Thema: Kinokultur
Man darf sich fragen, was Baader und Meinhof zu solchen Praktiken eines kapitalistischen Unternehmens wohl gesagt hätten. Oder getan...
Jedenfalls, die Süddeutsche berichtet:
Gerade aus Perspektive freier Journalisten wird hier mehr oder weniger mit der mittel- bis langfristigen Zerschlagung der persönlichen Existenz gedroht - ein jeglichen Maßstabs verlustig gegangenes Muskelspiel, das überdies eine neue Stufe der Eskalation im Bereich der Pressearbeit von Seiten deutscher Filmverleiher darstellt. So sollte die Berichterstatung zu Kill Bill 2 ebenfalls per vorgegebenem Stichtag konzertiert werden; bei Spielbergs Krieg der Welten erhielt man Zutritt zur Pressevorführung schließlich schon nur noch mit einer persönlich unterschriebenen Erklärung, einen Stichtag zu berücksichtigen, während der Verleih damit drohte, Abweichler generell nicht mehr zu Pressevorführungen einzuladen (um somit freien Journalisten die Arbeits- und also Existenzgrundlage zu entziehen). All diese Versuche, journalistische Arbeit, die ohnedies schon bei weiten Teilen der Presse von wohlwollender PR-Arbeit aus Dankbarkeit für all die schönen Preview-Screenings nicht mehr zu unterscheiden ist, zusehends zu konzertierten und zu steuern, werden von den drakonischen Maßnahmen, die Constantin nun ergreift, auf nicht mehr hinnehmbare Weise getoppt.
Die SZ boykottiert den Film deshalb, der DJV ruft Journalisten ebenso dazu auf, solche Bedingungen nicht zu akzeptieren. Es bleibt abzuwarten, welche Speichellecker und rückgratlose Puddingspeisen selbst noch unter den Bedingungen solcher Drohungen meinen, industriellen Partikularinteressen unbedingt wohlwollend hinterherzuschreiben, damit's auch weiterhin ein koffeinhaltiges Limonadengetränk gratis zur Pressevorführung dazu gibt.
Als Filmjournalist erkläre ich mich mit SZ und dem DJV absolut solidarisch und rufe auch alle Kollegen dazu auf, sich dem anzuschließen und dies öffentlich kundzutun. Darüber hinaus empfehle ich dem Publikum an der Kinokasse über einen Denkzettel an den Verleih zumindest nachzudenken.
Als Angestellter einer Videothek mit Mitspracherecht bei der Sortimentzusammenstellung werde ich mich dafür stark machen, den Film bei Erscheinen nicht ins Sortiment aufzunehmen und entsprechende Kundenanfragen mit einem Hinweis auf die ungeheuerliche Geschäftspraktik von Constantin zu beantworten.
Jedenfalls, die Süddeutsche berichtet:
Wer über den Kinofilm "Der Baader Meinhof Komplex" berichten will, dem wird erst einmal gedroht. Ein Fall für Boykott, findet der Journalistenverband.So droht der Verleih Constantin Film mit einer Strafe von bis zu 100.000 Euro (zu gleichen Teilen aufzuteilen zwischen Journalist und Medium), wenn vor einem vom Verleih festgesetzten Stichtag eine ausführliche Berichterstattung zu Der Baader Meinhof Komplex stattfindet.
