Battlestar Galactica in den USA in wenigen Tagen (was uns Europäer freilich nichts bringt, da man als Netznutzer ja leider wirklich voll und ganz auf die Gnade des deutschen Markts angewiesen ist) kommt dieser Geekspaß ganz recht - die Story von BSG (fiel das Wort "großartig" schon? Nein?) im Facebook-Feed erzählt.

[via]

[via]
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Thema: Kinokultur
Früher schnippelte man aus Filmen unliebsame Szenen raus (Halt, nein, das macht man immer noch!), heute schnippelt man oben und unten was weg, wenn das Bildformat unliebsam ist. Zu geißelnde Gewalt am Film und dessen Integrität stellt beides dar.
Hintergrund: Zum Jahreswechsel strahlte 3sat Eisensteins Das Alte und das Neue in der neuen rekonstruierten Fassung aus - in 16:9. Was insofern verwunderlich ist, da sich dieses Bildformat erst Jahre nach Eisensteins Film etablierte. Folgerichtig wurde einfach unten und oben vom Bild was weggeknuspert, vermutlich um den Zuschauern zuhause an den neuen TV-Geräten unzumutbares wie schwarze Streifen rechts und links vom Bild zu ersparen. Mittig abgeschnittene Gesichter sind im Gegensatz dazu schließlich ohne weiteres erträglich. Und auf die Arbeit von Kameramann und Regisseur lässt sich ja ohne weiteres ein großer Haufen setzen, beide sind ja eh schon tot und können sich nicht mehr wehren.
Bilder hat das Stummfilmforum:


Ich halte solche völlig unnötigen Eingriffe genauso für Vandalismus an Kunst wie Attacken auf Kunstwerke in Museen. An den Verantwortlichen: Shame on you!
[via]
Nachtrag: Eine Mail an 3sat ging gerade raus. Ich bin gespannt auf die Antwort.
Hintergrund: Zum Jahreswechsel strahlte 3sat Eisensteins Das Alte und das Neue in der neuen rekonstruierten Fassung aus - in 16:9. Was insofern verwunderlich ist, da sich dieses Bildformat erst Jahre nach Eisensteins Film etablierte. Folgerichtig wurde einfach unten und oben vom Bild was weggeknuspert, vermutlich um den Zuschauern zuhause an den neuen TV-Geräten unzumutbares wie schwarze Streifen rechts und links vom Bild zu ersparen. Mittig abgeschnittene Gesichter sind im Gegensatz dazu schließlich ohne weiteres erträglich. Und auf die Arbeit von Kameramann und Regisseur lässt sich ja ohne weiteres ein großer Haufen setzen, beide sind ja eh schon tot und können sich nicht mehr wehren.
Bilder hat das Stummfilmforum:


Ich halte solche völlig unnötigen Eingriffe genauso für Vandalismus an Kunst wie Attacken auf Kunstwerke in Museen. An den Verantwortlichen: Shame on you!
[via]
Nachtrag: Eine Mail an 3sat ging gerade raus. Ich bin gespannt auf die Antwort.
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Thema: Kinokultur
Oh dear, das sitzt heftig: Kim's Video, New Yorks legendärster Video Store - Verleih und Verkauf! - schließt derzeit seine Pforten. Mehr dazu gibt's hier bei Shooting Down Pictures.
Bei meinem New-York-Urlaub 2003 war Kim's einer der Plätze, die ich am meisten besuchte. Der Riesenstore in der St. Mark's Place war schlicht und ergreifend das Paradies auf Erden: Neben Exploitation steht da selbstverständlich die Criterion Collection, Horror und Porn in trauter Eintracht mit französischem Autorenkino. Poster und andere geek ware finden sich neben prall gefüllten Regalen mit filmwissenschaftlicher Literatur. Statt blödsinnig Eis bei Miss Liberty zu schlecken, brachte ich lieber hier lustvoll stöbernd Stunden zu (und mich um einen Großteil meiner Reisekasse). Auch heute noch kriege ich Kribbeln und Gänsehaut, wenn ich mir die großartigen Bilder im oben verlinkten Posting anschaue. [und im übrigen: Im Dokumentarfilm Zizek! sehen wir Slavoj Zizek in einer Szene auch in Kim's Video munter philosophieren]
Doch geht diese einmalige Kollektion, dieses - als Berliner schon auch spitz gesagt - "living archive", nicht verloren. Nach Sizilien soll es sie, wenn man Shooting Down Pictures glauben kann, verschlagen. Kurios! Man kann die New Yorker nur lieben.
[via]
Bei meinem New-York-Urlaub 2003 war Kim's einer der Plätze, die ich am meisten besuchte. Der Riesenstore in der St. Mark's Place war schlicht und ergreifend das Paradies auf Erden: Neben Exploitation steht da selbstverständlich die Criterion Collection, Horror und Porn in trauter Eintracht mit französischem Autorenkino. Poster und andere geek ware finden sich neben prall gefüllten Regalen mit filmwissenschaftlicher Literatur. Statt blödsinnig Eis bei Miss Liberty zu schlecken, brachte ich lieber hier lustvoll stöbernd Stunden zu (und mich um einen Großteil meiner Reisekasse). Auch heute noch kriege ich Kribbeln und Gänsehaut, wenn ich mir die großartigen Bilder im oben verlinkten Posting anschaue. [und im übrigen: Im Dokumentarfilm Zizek! sehen wir Slavoj Zizek in einer Szene auch in Kim's Video munter philosophieren]
Doch geht diese einmalige Kollektion, dieses - als Berliner schon auch spitz gesagt - "living archive", nicht verloren. Nach Sizilien soll es sie, wenn man Shooting Down Pictures glauben kann, verschlagen. Kurios! Man kann die New Yorker nur lieben.
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Thema: Kinokultur
01. Januar 09 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Seit heute bloggt David Hudson beim Independent Film Channel und setzt dort seine Arbeit von GreenCine Daily fort: The Daily.
Für diesen Neustart wünsche ich alles Beste und freue mich auf meine tägliche Dosis Aggregiertes!
Für diesen Neustart wünsche ich alles Beste und freue mich auf meine tägliche Dosis Aggregiertes!
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Thema: videodrome
31. Dezember 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Warhol, Spielberg, Barbara Jagger und ein Fernsehgerät in einem Hotelzimmer. Rauschen, Zahnfüllungen, Radio, Ghosts in the machine.
[via]interviewmagazine.com
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