Gerade aus Perspektive freier Journalisten wird hier mehr oder weniger mit der mittel- bis langfristigen Zerschlagung der persönlichen Existenz gedroht - ein jeglichen Maßstabs verlustig gegangenes Muskelspiel, das überdies eine neue Stufe der Eskalation im Bereich der Pressearbeit von Seiten deutscher Filmverleiher darstellt. So sollte die Berichterstatung zu Kill Bill 2 ebenfalls per vorgegebenem Stichtag konzertiert werden; bei Spielbergs Krieg der Welten erhielt man Zutritt zur Pressevorführung schließlich schon nur noch mit einer persönlich unterschriebenen Erklärung, einen Stichtag zu berücksichtigen, während der Verleih damit drohte, Abweichler generell nicht mehr zu Pressevorführungen einzuladen (um somit freien Journalisten die Arbeits- und also Existenzgrundlage zu entziehen). All diese Versuche, journalistische Arbeit, die ohnedies schon bei weiten Teilen der Presse von wohlwollender PR-Arbeit aus Dankbarkeit für all die schönen Preview-Screenings nicht mehr zu unterscheiden ist, zusehends zu konzertierten und zu steuern, werden von den drakonischen Maßnahmen, die Constantin nun ergreift, auf nicht mehr hinnehmbare Weise getoppt.
Die SZ boykottiert den Film deshalb, der DJV ruft Journalisten ebenso dazu auf, solche Bedingungen nicht zu akzeptieren. Es bleibt abzuwarten, welche Speichellecker und rückgratlose Puddingspeisen selbst noch unter den Bedingungen solcher Drohungen meinen, industriellen Partikularinteressen unbedingt wohlwollend hinterherzuschreiben, damit's auch weiterhin ein koffeinhaltiges Limonadengetränk gratis zur Pressevorführung dazu gibt.
Als Filmjournalist erkläre ich mich mit SZ und dem DJV absolut solidarisch und rufe auch alle Kollegen dazu auf, sich dem anzuschließen und dies öffentlich kundzutun. Darüber hinaus empfehle ich dem Publikum an der Kinokasse über einen Denkzettel an den Verleih zumindest nachzudenken.
Als Angestellter einer Videothek mit Mitspracherecht bei der Sortimentzusammenstellung werde ich mich dafür stark machen, den Film bei Erscheinen nicht ins Sortiment aufzunehmen und entsprechende Kundenanfragen mit einem Hinweis auf die ungeheuerliche Geschäftspraktik von Constantin zu beantworten.
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Thema: Hoerkino
10. August 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren

Alle drei Jahre, so hat es sich eingebürgert, kommt die Popkultur zum Stillstand. Buchstäblich.
Denn nachdem auf Mitleid Lady schon ewig zu warten ist (und wer weiß, ob diese Impro-MiniLP je erscheinen wird...), steht nun endlich ein regulärer Termin für ein neues Album von Bohren & der Club of Gore, den anbetungswürdigen Meistern der Langsamkeit, fest: Dolores erscheint passend im herbstlich-stürmischen Oktober dieses Jahres, wenn die Band sich erfreulicherweise zudem auf Tour befindet (ein Narr, wer diese Möglichkeit nicht wahr nimmt, Bohren live ist schlicht großartig!). Das Tracklisting liest sich super!
Auf myspace kann man sich von einem neuen, wunderbar melancholisch fließenden Song auf das kommende Album einstimmen lassen ("Unkerich"). Wenn Dolores diesen Standard hält, steht uns ein kleines Meisterwerk ins Haus!
Abschließend noch ein kleiner Rückblick in Videoform:
Prowler (2000)
Midnight Black Earth (2002)
Ein Interview (2005)
Mehr zu hören gibt's auf last.fm und myspace,
° ° °
Thema: Filmtagebuch
» inhalt ~ imdb
» angelaufen.de ~ filmz.de
Vor der Pressevorführung zum neuen Superhypeheldenfilm Dark Knight wollte ich mir Nolans Franchise-Reboot von vor drei Jahren nochmals vergegenwärtigen; seinerzeit hatte ich den Film mit großer Freude im Kino gesehen und als "sehr gelungen" abgespeichert - konkrete Erinnerungen waren indes kaum mehr abzurufen.
Schön, dass auch die zweite Sichtung nicht enttäuscht: Batman Begins ist wunderbar düster und gerade jene besondere Spur zu pathetisch, die ich persönlich am reizvollsten empfinde - weniger wäre allein dem guten Geschmack verpflichtet gewesen (was wirklich keiner ernsthaft wollen sollte), mehr wäre nur mehr aufgeblasen und unerträglicher Kindermist. Nolan - der gerade bei vor allem um die Filmkunst besorgte Kritiker schnell im Verdacht steht, eigentlich nur ein geschicktes Kleverle zu sein (und sicher, mehr als, aber eben, wie ich finde, sehr gediegene, Unterhaltung fabriziert er nicht) - ist in Sachen elegisch-lyrischem noir erfahren genug, um diesem für mich faszinierendsten aller Superhelden (des stehenden Ensembles jedenfalls) genau den richtigen Tonfall zu verpassen.
Dabei unternimmt er einen recht sonderbaren, aber brillanten Zweischritt: Zum einen lässt er Batmans dunklen Seite, in den vorangegangenen, knallig-bunten und schrecklich unansehbaren Batman-Filmen so schmerzlich vernachlässigt, viel Raum und mythologisiert sie regelrecht; zum anderen aber entmythologisiert Nolan nachgerade jene "dunkle Seiten" des Titelhelden, die stets konkret vor Auge standen: Wo hat er seine Gadgets her? Wer bastelt ihm das tolle Auto? Und wieso eigentlich eine Fledermaus? Wurde Batmans Maschinenpark in früheren Filmen stets mit Bruce Waynes unglaublichem Reichtum (allerdings eben unbefriedigend) erklärt, erfährt dieser hier nun eine (wenngleich nicht völlig konsequente) materielle Verankerung im Hier und Jetzt der Figur: Die Batcave ist eine solche ganz buchstäblich und (noch?) weit von jenem unterirdischen Fort Knox mit dem Nimbus des mad scientist entfernt; sämtliche Gadgets müssen erst in Hand- und (dann doch) Laborarbeit erstmal hergestellt und herangeschafft werden. Ein besonderer Aspekt Batmans war schon immer dessen Verwundbarkeit - Batman ist eher man als super: Der Akzent, den Nolan nun in seiner schon im Titel als solche ausgewiesenen Entstehungsgeschichte der Figur nicht nur auf deren seelische Beschädigungen, sondern besonders auf ihre Symbolwerdung und -heranreifung legt, verleiht diesem neuen Batman eine ganz neue Determination: Der Trash-Batman der TV-Serie aus den 60ern bezog seinen Reiz mithin daraus, dass er zu jedem Zeitpunkt und in jeder Problemlage ein (vor allem namentlich) völlig hirnverbranntes, aber gerade jetzt ganz besonders hilfreiches Gadget aus seinem Gürtel zu zaubern vermochte: Technologie als materiell geronnene Magie. Nolans Batman indessen beginnt fürwahr bei Null, wenn jedes Ding zunächst geschaffen, gefertigt und produziert werden muss: Batman, in die Welt geworfen, ent-wirft sich.
Ein bisschen, zugegeben, leidet darunter die Dramaturgie des Films. Nolans noireske Auslotung dieser Person, die sich mühsam zum Symbol aufbaut, nur um - wie Katie Holmes's Figur es am Ende auf einen Satz herunterbricht - darin selbst als persona einzugehen, während seine eigentliche Identität zur Maske wird, greift reichlich Raum; der Blockbuster-Zuckerguss gegen Ende - Gotham droht nach Initiative des teuflischen Scarecrow im Chaos zu versinken - wirkt nachgeschoben, aufgepropft, hektisch auf der Liste abgehakt. Doch dieser Film ist, der Titel sagt es schon, nur der Beginn, das Vorspiel zur eigentlichen Oper: Der Schlussdialog zwischen Commissioner Gordon (großartig und viel zu wenig präsent: Gary Oldman) und Batman ist inhaltlich und funktional ein direkt überleitendes Scharnier zum zweiten Teil und verweist so bereits auf den umfassend epischen Charakter der neuen Batman-Reihe.
Auf deren Fortgang nun bin ich gespannt.
» angelaufen.de ~ filmz.de
Vor der Pressevorführung zum neuen Super
Schön, dass auch die zweite Sichtung nicht enttäuscht: Batman Begins ist wunderbar düster und gerade jene besondere Spur zu pathetisch, die ich persönlich am reizvollsten empfinde - weniger wäre allein dem guten Geschmack verpflichtet gewesen (was wirklich keiner ernsthaft wollen sollte), mehr wäre nur mehr aufgeblasen und unerträglicher Kindermist. Nolan - der gerade bei vor allem um die Filmkunst besorgte Kritiker schnell im Verdacht steht, eigentlich nur ein geschicktes Kleverle zu sein (und sicher, mehr als, aber eben, wie ich finde, sehr gediegene, Unterhaltung fabriziert er nicht) - ist in Sachen elegisch-lyrischem noir erfahren genug, um diesem für mich faszinierendsten aller Superhelden (des stehenden Ensembles jedenfalls) genau den richtigen Tonfall zu verpassen. Dabei unternimmt er einen recht sonderbaren, aber brillanten Zweischritt: Zum einen lässt er Batmans dunklen Seite, in den vorangegangenen, knallig-bunten und schrecklich unansehbaren Batman-Filmen so schmerzlich vernachlässigt, viel Raum und mythologisiert sie regelrecht; zum anderen aber entmythologisiert Nolan nachgerade jene "dunkle Seiten" des Titelhelden, die stets konkret vor Auge standen: Wo hat er seine Gadgets her? Wer bastelt ihm das tolle Auto? Und wieso eigentlich eine Fledermaus? Wurde Batmans Maschinenpark in früheren Filmen stets mit Bruce Waynes unglaublichem Reichtum (allerdings eben unbefriedigend) erklärt, erfährt dieser hier nun eine (wenngleich nicht völlig konsequente) materielle Verankerung im Hier und Jetzt der Figur: Die Batcave ist eine solche ganz buchstäblich und (noch?) weit von jenem unterirdischen Fort Knox mit dem Nimbus des mad scientist entfernt; sämtliche Gadgets müssen erst in Hand- und (dann doch) Laborarbeit erstmal hergestellt und herangeschafft werden. Ein besonderer Aspekt Batmans war schon immer dessen Verwundbarkeit - Batman ist eher man als super: Der Akzent, den Nolan nun in seiner schon im Titel als solche ausgewiesenen Entstehungsgeschichte der Figur nicht nur auf deren seelische Beschädigungen, sondern besonders auf ihre Symbolwerdung und -heranreifung legt, verleiht diesem neuen Batman eine ganz neue Determination: Der Trash-Batman der TV-Serie aus den 60ern bezog seinen Reiz mithin daraus, dass er zu jedem Zeitpunkt und in jeder Problemlage ein (vor allem namentlich) völlig hirnverbranntes, aber gerade jetzt ganz besonders hilfreiches Gadget aus seinem Gürtel zu zaubern vermochte: Technologie als materiell geronnene Magie. Nolans Batman indessen beginnt fürwahr bei Null, wenn jedes Ding zunächst geschaffen, gefertigt und produziert werden muss: Batman, in die Welt geworfen, ent-wirft sich.
Ein bisschen, zugegeben, leidet darunter die Dramaturgie des Films. Nolans noireske Auslotung dieser Person, die sich mühsam zum Symbol aufbaut, nur um - wie Katie Holmes's Figur es am Ende auf einen Satz herunterbricht - darin selbst als persona einzugehen, während seine eigentliche Identität zur Maske wird, greift reichlich Raum; der Blockbuster-Zuckerguss gegen Ende - Gotham droht nach Initiative des teuflischen Scarecrow im Chaos zu versinken - wirkt nachgeschoben, aufgepropft, hektisch auf der Liste abgehakt. Doch dieser Film ist, der Titel sagt es schon, nur der Beginn, das Vorspiel zur eigentlichen Oper: Der Schlussdialog zwischen Commissioner Gordon (großartig und viel zu wenig präsent: Gary Oldman) und Batman ist inhaltlich und funktional ein direkt überleitendes Scharnier zum zweiten Teil und verweist so bereits auf den umfassend epischen Charakter der neuen Batman-Reihe.
Auf deren Fortgang nun bin ich gespannt.
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28. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: Hinweise
28. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Hellboy was born in a comic book, but his stunning film presence is the product of the extraordinary imagination of Guillermo del Toro, director of the Oscar-winning Pan's Labyrinth. Here, he opens up the sketchbook in which he captured his vision of the hero of Hellboy 2, and his enemies
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Thema: unterhaltung in serie
Obwohl es die deutsche Synchro schon eine ganze Weile gibt - irgendein holländisches oder skandinavisches DVD-Boxset der ersten Staffel wies auch eine deutsche Tonspur auf - kommt die Serie Dead Like Me erst heute ins deutsche Fernsehen (genauer gesagt: in etwa einer halben Stunde). SpOn weiß mehr.
Mein Fazit nach der ersten Staffel auf DVD: Liebevoll gemachtes, sehr sympathisches Unterhaltungsfernsehen, das so ein klitzekleines bisschen an diese Serie aus den 80ern erinnert, wo ein Typ quer durch die Zeit reist, um dann irgendwelcher Leute Schicksal zu verändern (zumindest damals fand ich diese recht hübsch). Die Schnoddrigkeit der Hauptdarstellerin jedenfalls ist sehr sweet: So ein bisschen Post-Grunge-Yeah-Fuck-You-Too-Attitüde (was bleibt einem auch schon übrig, wenn man von einer vom Himmel brausenden Raumschiff-Toilette erschlagen wird und fortan als Sensenmannfrau tätig ist?). [und, ach, ich bin wieder felsenfest überzeugt, dass gerade diese spezifisch amerikanische Schnoddrigkeit in der deutschen Synchro ziemlich verhungern wird]
Gewiss, Geschichte wird Dead Like Me nicht schreiben, um netten Zeitvertreib handelt es sich allemal. Eine vorsichtige Empfehlung für Serienjunkies, eine dringende aber für Prokrastinations-Profis.
Mein Fazit nach der ersten Staffel auf DVD: Liebevoll gemachtes, sehr sympathisches Unterhaltungsfernsehen, das so ein klitzekleines bisschen an diese Serie aus den 80ern erinnert, wo ein Typ quer durch die Zeit reist, um dann irgendwelcher Leute Schicksal zu verändern (zumindest damals fand ich diese recht hübsch). Die Schnoddrigkeit der Hauptdarstellerin jedenfalls ist sehr sweet: So ein bisschen Post-Grunge-Yeah-Fuck-You-Too-Attitüde (was bleibt einem auch schon übrig, wenn man von einer vom Himmel brausenden Raumschiff-Toilette erschlagen wird und fortan als Sensen
Gewiss, Geschichte wird Dead Like Me nicht schreiben, um netten Zeitvertreib handelt es sich allemal. Eine vorsichtige Empfehlung für Serienjunkies, eine dringende aber für Prokrastinations-Profis.
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Thema: Hinweise
24. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
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Thema: literatur
23. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Nur eben durchgegeben und weil Ferien sind, in denen Bücher gelesen sein wollen: Der Alexander Verlag hat, wie ich gerade erst bemerkt habe, vor kurzem die vier Hoke-Mosely-Fälle vom brillanten Charles Willeford zu einem preisgünstigen Paket zusammengeschnürt, das ich dringend empfehle. Eine ausführliche Kritik von Ekkehard hier.
° ° °
Thema: Hinweise
19. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Beim einer kleineren Recherche im Rahmen einer mal wieder aufflammenden Begeisterung für den Meister bin ich gerade auf zwei Interviews gestoßen: 1976 ~ 1987
° ° °
Thema: unterhaltung in serie
18. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Ich kann's mir zwar beim besten Willen nicht vorstellen, dass My Name is Earl synchronisiert funktioniert. Und ich kann mir weiterhin nicht vorstellen, dass RTL wirklich an seinen Fang glaubt - angesichts einer Vorstellung der Serie am Freitagabend um 23.30.
Aber sei's drum: My Name is Earl ist eine ziemlich tolle (im Sinne von: sehr unterhaltsame, sehr sympathische) Sitcom - und heute feiert sie auf RTL zur denkbar ungünstigsten Sendezeit Premiere. Knuffige Ideen, feine Umsetzung, liebevoll gezeichnete White-Trash-Charaktere, absurder Humor. Wer's also unbedingt synchronisiert braucht (und ich wiederhole: Ich glaube nicht, dass das funktioniert): Einschalten - und viel Spaß!
» siehe auch spon und faz
Aber sei's drum: My Name is Earl ist eine ziemlich tolle (im Sinne von: sehr unterhaltsame, sehr sympathische) Sitcom - und heute feiert sie auf RTL zur denkbar ungünstigsten Sendezeit Premiere. Knuffige Ideen, feine Umsetzung, liebevoll gezeichnete White-Trash-Charaktere, absurder Humor. Wer's also unbedingt synchronisiert braucht (und ich wiederhole: Ich glaube nicht, dass das funktioniert): Einschalten - und viel Spaß!
» siehe auch spon und faz
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Well, bin dann doch kein Hitflip-Superblog geworden. Gram und Schande für mich, meinem Wahlgefolge indessen bester Dank für alle Mühen! Schade, dass die Bestechungs-, Einschüchterungs- und Bebeischlafungsversuche nicht fruchteten.
Einer merkwürdigen Annotation im Tagesspiegel entnehme ich im übrigen, dass bei dieser Wahl darüber abgestimmt wurde, welche Blogs "sinnvoll" seien. Da meines dies nun also offensichtlich nicht ist, wirdme ich mich fortan verstärkt der Fabrikation von Unsinn, Sinnsuchende seien auf die drei Gewinner verwiesen, die, die Wahl hat's ja entschieden, mit Sinn voll sind.
Einer merkwürdigen Annotation im Tagesspiegel entnehme ich im übrigen, dass bei dieser Wahl darüber abgestimmt wurde, welche Blogs "sinnvoll" seien. Da meines dies nun also offensichtlich nicht ist, wirdme ich mich fortan verstärkt der Fabrikation von Unsinn, Sinnsuchende seien auf die drei Gewinner verwiesen, die, die Wahl hat's ja entschieden, mit Sinn voll sind.
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Thema: Trailerpark
Rochus, der mich auf den Trailer stoßen ließ, ist durchaus angetan vom ersten Trailer zu Watchmen, verweist aber auch auf meine Skepsis. Doch sehet selbst:
Und, leider, meine Skepsis wird nicht kleiner [meine Interesse indessen auch nicht]. Und wer Watchmen noch nicht gelesen hat: Investier die zwei, drei Abende, die's dafür braucht! Es lohnt sich - versprochen!
Und, leider, meine Skepsis wird nicht kleiner [meine Interesse indessen auch nicht]. Und wer Watchmen noch nicht gelesen hat: Investier die zwei, drei Abende, die's dafür braucht! Es lohnt sich - versprochen!
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Thema: FilmKulturMedienwissenschaft
12. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Heute in der Reihe Essay und Diskurs des Deutschlandfunks: Prof. Kittler über Feste und Griechen, Schönheit und Medien, Wagner und Christen, und eben alles weitere.
Nachhören: Klick!
Nachhören: Klick!
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Thema: good news
12. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die letzten paar Filme von Hayao Miyazaki empfand ich als überladen, mitunter (zumindest im Kino) leicht kopfschmerzerregend. Nicht, dass ich sie schlecht fände. Nur das überbordende an ihnen war nicht so recht meins, im Gegensatz zur wunderbaren Simplizität etwa von My Neighbor Totoro oder Kikis Lieferservice. Von daher lassen diese Notizen von Mark Schilling hoffen.
[via]
[via]
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Thema: videodrome
10. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Kermesse Fantastique, a ten minute promotion for Philips Electronics, is directed by Jozsef Misik and presented by Joop Geesink[via]
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Thema: videodrome
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Thema: good news
08. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Die ersten Wortmeldungen lassen hoffen,
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Thema: Hoerkino
08. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Erfreulich viel Raum wird in der heutigen Magazinrundschau des Perlentaucher diesem Überblick über Black Metal zugestanden und dabei dem deutschsprachigen Feuilletonleser auch eine klare Scheidung von Black und Death Metal schön übermittelt (ich würde es ja so versuchen: Death Metal erkennt man an seiner Dosenbierkompatibilität, will man beim Hören indessen satanische Manuskripte aus dem 13. Jahrhundert lesen und dabei schminke-induzierte Pickel ausdrücken, handelt sich's glasklar um Black Metal).
Da ich nun für beide Nischenkulturen zwar weder Expertise aufweise, noch aktiv an ihren Ritualen teil habe, wohl aber ihren Erzeugnissen an sonnigen Tagen mit heller Freude fröhne, reiche ich diese Leseempfehlung weiter, in der Hoffnung, dass die ehrliche Lust an Blastbeats, nervösem Gitarrenspiel und purer anarchisch-kathartischer Power sich bitte übertrage.
Da ich nun für beide Nischenkulturen zwar weder Expertise aufweise, noch aktiv an ihren Ritualen teil habe, wohl aber ihren Erzeugnissen an sonnigen Tagen mit heller Freude fröhne, reiche ich diese Leseempfehlung weiter, in der Hoffnung, dass die ehrliche Lust an Blastbeats, nervösem Gitarrenspiel und purer anarchisch-kathartischer Power sich bitte übertrage.
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Thema: Hinweise
08. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
Zum Fund bislang verschollen geglaubter Sequenzen aus Metropolis (siehe) findet sich in der heutigen taz ein Gespräch mit Enno Patalas.
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Thema: FilmKulturMedienwissenschaft
07. Juli 08 | Autor: thgroh | 0 Kommentare | Kommentieren
In meinen Kommentaren weist Kasi dankenswerterweise darauf hin, dass sich aus dem Podcast der Fernsehsendung Sternstunde Philosophie auch die jüngste Episode als Videodownload ziehen lässt (Direktlink,~200mb), in der Thomas Macho, einer meiner Professoren an der Kulturwissenschaft, sich rund eine Stunde lang mit dem Moderator kulturhistorisch informiert über jüngste Flaggen- und Farbspektakel aus Anlass der Europameisterschaft unterhält und dabei, wie bereits erstes Reinschauen erahnen lässt, nochmals seinen bei der WM '06 umrissenen Standpunkt argumentiert.
[wer nachvollziehbarerweise seine Freude an Herrn Macho hat, findet im übrigen im Podcast des SWR2-Forum noch einige Episoden zu interessanten Themen mit seiner Mitwirkung aus den letzten Jahren]
[wer nachvollziehbarerweise seine Freude an Herrn Macho hat, findet im übrigen im Podcast des SWR2-Forum noch einige Episoden zu interessanten Themen mit seiner Mitwirkung aus den letzten Jahren]
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Thema: good news
Die Filmgeschichte bleibt ein Krimi: Jetzt sind erneut bislang verschollen geglaubte Szenen aus Metropolis aufgetaucht. In Buenos Aires. Siehe auch hier bei David Hudson.
Zusätzlich bringt die Zeit eine Bilderstrecke ("wichtigstes Werk der deutschen Filmgeschichte" - naja...) und eine Zusammenstellung zeitgenössischer Kritiken.

Zusätzlich bringt die Zeit eine Bilderstrecke ("wichtigstes Werk der deutschen Filmgeschichte" - naja...) und eine Zusammenstellung zeitgenössischer Kritiken.

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